MTM
18.02.2015, 02:00

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18.02.2015, 02:10

+16LEGO-Eisenbahn-Norm LEN (viele Bilder)

LEGO-Eisenbahn-Norm (LEN)

Hallo ihr,

dieser Beitrag ist auch auf meinem Blog zu finden (in irgendwie besserer Formatierung)

Neben LEGO ist bekanntermaßen die Modelleisenbahn eines meiner Interessengebiete. Allerdings nur theoretisch, denn ich besitze keine eigene. Heute möchte ich euch endlich meine Gedanken zu einer möglichen LEGO-Eisenbahn-Norm vorstellen.

Zunächst ein paar Vorgedanken:

1. Viele von uns kennen das Problem: LEGO ist einfach groß. Zumindest verbraucht eine gescheite Eisenbahnanlage, wo man ein paar Züge mit Waggons fahren lassen kann, eine Menge Platz.
Manch einer hat diesen Platz im Keller oder auf dem Dachboden, viele haben ihn nicht. Ich auch nicht. Anfangs begnügte ich mich mit einem Kreis oder Oval im Wohnzimmer oder um den Weihnachtsbaum. Das ist für Züge mit drei, vier Waggons auch okay.
Mittlerweile werden die Züge aber immer länger. Außerdem ist im Kreis fahren für mich persönlich nicht wirklich spannend. Ich will mehr.

2. Wer keinen Platz für einen Rundkurs hat, hat zwei Möglichkeiten: Entweder man baut nur Dioramen, wo nie was fahren wird, oder man trifft sich auf einer Ausstellung und baut dort eine Anlage auf. Die wenigsten von uns haben aber wohl Platz, diese Anlage dann irgendwo hinzustellen.

3. Im Bereich Modellbahn nutzt man schon seit langem dafür Module mit genormten Kopfstücken (Stirnseitenquerschnitte der Module). So kann jeder zu Hause sein Diorama bauen und man kann sich (fast) sicher sein, dass dieses Diorama bei einer Ausstellung genau an das eines anderen Dioramenbesitzers passt.

Im Modellbahnsektor sind die FREMO-Norm und die AKTT-Norm die bekannteren. Dort sind die Kopfstücke der Module genormt (heißt, es gibt eine bestimmte Form von Stirnseitenformen).

4. MoRaSt hat es deutlich gezeigt, dass mit einer Norm vergleichsweise schnell und mit wenigen Absprachen große Anlagen aufbauen lassen.

5. Fahren mit Landschaft fetzt einfach mehr als Teppichbahning.

[image]


Eine LEGO-Stadt auf dem Fußboden braucht immer viel Platz und sieht dann trotzdem noch nach Spielzeug aus. (meine Stadt anno 2010)


LEGO-Eisenbahn-Norm (LEN):

Ich denke daher schon seit langem darüber nach, eine Norm für Eisenbahner zu entwickeln. Dieser Gedanke ist nicht neu und daran haben sich schon einige versucht.

Die einfachste Form, eine gerade Schiene zu verlegen, ist, sie direkt auf den Tisch oder Teppich zu legen. Die nächste Stufe ist, sie auf eine Grundplatte (baseplate) zu stecken. Allerdings bekommt man damit bei Kurven und Weichen Probleme, da diese nicht aufgesteckt werden können.
Also könnte man ein Gleisbett von 1 Plattenhöhe bauen, damit könnte man mit Hilfe von Fliesen Kurven und Weichen unterbauen.

Ich verwende für meinen Vorschlag eine Gleisunterbau von einer Höhe von 4 Platten. Das hat praktische Gründe, auf die ich später näher eingehen will. Vor allem orientiere ich mich da bei papagras auf www.lugpol.pl .


Nachfolgend sei festgelegt:

Mit "Modul" ist das gemeint, was mit LEGO gebaut wird (Grundplatte und alles, was darauf gebaut ist). Der Untergrund, also zB. ein Modulkasten aus Holz oä. wird als Moduluntergrund bezeichnet und in diesem Artikel noch gar nicht behandelt.

Der Untergrund, auf dem das Modul aufliegt, wird hier der Einfachheit halber mit "Tisch" bezeichnet, unabhängig davon, ob das Modul auf einem Tisch, einer Platte, dem Teppich oder einem Modulkasten liegt. Wichtig ist in diesem ersten Teil, dass die Unterlage, auf dem die Grundplatte liegt, eben ist und immer gleich hoch. Die Frage nach dem Bau von Modulkästen und deren Norm kann gern auch irgendwann bedacht werden. Derzeit wird das aber fallengelassen.

Ich verwende das 9V-Schienensystem (also Schienen mit Metallauflage). Meine Ausführungen beziehen sich, wenn nicht anders gekennzeichnet, auf das Gleismaterial, was es für die 9V-Eisenbahn gab (also keine 12V-Signale oder Flex-Schienen der aktuellen Schienen).


