Dirk1313
07.10.2021, 15:00

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Dirk1313
07.10.2021, 20:00

+28Wirklich groß: Ein ausführlicher Baubericht des Sets 10294 Titanic

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Womit soll man die Besprechung eines Sets beginnen, welches in jeder Hinsicht ein Superlativ ist?

Es handelt sich nach Teilen (9090) um das zweitgrößte Set aller Zeiten (nur das Weltkartenmosaik hat mehr Teile), es ist das längste (1,35m) und vermutlich schwerste (über 12kg) Set. (https://www.lego.com/en-us/categories/adults-welcome/article/biggest-lego-sets-ever-made)

Das Set erscheint regulär am 08. November zu einem Preis von 629,99 Euro UVP exklusiv im LEGO Online Shop und den LEGO Stores. Für angemeldete VIP-Mitglieder ist das Set bereits ab dem 01. November verfügbar.

Der Bausatz kommt in einem großen im schwarzen 18+ Design gehaltenen Karton etwa im Format des UCS Millenium Falken. Darin drei weitere mit Grafiken vom Set gestaltet Kartons. Jeder der drei beinhaltet einen Abschnitt des Schiffs: Bug, Mittelteil und Heck. Alle drei können gleichzeitig gebaut werden, da in jedem Karton die Bauanleitung für den jeweiligen Abschnitt beiliegt. So kann die Familie oder Freunde mit bauen. Allerdings sollten die Bauer schon ein wenig geübt sein, denn insbesondere der Bau der Schiffshülle des Bugs und des Hecks erfordert etwas Aufmerksamkeit und Geschick. Zu all dem später mehr.

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Vor genau 110 Jahren lief das damals größte und angeblich sicherste Passagierschiff in Belfast vom Stapel. Da man so sehr von seiner Sicherheit überzeugt war, waren nur 20 Rettungsboote an Board.

Mike Psiaki, Design Master bei der LEGO Gruppe, kommentiert: "Zum Zeitpunkt ihres Stapellaufs war die Titanic der Höhepunkt der nautischen Ingenieurskunst, das größte bewegliche Fahrzeug, das je gebaut wurde. Es war eine unglaubliche Reise, dieses ikonische Schiff aus LEGO Steinen nachzubauen, und zwar auf der Grundlage von Plänen, die vor über einem Jahrhundert entstanden sind.“

"Bei der Entwicklung der LEGO Titanic haben wir großen Wert auf die Detailtreue und den Maßstab gelegt, aber auch auf die Genauigkeit, um eines der anspruchsvollsten Bauerlebnisse überhaupt zu schaffen. Wir wissen, dass LEGO Bauer und Schiffsliebhaber aller Altersgruppen das Set gerne bauen und in ihrem Zuhause ausstellen werden."

Das Design-Team für das Set bestand u.a. aus:
Senior Model Coach Torben Kidde Skov
Design Master Mike Psiaki
Spezialist für Anleitungen Martin Hojen Holm Buk

Das Projekt begann als Konzeptmodell während einer Free-Build Session für LEGO Designer, der Entwurf wurde damals von Tiago Catarino vorgestellt – heute freischaffend mit eigenem Youtube Kanal – im Set gibt es ein kleines makabres Easteregg zur Erinnerung an ihn – ganz unten im Rumpf.
Der kleine Grabstein ist bereits aus dem Set 10273 Geisterhaus auf dem Jahrmarkt bekannt. Die Initialen finden sich im gleichen Design auch im Flaschenschiff, dessen LEGO Designer Tiago war.

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Mike Psiaki bemerkte, dass Größe nie das Ziel sondern nur Mittel zum Zweck war: das Modell wurde größer und größer weil immer mehr Details realisiert werden sollten. Für Mike war es wichtig die Dampfmaschinen mit ihrem Kolbenantrieb mittels LEGO Technic Elementen nachzubilden. Als das initiale Design feststand hat sich das Team eine Woche Zeit genommen um verschiedene Prototypen zu bauen und zu entscheiden was verbessert werden muss.

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Nun zum Bau des Schiffs.

Im ersten Karton befindet sich der Bauabschnitt für den Bug aufgeteilt auf 12 Beutel. Die Anleitung wird durch einen Kartonumschlag geschützt und ist wieder außen in schwarz gehalten, die Bauabschnitte sind aber auf grauen statt schwarzen Seiten gedruckt. In der Einleitung gibt es ein paar Infos und historische Fotos zur Titanic - diese kann man auf der LEGO Webseite auch in deutscher Sprache im PDF Format runterladen. Auch während des Baus gibt es immer wieder kurze Fakten zum Schiff.

