trick34
02.01.2015, 20:42

+1Frage zum bau eine GE U-50

Ich möchte mir gerne meine Lieblingslok die General Electric U-50 bauen, und wollte fragen was ich für RC-Teile brauche um alle 4 Drehgestelle zu Motorisieren....?


Rote Steine....ich seh nur noch Rote Steine..


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Lego3723
02.01.2015, 21:09

Als Antwort auf den Beitrag von trick34

+1Re: Frage zum bau eine GE U-50

Brauchts denn funktionell wirklich 4 getriebene Drehgestelle? Das macht nur Sinn, wenn Du eine sehr grosse Zahl an Wagen anhängst.



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trick34
02.01.2015, 21:19

Als Antwort auf den Beitrag von Lego3723

+1Re: Frage zum bau eine GE U-50

ich möchte gerne 25-30 boxcars dranhängen......


Rote Steine....ich seh nur noch Rote Steine..


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Dirk1313
02.01.2015, 21:25

Als Antwort auf den Beitrag von trick34

+1Re: Frage zum bau eine GE U-50

Es wäre vermutlich sinnvoller nur zwei Drehgestelle der Lok zu motorisieren und dafür einen oder mehrere der Waggons zusätzlich zu motorisieren.


Viele Grüße
Dirk - Mail

[image]


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jopiek
02.01.2015, 22:41

Als Antwort auf den Beitrag von Dirk1313

+1Re: Frage zum bau eine GE U-50

Oder die Lok mehr Gewicht zu geben. Vielleicht auch zwei Loks zu machen!



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Kirk
03.01.2015, 00:23

Als Antwort auf den Beitrag von trick34

+1Re: Frage zum bau eine GE U-50

Hallo trick34,

da ich von "echten" Loks sowas von keine Ahnung habe, habe ich erstmal meinen Freund Google befragt, und bin sowohl auf einen Wikipedia-Artikel als auch auf ein sehr anschauliches Datenblatt gestoßen.
Von den Proportionen her dürfte es im ersten Moment kein Problem sein, in einer solchen Lok reichlich Technik unterzubringen, aber ich melde mal leise Zweifel an:
Wenn Du halbwegs maßstabsgetreu bauen möchtest, kann es am Ende womöglich aussehen, wie auf diesem Foto. Wenn Du hingegen kürzer baust, wird es selbst in einer so großen Lok eng, weil Du mindestens einen Akku, einen Empfänger, einen Schalter (zum Ändern der Polarität) sowie die Kabel von 4 Motoren unterbringen mußt. Das wird heftig! Erschwerend kommt hinzu: Wenn 4 Motoren über einen Empfänger den Strom aus einem Akku saugen, könnte der Empfänger überhitzen und dann zeitweilig ausfallen.
Mein Tipp: Fange erstmal ganz klein mit nur einem motorisierten Drehgestell an und dann schau mal, ob überhaupt noch Platz in Deiner Lok ist.

Gruß

Thomas


\\//_ Build long and ℘rosper!


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MTM
03.01.2015, 07:42

Als Antwort auf den Beitrag von Kirk

+1Gedankenmachen

Hallo, (von Diesellokfan zu Diesellokfan)

ich muss Kirk - ausnahmsweise - mal Recht geben. Das ist nicht so einfach zu bauen, wie du denkst.
Zum einen ist natürlich die Länge ein Hindernis. Das Ding wird, mal so grob überschlagen mindestens 60 Noppen lang. (wenn man ein Drehgestell mit 9 Noppen Länge rechnet. Bei Eurobricks hat einer eine GP 6900 gebaut, die ist original 98ft lang, in LEGO hat der Nutzer sie 70 Noppen lang gebaut. Deine Lok ist laut Datenblatt 83ft lang, macht 60 Noppen.


Außerdem, und das ist das viel größere Problem, sind das nicht einfach vier Drehgestelle, die unter einer starren Grundplatte stecken - denn damit wirst du um keine auch noch so kleine oder weite Kurve herumkommen. Du kannst ja gern mal probieren, was passiert, wenn du vier Drehgestelle (oder der Einfachheit halber: Motoren) unter eine starre Platte steckst: Nix. Gerade aus fahren geht. Kurve nicht. Bergauf oder -ab wird auch schwierig.