Was mir wichtig ist:

-Warum nun Module:
Meiner Meinung ist es einfacher, detaillierte Module zu bauen, als mit einer kompletten Eisenbahnanlage zu beginnen und alles auf einmal bauen zu "müssen".
Mit einer Modulnorm möglich, dass jedermann (ja, es ist nötig, ein Grundkontingent an LEGOteilen zu besitzen) zu Hause ein ordentliches, detailliertes Modul bauen kann, um es auf einer Ausstellung oder bei einem Treffen (Fahrtag) gemeinsam aus den Modulen der verschiedenen Teilnehmer eine befahrfähige Anlage zu bauen.

- genormte Kopfstücke:
Das ist die wohl wichtigste Sache: Genormte Kopfstücke stellen sicher, dass zwei Module zusammenpassen. Wenn allerdings alle Kopfstücke gleich aussehen würden, sähe die Anlage allerdings eintönig aus. Daher muss es mehrere, aber nicht zu viele, Kopfstückmöglichkeiten geben.

- drehbare Module:
Auf Lugpol wurde vom Nutzer papagras schon ein sehr brauchbares Konzept für Module entwickelt. Aber: Wieso liegen die Gleise nicht mittig (4 Noppen vom Rand), sondern sind vorn drei und hinten fünf Noppen von der Plattenkante entfernt? Dreht man ein Modul um 180°, sind Vorder- und Hinterkante nicht mehr gerade. Würden alle Gleise vier Noppen vom Rand liegen, wäre eine Halbkreisdrehung möglich.

- ein hoher Bahndamm:
Natürlich würde es reichen, wenn unter jeder Schiene eine Plattenhöhe Bahndamm liegen würde. Das würde aber dem Wort "Damm" nicht gerecht. Und es wären weniger Landschaftmöglichkeiten vorhanden. Die Gleisunterbauhöhe von 4 Platten habe ich gewählt, weil so unauffällig Kabel oder rotierende Stangen (zB. für Schrankenantriebe) unter dem Gleis entlanggeführt werden können.

- Einhaltung von lego-Normen:
Dass gegebene LEGO-Normen eingehalten werden müssen, ist klar. Liegen zb.: zwei Gleise nebeneinander, müssen acht Noppen dazwischen sein. Das gibt die Bauweise einer LEGOweiche einfach vor. Andere Normen sind die Länge einer Schiene von 16 Noppen und derern Breite von 8 Noppen.

-Nutzbreite:
Da geht es schon los:
LEGO selbst baut seine Züge in 8 Noppen breit (sechs Noppen plus Anbauteile).
Der Emerald Night (Set 10194) benötigt meines Wissens 10 Noppen Breite.
AFOLs bauen oft in 6-, 7- oder 8er Breite. Plus Anbauteile.

Allerdings jeden Bahnsteig 3 Noppen von der Schiene weg zu bauen, sieht auch nicht besonders schick aus.
Ich denke, sich auf eine Breite von 8,5 Noppen breiten Fahrzeugen zu einigen, ist nicht verkehrt.

-Farben:
Schaut man sich eine Modulanlage an, die aus Modulen verschiedener Eisenbahner besteht, an, sieht man, dass an manchen Modulkanten die Farbe der Wiese oder der Typ der Landschaft sich radikal ändert. Das ist nicht auszuschließen. So lange aber die Form der Landschaft zusammenpasst, ist das, denke ich, verschmerzbar. Außerdem kann man mit LEGO schnell einen Übergang zusammenpuzzeln.



Die Norm an sich mit Beispielen:

Formgebend für ein Modul ist zum einen die Länge einer Schiene (16 Noppen) Also können Module ein Vielfaches von 16 Noppen lang sein (16, 32, 48,...).
Die Breite ergibt sich aus einer mittig auf einer 16er Platte liegenden Schiene (es ergeben sich 4 Noppen bis zum Plattenrand. Diese vier Noppen können genutzt werden, um den Bahndamm Platte für Platte nach unten zu führen.).
Zwei mittig auf 16er Grundplatten liegende Schienen haben damit einen Abstand von 8 Noppen, was der legogegebenen Norm entspricht.

Das bedeutet, dass das kleinste Modul 16 x 16 Noppen groß sein kann, alle weiteren ein Vielfaches von 16 in Breite und Länge (16x16, 16x32, 32x32, 48x48).

Dass die Module auf Grundplatten gebaut sind, hat den Nutzen, dass sie einfach zu handhaben sind und auf eine stabile Unterlage gebaut werden können. Anders als papagras ergibt sich bei mir ein Abstand von 4 Noppen (nicht drei) vom vorderen Rand. Dadurch kann das Modul auch um 180° gedreht bündig angeschlossen werden. Später hat papagras, wenn ich alles richtig verstehe, den Randabstand dann auf 4 Noppen verändert.

Weitere Höhen, wie papagras sie benennt, sind denkbar, von mir aber weder umgesetzt noch derzeit angedacht.


Kopfteile:

Analog zu dem FREMO-Normen (oder anderen), möchte ich anbei drei Grundformen vorstellen.
Eine schöne Auflistung von Modul-Kopfstücken der Spur TT findet sich im Forum der Modulbahner, hier jene der FREMO-Bahner.
Daraus habe ich ein paar Formen in LEGO adaptiert.