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Jeder Bauabschnitt ist nochmals in zwei Segmente unterteilt die dann später zusammengefügt werden - hat etwas von der modernen Bauweise von Ozeanriesen.

Los geht es mit dem „Kiellegen“ des Bugs, einer Basis aus Wedges und anderen Platten sowie am Bug ganz vorne mit verschiedenen Slopes - u.a. auch dem beim Porsche Modell erstmals verwendeten großen Slope hier in dunkelrot. So ergibt sich eine sehr schön runde und harmonische Form. Die Schiffshülle ist weitgehend mit Slopes und Fliesen realisiert welches eine sehr realistische Darstellung ermöglicht - die Fliesen sehen aus wie Stahlplatten - es fehlen nur die typischen Nieten.

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Der Schiffsname „Titanic“ ist in goldenen Lettern aufgedruckt - alle Elemente mit Dekor sind bedruckt, es gibt keine Aufkleber. Man könnte nur bemängeln dass die Flaggen nicht auf Stoff sondern auf dicke Folie gedruckt sind. Allerdings bleiben sie so durch die Starrheit der Folie besser an den dafür vorgesehenen „Degen“, den Flaggenmasten, hängen.

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Die Bullaugen in der Schiffshülle werden aufwändig mit Brackets und 1x2 Platten mit Rundung realisiert - so ergibt sich eine sehr schön texturierte Schiffsoberfläche und durch die weißen Steine hinter den 1x2 Platten können die Bullaugen ganz ohne Drucke oder Aufkleber dargestellt werden.

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Die drei Anker des Schiffs werden u.a. mittels schwarzer Würste umgesetzt, eine schöne Idee. Interessant ist auch die Art der Befestigung der Ankerkette; hier wird eine Kombination aus Platten, Fliesen und Steinen von oben in das Vordeck eingeschoben. Neben den drei seitlich hängenden Ankern wird auch der mittlere, größere Anker auf dem Deck nachgebaut. Gemessen am Maßstab von 1:200 werden die Ankerwinschen detailgetreu durch kleine Felgen nachgebildet. Schön ist auch die Bauweise des Ladekrans.

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Der Mast vorne wird mittels eines Technic Pin 3L befestigt und man fragt sich warum man hier unbedingt die leuchtend blaue Version verwenden musste - den habe ich sofort durch einen schwarzen Pin ersetzt - wie er in jedem gut sortierten LEGO Haushalt vorhanden sein sollte - nur scheinbar bei LEGO nicht.

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Abschnitt eins der Bugsektion ist fertig - in der Seitenhülle klafft noch ein großes Loch welches erst später wenn beide Bauabschnitte zusammengesetzt werden, geschlossen wird.

Im nächsten Abschnitt werden u.a. einige der Heizkessel gebaut und man sieht im Aufriss die verschiedenen Decks mit einer entsprechend dem Maßstab von 1:200 angelegten Details. So ist z.B. der Swimmingpool, die Mannschafts- oder 3. und 4.Klasse Decks sowie die Kabinen der 2. und 1.Klasse zu erkennen. Darüber dann ein großer Salon der 1.Klasse mit einer Kompassrose an der Wand. Natürlich ist die Darstellung stark vereinfacht aber man kann schon gut die verschiedenen Decks und ihre Details erkennen. Besonders gut gefallen mir hier die Kesselräume und das Schwimmbad.

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Als nächstes steht der Bau des Mittelteils des Schiffes an. Hier gibt es keinerlei Biegungen in der Schiffshülle und somit ist der Bau bis zu den Aufbauten eher eintönig. Einzig die Details der verschiedenen Decks sind einigermaßen interessant. Hier im Bild sind die Decks quasi aufgereiht:

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Und hier im Aufriss, wieder ist ganz unten der Kesselraum zu sehen und darüber die gegenüberliegende Seite des Swimmingpools:

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In diesem Bild ist nochmals die Bautechnik für die Außenhülle des Schiffs zu sehen. Da hier überall mit dunklen Fliesen gearbeitet wird, habe ich mir inzwischen ein paar weiße Baumwollhandschuhe zugelegt um Fingerabdrücke zu vermeiden - ich kann das nur sehr empfehlen (jedenfalls beim verlegen der Fliesen).

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In diesem Bauabschnitt ist mir im Übrigen ein neues LEGO Element aufgefallen:

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Spannend finde ich wie die Schornsteine mittels Technic Pins in Schräglage gebracht wird. Das ganze Bauteil wird dann später oben in das Schiff eingesetzt. Ein weiteres sehr gefälliges Detail sind die Sitzbänke auf dem Außendeck – Klasse Bautechnik!