Das ist bei dieser Lok etwas schwieriger. Da ich das Bild aus dem von Kirk verlinkten Datenblatt nicht verändern wollte (Urheberrechtskram), hier eine kleine Skizze:


[image]



Wenn ich die Sache richtig erkenne, ist die Lok wie oben gezeigt aufgebaut:

Zwei Drehgestelle (rot) hängen erst einmal an einem weiteren Drehgestell (blau), welches wiederum am Lokrahmen (grün) hängt. Ich nenn die roten mal "Drehgestell" und die blauen "Oberdrehgestell", "übergeordnetes Drehgestell" wäre zwar richtiger, ist aber auch viel länger.
Daraus ergibt sich, dass die Lok bei Kurvenfahrt zuerst mit dem vorderen Drehgestell lenkt, dann setzt die Drehbewegung am blauen Oberdrehgestell ein, dann am zweiten roten Drehgestell und dann genauso am hinteren Ende der Lok.

Das heißt bei einer Umsetzung in LEGO: Du brauchst eine Menge Platz zum Bau der Drehgestelle und Oberdrehgestelle, sodass die Lok etwas hochbeinig aussehen dürfte.
Außerdem ist das mit dem Antrieb so eine Sache:

Willst du Eisenbahn-Motoren nehmen, dann wird das mit der Kabelage hinten am Motor gar nicht so einfach. Außerdem die Anbringung aller vier Kabel am Empfänger - ob das gut geht?
Wählst du allerdings PF-Motoren, die du im Lokkasten unterbringst, dann entsteht folgendes Problem:

[image]



Die Pfeile sollen hier mal die Stellen zeigen, an denen du den Antrieb vom Lokkasten an die Räder weiterleiten kannst. (Also nimm einfach an, dort müssen die Achsen sitzen!). Ich hab außerdem mal angenommen, du willst alle acht Achsen antreiben. (Ich hab allerdings nur im vorderen Teil der Lok Pfeile eingez
Aber auch, wenn du dich entscheidest, nur eine Achse pro Drehgestell anzutreiben, brauchst du an den Stellen, wo zwei verschieden gerichtete Pfeile aufeinandertreffen ja irgendein Zahnrad, Differenzial oder eine Schnecke - und die brauchen Platz!

Das Problem, was Kirk beschrieben hat, ist allerdings gar nicht so heftig:
Wenn Du hingegen kürzer baust, wird es selbst in einer so großen Lok eng, weil Du mindestens einen Akku, einen Empfänger, einen Schalter (zum Ändern der Polarität) sowie die Kabel von 4 Motoren unterbringen mußt. Das wird heftig!

Ich hab in meiner Ludmilla (46 Noppen lang - und das ist schon arg lang für LEGO-Kurven) auch zwei Motoren, einen Akku, und einen Empfänger verbaut. Ein Schalter ist bei der Nutzung von PF-Motoren nicht notwendig, die Veränderung der Drehrichtung kannst du über Zahnräder lösen. Und mehr als zwei Motoren wirst du nicht einbauen, es sei denn, du baust einen Addierer pro Drehstell (nach Sariel - siehe sein Buch). Aber ob das dann noch da reinpasst, das ist allerdings wirklich eine Frage.

Allerdings zeigt sich bei meiner Ludmilla, dass die Verwendung von M-Motoren nicht gut gelöst ist. Die Lok fährt damit so langsam wie ein schwerer Kohlezug beim Bergstart. Ob L-Motoren eine Verbesserung bringen weiß ich nicht. Meine Drehgestelle sind aber auch mit Zahnrädern nur so gespickt:

[image]



Bei dir kommt zwar eine Achse pro Drehgestell weg, aber dadurch, dass du noch eine Umlenkung am Oberdrehgestell hast - und noch ggf. zwei weitere Drehgestelle dazubekommst - erhälst du enorme Kräfte, die dir die Teile wegdrücken. Selbst die Lumilla verliert ab und an ein paar Teile, die dem Druck nicht gewachsen sind.