Modulform 1: Bahndamm:

Das Standart-Kopfstück. Aus diesem entwickelt sich alles Weitere. Man sieht das Modul ist 16x16 Noppen groß.
Unter der Schiene liegt ein Bahndamm von 4 Platten Höhe. Die beiden oberen Platten sind dunkelgrau (Schotterbett), die unteren beiden grün (Pflanzen, Wiese, Schotter zugewachsen).
Der weiße Technicstein war ursprünglich für die Aufnahme eines Pins gedacht. Aber die Schienen halten genug, da braucht es keinen extra Pin.

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Der Bahndamm geht um eine Noppe pro Plattenhöhe vom Rand der Bauplatte bergauf bis zum Gleis.
Direkt neben das Modul kann nahtlos eine Grundplatte mit zB. einem Haus gestellt werden, ohne, dass sich ein unrealistischer Höhenunterschied ergibt.

Ein solches Standart-Modul kann in einer anderen Bauweise aus 27 Teilen plus Gleis plus Grundplatte (die hab ich im nachfolgenden Bild vergessen) gebaut werden. Das ist, denke ich, überschaubar.

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Die 2x4-Steine in pink können eine beliebige Farbe haben oder Unterbausteine sein, die man sonst nicht benötigt. Sie sind später nicht sichtbar.


Modulform 2: Einschnitt:

Nicht immer liegt der Bahndamm über dem Niveau der Landschaft. Dieses Modul zeigt, dass Schiene und Landschaft in gleicher Höhe liegen. Der kleine Graben neben der Schiene ist realitätsgetreu und dient dem Regenwasserabfluss.
Der Schotter ist auch hier dunkelgrau, die Landschaft grün. Die Landschaft kann auf angrenzenden Modulen in der Höhe von fünf oder sechs Plattenhöhen angrenzen. Außerdem könnten Hänge angefügt werden, so dass aus die Schiene in einem Einschnitt liegen kann.

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Modulform 3: kein grüner Damm

Im Bereich von Bahnhöfen, Bahnbetriebsanlagen, Güterbahnhöfen oä, liegen die Schienen oft nicht auf Dämmen, um dem Bahnpersonal den Zugang zu den Zügen zu vereinfachen. Daher habe ich den grünen Damm hier weggelassen.

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weitere Formen:

Es gibt noch weitere mögliche Geländeformen.
Die nachfolgenden Bilder sind keine fertig gedachten Modulköpfe, sondern eher eine Sammlung von Ideen. Daher sind links und rechts vom Gleis verschiedene Landschaftsformen zu finden.
Leider hat mein Fotoapperat den Ostseeurlaub nicht überlebt, daher sind die nachfolgenden Bilder vorerst nur von minderer Handy-Qualität.

Idee 1 und 2:
links: ähnlich wie Modulkopf 1, aber mit Dachsteinen gebaut.
rechts: ähnlich wie Modulkopf 2, aber 2 Platten niedriger. Dafür einfacher zu bauen.

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und von hinten:

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Idee 3 und 4:
links: ganz einfacher Landschaftsanschluss - 1 Steinhöhe hoch. Dafür sehr einfach zu bauen.
rechts: Gleis im Bahnhofsbereich II - Schwellen sind eingeschottert.

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von hinten:

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aus der Sicht von oben erkennt man gut das altdunkelgraue Gleis, was im neudunkelgrauen Schotter "eingebuddelt" ist:

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Nachfolgend mal zwei Module nebeneinander. Der Gleisabstand ergibt 8 Noppen, was der von einer LEGO-Weiche vorgegebene Gleisabstand ist:

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(kein product placement!)


Warum aber nun ausgerechnet vier Platten hoch?

Wie oben schon erwähnt, würde es durchaus reichen, unter die Schienen eine einzige Platte zu verbauen, um die Gleise auch bei Kurven und Weichen plan auf einer Grundplatte zu befestigen.
Aber ein etwas höherer Bahndamm hat den Vorteil, dass unter dem Gleis noch einiges passieren kann:
- unsichtbar Kabel verlegen, auch mehr als eines, zB. für Weichenantriebe, Beleuchtung, Stromversorgung des Gleises
Als Beispiel hier mal meine Zwergsignale:

[image]


- unsichtbar Technic-Stangen verlegen, zB. für den Antrieb bewegter Elemente: Bahnschranken, Entkuppler. Stangen können durch Technic-Lochsteine laufen, die von einer Platte abgedeckt werden.
- Unterbringung von Motoren in der Landschaft ohne allzu große Hügel
- Darstellung von Entwässerungskanälen, Gruben, Baustellen neben dem Gleis.
- die Landschaft wird dreidimensionaler und dadurch wirkungsvoller.
- der Bau eines vereinfachten Bahndamms / Schienenunterbaus ist wie in Idee 3-links gezeigt, vergleisweise einfach.

Kritiker:
Ja, das verbraucht eine Menge Teile. Mehr als beim Teppichbahning. Aber ich denke, wer aufwändige Modelle mit Hunderten von Teilen baut, der hat auch die Möglichkeit, in die Landschaft Teile zu investieren.


