Naboo
13.01.2020, 12:04

Editiert von
Naboo
14.01.2020, 22:37

+15Graf Zeppelin - overworked

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In den letzten Wochen habe ich die Graf Zeppelin in einer neuen Version gebaut. Das Schiff ist jetzt wesentlich detailreicher und realistischer. Das einzige, was sie nicht kann, ist schwimmen.

Ausstattung:
15 Junkers Ju 87 Stuka
10 Messerschmidt Bf 109 Jäger
1 Focke-Wulf Fw 189 Aufklärer
7 Beiboote und Barkassen

Funktionen:
Funktionierende Flugzeuglifte
Sich drehendes Flugzeuggestänge
Leuchtende Positionslichter
Funktionsfähige Startkatapulte
3 funktionierende Buganker, 1 Funktionierender Heckanker
Funktionstüchtiger Bordkran
Aufklappbarer Windschutz
Drehbare Kasematengeschütze

Flugzeuge

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Ich habe 15 Stukas, 10 Bf 109er und einen Aufklärer, die Fw 189. Letztere war zwar nie als Trägerflugzeug vorgesehen, aber ich finde, sie sieht einfach genial aus. Und besonders interesant waren die Stukas. Schaut mal genau hin: Da sind 15 grüne Palmstängel verbaut. Ja, Grüne! Keine Ahnung, wo die Teile herkommen und sie waren auch Schweineteuer. Aber als ich die auf BL gesehen habe, musste ich die einfach haben. Weltweit war danach nur noch ein einziges Stück verfügbar.

Detailbilder

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Baubericht:

Entstanden ist das Modell infolge eines Hamsterkaufes bei Bricklink. Ursprünglich wollte ich das Modell schön gemütlich übers Jahr verteilt bauen – und dann wurde meine Handelsplattform aufgekauft.
Ich habe also alle Steine auf einen Schlag bestellt und ich muss sagen, ich sehe es mit einem Lachenden und mit einem weinenden Auge. Einerseits war es verdammt viel Asche auf einen Schlag. Andererseits hat mir der Bau so gut gefallen wie schon lange kein Bau mehr. Dieses Gefühl, einfach entspannt dazu sitzen und ein Modell nach Anleitung zu bauen hatte ich schon lange nicht mehr. Die Anleitung (Stud.io-pdf) hatte ich mir schön vom Laptop aus auf den Fernseher gestreamt und dann schön lange daran gebaut. Wir reden hier von siebeneinhalb tausend Teilen, der Träger ist größer als der Millenium Falke.

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Die Bodenplatte. Ja, Leute, das ist Panzerband und das habe ich nicht zum Spaß da draufgeklebt. Die Bodenplatte steht unter so viel Spannung, dass sie sich sonst selbst zerlegt hätte. Das sind auf beiden Seiten des Kiels fünf Reihen 1x2-Bricks übereinander. Die Klemmkraft der Steine wirkt so extrem, dass die Noppenreihe am Kiel das nicht mehr hält. Ich kenne das Problem schon von älteren Schiffen, aber so heftig war es noch nie. Die „Außenkiele“ (So nenne ich die die Rumpfform bestimmende Konstruktion aus 1x4, 1x6, 1x8 und 1x12-Plates, auf denen die Halbbögen platziert werden) musste ich mit roher Gewalt einbauen, obwohl es keinerlei Abweichung vom normalen Lego-Raster gibt. Aber sobald sie drauf waren ,war die Bodenplatte wirklich bombenfest.

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Die Kernstruktur. Normalerweise haben meine Schiffe so etwas nicht, in der Regel baue ich die Rumpfseiten aus senkrechten Platten. Das ging dieses Mal nicht, da ich am Torpedowulst eine sauberen Übergang in die Rumpfwand haben wollte. Die kleine Kante, die bei Slopes normalerweise über die Noppen drüber geht, sollte wollte ich verstecken. Diese Kante hat die Höhe einer halben Platte. Halbe Platte gibt es aber nicht, die einzigen Teile, mit denen man das ausgleichen kann sind Brackets - und Lampensteine.

Die restliche Rumpfwand war dann recht einfach, wenn auch Teileintensiv. Den Hangarboden kann man relativ einfach herausnehmen, damit man die ganze Elektronik darunter erreichen kann. Die Motoren der Flugzeuglifte sind mit jeweils zwei von Sariels Linear Clutches mit dem Liftmechanismus verbunden, allerdings habe ich sie so modifiziert, dass sie ein wenig Spiel haben und so Dehn und Stauchbewegungen (die Auftreten können, wenn man den Träger umherträgt) aushalten. Die Lifte kann man dadurch nicht nur elektrisch, sondern auch manuell verschieben.

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Das ist eine der krassesten Bautricks, die ich persönlich im Träger verbaut habe. Diese Konstuktion benötige ich, da sich an dieser Stelle in der Rumpfwand ein Balkon befindet, den ich offen lassen muss. Damit ich bei diesem Balkon eine Reling einbauen kann (Riffelfliesen mit 1x2 plate Transclear als Halterung), musste dieser Versatz nach hinten sein.

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Komplette Flotte.

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Jo, ich glaube, da steht er ganz gut.

Einen Side-by-Side-Vergleich mit dem Alten Träger kann ich leider nicht machen, da der alte Träger immer noch in Bayern ist.

Falls sie jemand in echt sehen möchte, im Moment steht sie im Schaufenster vom Bunter Stein Fundus in Kiel. Und im Februar kommt sie mit nach Berlin.

Gruß Naboo


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