ranghaal
31.12.2021, 15:05

Editiert von
ranghaal
31.12.2021, 15:09

+47The "Death of a Sailsman"

Der Titel musste dieses Mal englisch bleiben. Das Wortspiel konnte ich nicht übersetzen.

Das Modell besteht aus einem Heck, was ich bereits Frühjahr 2021 in einem anderen Modell verwendet habe;
ich fand es so gelungen, dass ich mich entschlossen habe, daraus ein komplettes Schiff zu machen.

Auf Takelage habe ich bewusst verzichtet. Zwar gibt es von Lego auch Schnüre, aber ich wollte ein "richtiges" Lego Model bauen - gibt es auch falsche Lego Modelle? Ok, ihr wisst, was ich meine. Die Fummelei mit Schnüren passt nicht wirklich zu dem sonstigen modularen Gedanken und auch wenn ich gerne mal Grenzen überschreite, bin ich diesmal bewusst sehr konservativ vorgegangen.
Die Segel wirken natürlich ganz anders und deutlich weniger elegant, als wenn sie aus Stoff wären, aber da das Schiff ohnehin eher klobig als elegant ist, passt es so halbwegs.

Ich habe, als das Model fast fertig war, noch mit diversen echten Schiffen verglichen und siehe da: die Golden Hind passte halbwegs zu meinen.
Ich habe daraufhin die Masten aufgestellt und noch ein paar Rundungen ergänzt.




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[url=https://flic.kr/p/2mUtJ4N]

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Andi
31.12.2021, 17:58

Als Antwort auf den Beitrag von ranghaal

Re: The "Death of a Sailsman"

Die Segel sehen klasse aus



Seeteddy
31.12.2021, 20:22

Als Antwort auf den Beitrag von ranghaal

Re: The "Death of a Sailsman"

Hi ranghaal,

dass ja richtich schoin gewordn - Ahoi moin Schrankwandkapitän!

Jetzt wo ich dein Modell sehe, weiß ich plötzlich warum ich Wasserlinienmodelle bevorzugt habe. Die langweiligen Holzsockel unten dran ödeten mich immer an.
Dein Sockel ist dagegen richtig Klasse! Er hat sogar noch den Vorzug, dass man das Schipp obenauf, bei passenden Größenverhältnissen, auch parallel zum Wellenkamm ausrichten könnte.

Die Idee mit den selbstgebauten Segeln überzeugt genauso. Die Segel würden jedem "Fliegenden Holländer", Piraten- oder Geisterschiff gut zu Gesicht stehen.
Das Weglassen des Schnurgedönses (stehendes und laufendes Gut) war auch die richtige Entscheidung. Denn wenn man sämtliche Schoten, Wanten und Seilzuchgedöns anbringen würde, wäre die Pött dichter zugebaut, als wenn sie von 'ner Kreuzspinne zugewebt worden wäre.

Das Nichtübersetzen der Überschrift fällt unter "Sprichwörtliche Notwehr", daher ergeht Freispruch auf Bewährung:
Zur Strafe habe ich deshalb den Namen des Vorbilds übersetzt: "Die Goldene Hirschkuh des Herrn Franziskus Erpel"

Im übrigen heißen im Englischen die Seeleute auch heute noch Sailors, selbst wenn ihre Pötte mit Dampf, Dieselmotor, Kernkraft oder Brennstoffzelle angetrieben werden. Bin zum Glück schon öfter auf modernen Kreuzfahrtschiffen und Transatlantiklinern von Hafen zu Hafen "gesegelt".

Dankeschön fürs Zeigen und einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Klaus, alias Seeteddy


In Internetforen wimmelt es nur so von fehlerhaften Zitaten.

Johann Wolfgang von Goethe


ranghaal
01.01.2022, 23:26

Als Antwort auf den Beitrag von ranghaal

Re: The "Death of a Sailsman"

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ranghaal
01.01.2022, 23:29

Als Antwort auf den Beitrag von Andi

Re: The "Death of a Sailsman"

Andi hat geschrieben:

Die Segel sehen klasse aus


Danke. Ich bin erstaunt, dass es optisch funktioniert hat.
Allerdings sind die Segel schwer und von der Rückseite hässlich, viel höher hätte ich die nicht bauen wollen.



ranghaal
01.01.2022, 23:34

Als Antwort auf den Beitrag von Seeteddy

Re: The "Death of a Sailsman"

Seeteddy hat geschrieben:

Die Segel würden jedem "Fliegenden Holländer", Piraten- oder Geisterschiff gut zu Gesicht stehen


Ja, da würde es noch deutlich besser passen. Dann hätte ich auch farblich was machen können. Aber das erste Schiff wird dann doch eher klassisch :-)

vielen Dank für den launigen und ausführlichen Kommentar!



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