Meine ersten Module für den Bahnhof Kleinplasitzsch (Güterschuppen und Jahreszeitenanlage in den Höfen am Brühl 2014) habe ich in dieser Norm gebaut. (Den Schrottplatz leider nicht.)

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zur Schiene ebenerdige Straßen werden dabei auf die Höhe von 2 Steinen = 6 Platten (+Straßenbelag) gebaut:

[image]


Dadurch ist es möglich, auch "in die Tiefe" zu bauen, um zB. eine Baugrube oder einen Teich darstellen zu können:

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[image]



Natürlich ist so eine Idee streitbar. Ich denke, gerade im Bereich Eisenbahn gibt es schon viele Leute oder Vereine, die bereits große Anlagen haben und die natürlich nicht umbauen werden.
Den Versuch, eine Eisenbahnnorm für alle einzuführen, gab es in unregelmäßigen Abstand bereits, hat aber meistens nur große Diskussionen hervorgerufen und wurde dann nicht realisiert.

Aber meine Idee richtet sich eher an Leute, die keinen Platz für große Bahnen haben, die Dioramenkonstrukteure (burnys Fabriken als Beispiel) und jene, die lange Züge fahren lassen wollen.

Außerdem denke ich, dass durch Modulbau sowohl Streckenführung im Kreis als auch Punkt-zu-Punkt-Anlagen realisiert werden können. Bei Modelleisenbahnern aller Spurweiten erfreuen sich Module und Modultreffen recht großer Beliebtheit. Für Ausstellung kann das bedeuten, dass Anlage ohne große Neubauten immer wieder anders aussehen können.

Und will man das Ganze noch weiterspinnen, fallen mir "Ver- und Entladung von Gütern", Fahrplanverkehr und Schattenbahnhöfe ein.

Die Modulnorm FREMO der Modelleisenbahner regelt neben den Kopfstücken noch andere Sachen, die für Modellbahner wichtig sind: Abstand der Schwellen, Maße und Hersteller der Gleise, Epoche des verwendeten Rollmaterials, Aufbau und Farbe der Modulkästen, Elektrik und Verkabelung, etc.
Für LEGO-Eisenbahner fallen viele dieser Regelungen weg, weil sie sich aus dem System LEGO an sich ergeben.
Jetzt, wo auch andere Gleishersteller auf dem Markt sind (me-models zB.) könnten evtl. auch andere Regelungen nötig werden, aber das soll erstmal egal sein und nicht einschränken.

Ich selbst baue zB. auch keine extra Schwellen aus 1x4-Fliesen, viele andere machen das. Aber das soll wie die Landschaft dann doch in der Hand der jeweiligen Moccer sein. Wichtig ist mir der gemeinsame Bau an einer großen Anlage, auf der auch mal größere Züge ihren Platz finden.
Auch der dunkelgraue Schotter muss nicht für jeden richtig und gut gewählt sein. Das darf jeder machen, wie er mag, oder wie er es für seine Module braucht.

Ich selbst baue für ein konkretes Projekt Anfang Juni, zu dem ich mich angemeldet habe. Für eine Kreisbahn ist da kein Platz, wieviel Meter ich für eine Modulstrecke bekomme, weiß ich noch nicht.
Aber erstmal anfangen.

Bin gespannt auf eure Kommentare und ob jemand Lust hat, mitzumachen.

Micha


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undermet
18.02.2015, 15:07

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: LEGO-Eisenbahn-Norm LEN (viele Bilder)

Hallo Eisenbahn-Fans!

Möchte an dieser Stelle meine Sichtweise schildern, mit der ich mir wahrscheinlich keine Freunde mache:

Weil alles mit Standarts, Normen und Regeln zugepflastert wird, sehen viele Lego-Eisenbahn-Anlagen auf Messen und Ausstellungen ähnlich aus. 2 Gleise außen rum, auf denen Intercity und Horizont-Express mit 200 drüber jagen. In der Mitte dann Häuser und Straßen. Alles, was Lego bringt, wird zusammengebaut und hingestellt. Selbstverständlich gibt es auch wunderschöne Eigenbauten. Auch das große Engagement aller Aussteller weiß ich durchaus zu würdigen.

Wenn jetzt festgelegt wird, daß Gleisabstände 8 Noppen breit und Bahndämme 4 Platten hoch sein müssen, dann sehen sich die Anlagen demnächst noch ähnlicher. Wir sind doch durch das Lego-Sortiment schon eingeschränkt genug und haben nicht die Möglichkeiten wie Modellbau H0 pp.

Schaut euch doch mal ein paar von den tausenden Clips an unter den Stichwörtern „spur 0“, „0 gauge“ oder „model rail road“ und laßt euch inspirieren. Auch dort wird überwiegend mit Modulen gearbeitet.

Es ist wie im richtigen Leben: je mehr Prinzipien und Regeln, desto weniger Kreativität.