Solltest du dennoch diese Lok bauen wollen, wünsch ich dir viel Erfolg. Das ist sicher alles ganz kniffelig, aber uU trotzdem möglich. Solltest du es hinkriegen - und es sieht noch dazu gut aus - hast du eine tolle Leistung vollbracht. Ich hab zumindest noch kein Modell dieser Lok im Netz gefunden. Kann sein, dass ich es übersehen hab, mit amerikanischen Loks hab ich es nicht so.
Den Zahn mit den 20-25 Boxcars kann ich dir aber an dieser Stelle dann doch schon ziehen:

Nicht möglich!

Ich hab mir mal die Anleitung des "Gondola"-Waggons auf railbricks angeguckt. Ist zwar kein Boxcar, sondern ein offener, aber ich fand den von seinen Abmessungen her am besten und man konnte die Länge gut zählen. Boxcars sind außerdem noch schwerer als der hier.

Der Aufbau des Gondola ist 31 Noppen lang, mit Drehgestellen und Kupplungen ist der sicher 37 Noppen lang.
20 davon sind dann 740 Noppen lang - das sind dann 5,92m. - nur die Waggons. Die Lok von 60 Noppen = 48cm noch dazu macht eine Gesamtzuglänge von 6,40m!!
Wo willst du damit rumfahren?

Vom Gewicht ganz zu schweigen? Ich weiß nicht, was LEGO.Magnetkupplungen aushalten, aber ...

MTM,
Diesellokfan



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trick34
03.01.2015, 09:05

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

+1Re: Gedankenmachen

Danke für die raschen Antworten

das es so kniffelig wird dachte ich mir, deshalb habe ich einen befreundeten eisenbahningeneur gefragt ob er mir sie plant und konstuiert....

zu der frage wo er fahren soll der zug: im garten da hab ich 1500m² platz


Rote Steine....ich seh nur noch Rote Steine..


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Dirk1313
03.01.2015, 10:21

Als Antwort auf den Beitrag von trick34

+1Re: Gedankenmachen

Hi,

das mit dem Garten hört sich gut an. Welches Schienensystem wirst Du einsetzen? LGB? Eigenbau? Oder einfach Lego Schienen?

Falls Du bei Lego bleibst, die Kurvenradien sind da sehr eng. Ich empfehle daher sich mal das ME Models Railway System von ME Models anzusehen. Die produzieren verschiedene weitere Kurvenradien: http://www.me-models.com/store/


Viele Grüße
Dirk - Mail

[image]


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MTM
03.01.2015, 11:11

Als Antwort auf den Beitrag von trick34

+1Re: Gedankenmachen

Danke für die raschen Antworten

das es so kniffelig wird dachte ich mir, deshalb habe ich einen befreundeten eisenbahningeneur gefragt ob er mir sie plant und konstuiert....

zu der frage wo er fahren soll der zug: im garten da hab ich 1500m² platz


Hallo,

wenn du solche schweren Geschütze auffährst, bedeutet das, dass das qualitativ gut wird?
Ich würde mich freuen.
Gab immer schonmal ein paar "Typen", die sich intensive Infos eingeholt haben und dann sah es doch irgendwie nach Standard-schnell-zusammengeschustert aus.

MTM



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bernd-das-brot
03.01.2015, 12:04

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

+1Re: Gedankenmachen

Hallo, (von Diesellokfan zu Diesellokfan)

Der Aufbau des Gondola ist 31 Noppen lang, mit Drehgestellen und Kupplungen ist der sicher 37 Noppen lang.
20 davon sind dann 740 Noppen lang - das sind dann 5,92m. - nur die Waggons. Die Lok von 60 Noppen = 48cm noch dazu macht eine Gesamtzuglänge von 6,40m!!
Wo willst du damit rumfahren?

Vom Gewicht ganz zu schweigen? Ich weiß nicht, was LEGO.Magnetkupplungen aushalten, aber ...


Bei der Länge und dem Gewicht des Zugs kommt noch ein anderes Problem hinzu: Auf den Waggon, der gerade mitten in der Kurve steht, wirken sehr starke diagonale Kräfte. Besonders stark sind sie, wenn die meisten Waggons noch hinter der Kurve sind und die Lok vorne kräftig zieht. Wenn der Waggon dann noch sehr lang ist, wird es ihn nach innen von den Gleisen ziehen.



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