Nicht übel nehmen, wenn ich übertreibe. Das tue ich nur, um klar zu machen, worum es mir geht.

LG



Lok24
18.02.2015, 17:17

Als Antwort auf den Beitrag von burny

Editiert von
Lok24
18.02.2015, 18:12

sorry, falsch angehängt (ohne Text)


Wir sind dabei! Am 6. - 8. 9. 2019 zu Gast bei Bricking Bavaria in Fürth



https://www.bricking-bavaria.de/


Lok24
18.02.2015, 18:12

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Editiert von
Lok24
18.02.2015, 18:19

Re: LEGO-Eisenbahn-Norm LEN (keine Bilder)

Hallo Micha,

da hast Du Dir sehr viel Mühe gegeben und mit Beispielen gut gezeigt wie es werden kann.

Zu der von Dir verlinkten Modulseiten-Auswahl auf der Seite von Harald ist zu sagen, dass es sich hier um eine Sammlung quer durch alle Spurweiten, Baugrößen und Gleissysteme handelt.

Für die Spur 0 (=1:45, also wie LEGO) gibt es genau ein(!) Modul. Auch H0e fährt vorwiegend auf einem Modulende, und zwar ganz flach, so wie Deines auch.

Ich würde auch für LEN empfehlen, nur 1 - max 3 Modulenden zu definieren. Bei 10 Querschnitten treffen sich 10 Leute und jeder hat ein anderes Ende.....
(Dafür gibt es beim FREMO Module, die z.B. von "flach" nach "Berg hinten" wechseln).

Die Frage ist eben wozu man das braucht. Wer den von Dir gezeigten Graben bauen will, soll doch drei "Module" bauen, die fest zusammengehören. Das rechte und das linke haben den Standard 1.
Auf beiden wechselt das auf den ersten 8 Noppen zu dem Graben, der dann noch 32 Noppen lang ist.

Es ist also ein Modul mit Länge Drei (= 3x16), bestehend aus drei "Segmenten" eines Erbauers. Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt kommt man mit wenigen Kopfstücken aus: Bahndamm, Bahnhof, ??????.

Wir sollten also definieren:
- Kopfstück 1 = Bahndamm
- Kopfstück 2 = Bahnhof
usw...
- Kopfstück x = Hügel hinten

- Modul = 16 lang, an beiden Seiten gleicher LEN-Querschnitt 1 - x
- Segment= n x 16 lang, an beiden äußeren Enden gleicher LEN-Querschnitt 1 -x

- Joker = Modul oder Segment von LEN-Querschnitt a nach LEN-Querschnitt B

Wer einen fertigen Bahnhof mitbringt (sagen wir 3m x 1,2m) sorgt auf den letzten 6-10 Noppen dafür, dass er wieder auf den Bahndammquerschnitt 1 kommt. Wenn der Bahnhof fertig ist und das nicht zulässt bringt er eben zwei "Joker" je 16 lang mit (so heißen die beim FREMO) mit, die genau diese "Geländeanpassung" machen. So fügt sich alles schön zusammen.
Was auf den 3m passiert und wie breit das wird ist (fast) egal.

Die Höhe und die von Dir angedachten Möglichkeiten im "Untergrund" gefallen mir sehr gut.

Ein paar Dinge sind mir noch nicht ganz klar:

- Wer baut was? Beim FREMO ist es so, dass einige Leute ein Stück Strecke mitbringen, einige einen Bahnhof, einige nur Loks und Wagen, manche auch gar nichts, das sind die wichtigsten

Bei LEGO-Ausstellungen habe ich immer den Eindruck, dass ein Aussteller 5 CC-Häuser und einen Kringel drumherum mitbringt (was auch seinen Reiz hat, und es gibt latürnich auch andere).

- Wie sollen Kurven funktionieren? Nur 90°?

- Wie ist der Anschluss zu Baseplates gedacht

Noch ein wenig Allgemeines: Der FREMO ist eigentlich kein Club von Modulbauern. Das Ziel ist es, auf nichtöffentlichen Treffen (also genau kein Ausstellungsbetrieb) den Fahrbetrieb des Originals nachzubilden.
Dazu gehört die Kommunikation zwischen den Betriebsstellen (via Telefon), ein Fahrplan für mindestens einen (realen) Tag, zentral gesteuerte Uhren, die Nachbildung der Güterströme etc.

Es gibt Dutzende(!) von Modulnormen im FREMO, bei Treffenankündigungen wird ausgeschrieben, welche teilnehmen sollen, um ein oder mehrere Arrangements zu bilden. Für jedes Modul gibt es eine CAD-Datei, um die gemeldeten Module im Raum zu positionieren. Tatsächlich gibt des in den Normen auch sehr einfache, die weder die Farbe des Unterbaus noch das Gleismaterial oder die Epoche regeln, sondern nur Spurweite, Höhe SO, Gleislage und die zwei Anschlussdrähte.

Jedenfalls finde ich es gut, dass die Idee hier mal diskutiert wird.
Ich glaube ich werde mal ein paar Grafiken machen müssen um zu verdeutlichen was ich meine.

Abschließend noch *der* FREMO-Grundsatz: "Norm ist, was gebaut wird"
Also: einfach mal machen!

Vielen Dank für Deine sehr guten Ideen und Ansätze.

Grüße
Werner


Wir sind dabei! Am 6. - 8. 9. 2019 zu Gast bei Bricking Bavaria in Fürth



https://www.bricking-bavaria.de/


Lok24
18.02.2015, 19:04

Als Antwort auf den Beitrag von undermet

+2Re: LEGO-Eisenbahn-Norm LEN (viele Bilder)

Hallo,

Wenn jetzt festgelegt wird, daß Gleisabstände 8 Noppen breit und Bahndämme 4 Platten hoch sein müssen, dann sehen sich die Anlagen demnächst noch ähnlicher.


Der Gleisabstand liegt ohnehin fest, denk mal drüber nach....

Die Idee ist ja auch, dass
- mehrere Leute *eine* Anlage bauen
- die durch Landschaft führt und nicht um 10 Sets drumherum.

Schaut euch doch mal ein paar von den tausenden Clips an unter den Stichwörtern „spur 0“, „0 gauge“ oder „model rail road“ und laßt euch inspirieren. Auch dort wird überwiegend mit Modulen gearbeitet.


Und warum wird da mit Modulen gearbeitet?
Genau wie Micha geschrieben hat: man kann dann auch kleine Szenen nett gestalten, jeder bringt ein paar kreative mit.

Und dazu benötigt man ein Mindestmass an Standard.
Wüsste auch nicht wie Lego-Steine ohne ihren genauen Maß-Standard funktionieren sollten.
Kreativer wäre es natürlich, wenn alle Noppen unterschiedliche Durchmesser hätten

Grüße

Werner


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JuL , legoeisenbahn gefällt das


bernd_herbert
18.02.2015, 19:08

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: LEGO-Eisenbahn-Norm LEN

Hallo Micha und Rest des Forums :-)

ich gehöre zur Kategorie: Eisenbahn im Keller aufgebaut mit genügend Platz (siehe flickr-Link in der Signatur). Also wie du schon schreibst, nicht gerade die Zielgruppe für LEN. Nichts desto trotz möchte ich einen Aspekt anführen: den finanziellen. Schienen sind nun nicht gerade billig (in 9V), wenn pro Schiene noch eine vermutlich um 2-3 Euro liegende Größenordnung dazu kommt, dann wird eine etwas größere Anzahl an Modulen, die auch was darstellen sollen, schon recht teuer.
Ein weiterer Aspekt sind Kurven. Wie sollen die bei diesem Aufbau denn aussehen?
Und noch ein dritter Punkt: Meines Erachtens nach werden immer mehr Ausstellungen die ME-Schienen nutzen, bieten die größeren Radien doch gerade da, wo Platz zweitrangig ist, einen echten Vorteil. Das mit einem Standard für den Unterbau zu kombinieren erachte ich für schwierig.

Ein Standard oder eine Norm setzt sich meiner Überzeugung nach immer dann durch, wenn sie (Kosten-)Vorteile bietet. Das kann ich noch nicht erkennen, aber ich lasse mich gerne positiv überraschen!

Gruß aus dem Badnerland
Bernd


[image]


Lok24
18.02.2015, 19:25

Als Antwort auf den Beitrag von bernd_herbert

Re: LEGO-Eisenbahn-Norm LEN

Hallo Bernd,

..... dann wird eine etwas größere Anzahl an Modulen, die auch was darstellen sollen, schon recht teuer.


Eben nicht. Jeder bringt doch nur 2 Meter mit.
Und, da hat micha ganz recht, wenn das "Drumherum" was darstellen soll kommt es auf die paar Teile nicht an.

Ich hätte z.B. mit meinem Bahnübergang (mit ein paar Modifikationen) an einer Gemeinschaftsmodulanlage teilnehmen können, obwohl ist sonst überhaupt keine Eisenbahn habe.

Ein Standard oder eine Norm setzt sich meiner Überzeugung nach immer dann durch, wenn sie (Kosten-)Vorteile bietet.


Bietet sie, siehe oben.

Wie wäre ich sonst auf einer Anlage mit hunderten von Modulen und 900m Streckenlänge einen schweren Ganzzug gefahren, obwohl ich nicht eine H0-Lokomotive habe? (Derweil war meine H0e-Lok im Rangierdienst auf einem anderen Arrangement tätig...)

Was man für den Anfang braucht: ein Thema, eine kleine Norm, eine Ausstellung, auf der das stattfinden soll.
Oder man trifft sich zum Stammtisch und jeder bringt 3 Baseplates mit....

Grüße

Werner


Wir sind dabei! Am 6. - 8. 9. 2019 zu Gast bei Bricking Bavaria in Fürth



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BricksCorner
18.02.2015, 19:47

Als Antwort auf den Beitrag von Lok24

Re: LEGO-Eisenbahn-Norm LEN (viele Bilder)

Und genau das Gleiche gilt in der Technik: Wenn es keine DIN bzw. ISO gäbe, würde man für jede Lampe eine eigene Glühlampe brauchen, jede Schraube hätte ein eigenes Gewinde, der Bohrer von Hersteller X passt nicht zur Bohrmaschine von Hersteller A...

Ich finde es gut, dass Micha sich Gedanken zur Vereinheitlichung der Eisenbahnanlagen gemacht hat und begrüße es durchaus, dass wir dadurch von der Kreisanlage abkommen können (aber nicht müssen).

Viele Grüße
Christian


[image]


Betreiber einer fiktiven Privatbahn in 1:43 sowie Entwickler und Erbauer von Eisenbahnmodellen in 9W = Maßstab 1:43/passend zur Minifig.

Wir sehen uns am


Kirk
18.02.2015, 21:22

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

+1Re: LEGO-Eisenbahn-Norm LEN (viele Bilder)

Hallo Micha,

passend zu meiner nächsten Ausstellung in drei Wochen in Lörrach werde ich mein eigenes System erstmals auf einer Ausstellung testen, das in gewisser Weise mit 3 Platten zwischen Deinem Entwurf (4 Platten über Grund) und dem LGOe-Standard (2 Platten über Grund) liegt. Bei mir spielen allerdings noch einige weitere Überlegungen eine Rolle, die in Deinem Standard bislang nicht berücksichtigt sind. Allerdings habe ich auch andere Prioritäten: Mir geht es weniger darum, mit anderen Ausstellern kompatibel zu sein (was bei jeweils nur einer Plattenlage Differenz zu Dir und LGOe knapp gegeben wäre), sondern ich möchte mit einem Minimum an verschiedenen Baseplates ein Maximum an Flexibilität beim Aufbau erreichen. Da ich auch auf Ausstellungen noch nie genug Platz hatte, begnüge ich mich mit zwei (oder mehr) konzentrischen Ovalen und möglichst vielen Abstellgleisen. Derzeit plane ich mit 3 x 1,5m, wobei etwas kleinere aber auch viel größere Layouts problemlos machbar sind.
Sollte sich das System bewähren, werde ich es hier natürlich vorstellen. Einen ähnlichen Standard wie MoRaSt werden wir 9V/PF-Bahner wohl nie hinbekommen, weil bei uns die Weichengeometrie ungünstiger ist: Während man zwei Monorailweichen direkt mit ihren Abzweigen zusammenstecken kann, um auf diese Weise zwei parallele Gleise mit minimalem Platzverbrauch zu verbinden, so muß man bei 9V/PF entweder mindestens 2 Kurventeile dazwischen setzen oder die Geometrie von innerem und äußerem Kreis ist gegeneinander verschoben.

dass an manchen Modulkanten die Farbe der Wiese oder der Typ der Landschaft sich radikal ändert.

Das haben selbst die MoRaStis noch nicht hinbekommen. Alleine ein inhaltlich plausibler Übergang von Zyppers Modul zu einer "normalen" Landschaft dürfte eine echte Herausforderung darstellen

@undermet
Weil alles mit Standarts, Normen und Regeln zugepflastert wird, sehen viele Lego-Eisenbahn-Anlagen auf Messen und Ausstellungen ähnlich aus.

Dein Vergleich hinkt meiner Meinung nach etwas. Warst Du schonmal auf Modellbahnausstellungen und hast Dir dort Spur0-Anlagen (die mit 1:45 recht gut dem Minifig-Maßstab entsprechen) angeschaut? Die sind riiiiiesig groß. Und auch dort wird meistens in 2-3 Kreisen um den Tisch herum gefahren. Mehr läßt sich puristisch kaum machen - mit oder ohne Standard. Außerdem muß das ganze ja noch irgendwie transportabel sein und in einer realistischen Zeit auf- und abbaubar sein.

Wenn jetzt festgelegt wird, daß Gleisabstände 8 Noppen breit und Bahndämme 4 Platten hoch sein müssen, dann sehen sich die Anlagen demnächst noch ähnlicher.

Ich denke, daß MoRaSt eindeutig das Gegenteil beweist. Vom Prinzip her definiert MoRaSt ja auch "nur" die Tiefe eines Moduls sowie die Tatsache, daß jeweils vorne und hinten an jeder Seite ein ebenerdiger Gleisanschluß zu liegen hat. Inhaltlich habe ich schon vieles gesehen (von ficcius' römischen Legionen über stephan's Burg bis hin zu Petzi's Millenium Falcon war so ziemlich aus jedem Zeitalter schon etwas dabei). Gerade die Buntheit macht auch etwas den Reiz von MoRaSt aus. Das ist übrigens auch ein Punkt, der mich an MTM's Ansatz etwas stört, daß (analog zum Realismus der Modellbahner) (zu) viel Wert auf den Detailgrad der Übergänge gelegt wird. Hier wäre weniger mehr: Die Höhe oberhalb der Baseplate sowie der Abstand zum Rand der Baseplate sollte eigentlich ausreichend für eine gelungene Ausstellung sein. Ich würde auf inhaltliche Vorgaben jeglicher Art verzichten.

Gruß

Thomas

PS: So in etwa sieht es dann in 3 Wochen aus:

[image]


Ja, ich weiß, dass die Weichen an einigen Stellen etwas angeknabbert sind - das wird zur Ausstellung noch behoben.


\\//_ Build long and ℘rosper!


UncleTom gefällt das


BricksCorner
18.02.2015, 23:05

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: LEGO-Eisenbahn-Norm LEN (viele Bilder)

Hallo Micha,

nachdem ich mir deinen Normenvorschlag in Ruhe durchgelesen habe, habe ich folgende Anmerkungen bzw. Rückmeldungen für dich:

1. Grundsätzlich kein schlechter Ansatz, aber es gibt noch Luft nach oben, denn

2. die Züge sollten autark mit Strom versorgt werden können. Dadurch fällt die Normung des Kabelübergangs an der Modultrennung weg und es sind sowohl 9V- als auch PF-Fahrer gleichberechtigt. BTW wie hattest du dir den Kabelübergang von Modul zu Modul eigentlich gedacht?

3. Modullänge: 16 Noppen sind verdammt wenig, sinnvoller wäre eine Mindestmodullänge von 32 Noppen. Noch besser wird es mit einer Modullänge von einem Meter, also 4 32er Grundplatten.

4. Modulbreite: Wie stellst du dir die Modulbreite vor?

5. Fahrzeugbreite: Wenn du ein Lichtraumprofil vorschreiben würdest, haben sich alle (Fahrzeugbauer, Modulbauer,...) daran zu halten, wodurch der Aspekt

-Nutzbreite:
Da geht es schon los:
LEGO selbst baut seine Züge in 8 Noppen breit (sechs Noppen plus Anbauteile).
Der Emerald Night (Set 10194) benötigt meines Wissens 10 Noppen Breite.
AFOLs bauen oft in 6-, 7- oder 8er Breite. Plus Anbauteile.

Allerdings jeden Bahnsteig 3 Noppen von der Schiene weg zu bauen, sieht auch nicht besonders schick aus.
Ich denke, sich auf eine Breite von 8,5 Noppen breiten Fahrzeugen zu einigen, ist nicht verkehrt.
um einiges klarer wird, weil einfacher dargestellt.

6. Modulübergang: wie wäre es, wenn eine einheitliche Modulkante vorgeschrieben wird? Also beispielsweise 6 Noppen breit von der Modulkante nach innen müssen in einer bestimmten Form bebaut werden, alles was dazwischen passiert, ist unerheblich?

7. Stromversorgung der Module: Wie hattest du dir das vorgestellt? Vorschlag: Module, die eine Stromversorgung benötigen, sind mit einem eigenen Stromanschluss zu versehen. Die Züge sollten ja sowieso unabhängig sein.

So, das sollten jetzt erstmal alle Punkte sein, die mir aufgefallen sind.

Viele Grüße
Christian


[image]


Betreiber einer fiktiven Privatbahn in 1:43 sowie Entwickler und Erbauer von Eisenbahnmodellen in 9W = Maßstab 1:43/passend zur Minifig.

Wir sehen uns am


Lok24
19.02.2015, 08:34

Als Antwort auf den Beitrag von BricksCorner

Re: LEGO-Eisenbahn-Norm LEN

Hallo Christian,

da sind ein paar Deiner Fragen, die ich (für mich) schon in meinem anderen Beitrag angesprochen habe.

1. Grundsätzlich kein schlechter Ansatz, aber es gibt noch Luft nach oben, denn


Ja, deswegen wird's ja auch diskutiert

2. die Züge sollten autark mit Strom versorgt werden können. ...
7. Stromversorgung der Module: .....


Strom würde ich im Hinterkopf behalten, aber später klären.

3. Modullänge: 16 Noppen sind verdammt wenig, sinnvoller wäre eine Mindestmodullänge von 32 Noppen. Noch besser wird es mit einer Modullänge von einem Meter, also 4 32er Grundplatten.


Sehe ich anders, ist aber eine Frage der Definition.
Siehe meinen anderen Beitrag:

- Modul = 16 lang, an beiden Seiten gleicher LEN-Querschnitt 1 - x
- Segment= n x 16 lang, an beiden äußeren Enden gleicher LEN-Querschnitt 1 -x

- Joker = Modul oder Segment von LEN-Querschnitt a nach LEN-Querschnitt B


Wie Du sagst: was zwischen den beiden Kopfstücken passiert ist Sache des Erbauers.

4. Modulbreite: Wie stellst du dir die Modulbreite vor?


da gibt es zwei Möglichkeiten:
- gar nicht, es gibt nur die Mindestbreite
- es wird für 16*x Noppen die Gestaltung vorgegeben, also z. B. 48 breit, grün, Basepalte, davon die vorderen 16 Noppen = Profil.
Davon könnte man mehrere haben .

Ich habe den Eindruck dass hier in der Diskussion nicht klar wird wozu das Ganze gut sein soll, und eigentlich müsste man damit beginnen: Das Ziel und die Zielgruppe klar zu definieren


Grüße

Werner


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