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Teil 1 des Mittelteils ist nun fertig, folgt Teil 2 – hier im zweiten Bild nochmal das Gerüst / der Unterbau.

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Wieder können wir einen Blick in die Decks des Schiffes werfen, diesmal ist im Oberdeck der ersten Klasse eindeutig ein Restaurant dargestellt. Beide Teile des Rumpfes aus Abschnitt 2 werden nun zusammengefügt und können mittels einer cleveren Technik mit dem Bug verbunden werde. Dazu wird ein Schiffsaufbau mit einer langen Technic-Stange in die Verbindung eingeschoben. So lässt sich das Schiff leicht z.B. zum Transport in drei Teile zerlegen. Extrem praktisch! Und man kann es natürlich jederzeit so ausstellen, dass man die gebauten Details der Decks ansehen kann.

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Kommen wir zum dritten und letzten Bauabschnitt, dem sehr geschwungenen Heck. Hier werden nochmals vierundzwanzig Plastikbeutel verbaut (nummeriert von 29 bis 46).

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Der erste der zwei letzten Bausegmente ist dem Mittelteil ähnlich, wieder sehen wir die verschiedenen Decks im Aufriss. Diesmal jedoch ganz unten die riesigen Dampfmaschinen mit beweglichen Kolben! Diese lassen sich manuell betätigen und treiben tatsächlich die Schiffsschrauben an. Im Mittleren Bereich aber nur sichtbar solange man die beiden letzten Bausegmente nicht zusammengebaut hat befindet sich außerdem der von den Dampfmaschinen angetriebene Stromgenerator.

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Kommen wir also zum letzten Bausegment, dem Heck. Hier im Bild die Basis und dann die Schrauben in Pearlgold. Die Rumpfform bietet einige Herausforderungen für ein LEGO Modell, wenn man nicht neue Formteile dafür fertigen möchte.

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Der Unterbau bietet hier den Rahmen für die Befestigung der Schiffshaut und gleichzeitig müssen auch Ruder und Antrieb angebracht werden. Meiner Meinung nach haben die Designer hier hervorragende Arbeit geleistet, die Rundungen sind gut getroffen. Über die Farbenpracht im Unterbau kann man geteilter Meinung sein. Natürlich wundert oder sogar ärgert man sich als MOCer, denn schließlich hätte man gerne Steine in einheitlichen Farben. Auch als erfahrener Set-Bauer mag man nicht einverstanden sein. Aber der Bau geht, insbesondere für weniger geübte oder geduldige, schneller von der Hand, wenn z.B. Platten einer Länge einheitlich in einer anderen Farbe sind als Platten einer anderen Länge – solange man die Farbenvielfalt später nicht von außen sieht.
Ich fand den Bau mit so vielen Teilen in einer mir zur Verfügung stehenden relativ kurzen Zeit wesentlich einfacher durch die Wahl der verschiedenen Farben. Kein Noppenabzählen, Teile sind schnell gefunden etc. Wie gesagt: alles Ansichtssache.
Einzig bei der Darstellung der verschiedenen Schiffsdecks im Aufriss hätte man auf verschiedene Farben z.B. bei den Befestigungen verzichten sollen!

Erwähnenswert ist noch, dass für das Schiff ein Präsentationsstand und auch ein Titanic Schriftzug mitgeliefert wird. Für den Schriftzug werden die bedruckten 2x2 Rundfliesen, bekannt aus der IDEAS Schreibmaschine, verwendet.

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FAZIT:

Ein riesiges Set zu einem entsprechend hohen Preis von 630 Euro, macht einen durchschnittlichen Elemente Preis von knapp 7 Cent. Mir hat der Bau viel Spaß bereitet.

Hier eine Zusammenfassung der positiven (+), negativen (-) und neutralen (0) Aspekte aus dem Baubericht - aus meiner persönlichen Perspektive:
+ Übersichtliche Bauabschnitte mit vernünftig aufgeteilten Bauschritten: in der Regel mehrere Elemente in einem Bauschritt manchmal auch verdeckte Teile zu verbauen
+ Einige interessante Bautechniken insbesondere bei der Beplankung des Schiffsrumpfes und den Anbauteilen (z.B. Treppen, Bänke, Clips zum Befestigen von Rumpfteilen, Ankerbefestigung etc.)
+ Durch die Aufteilung in drei Abschnitte mit eigenen Bauanleitungen können mehrere Personen gleichzeitig bauen - es liegen sogar drei Steinetrenner bei!
+ Leicht in drei Teile zerlegbar und so auch im Aufriss zu zeigen und leichter zu transportieren
+ Darstellung des Motors und Antrieb der Schrauben ist ein schönes Detail
+ Sehr exakte Nachbildung des Originals
0 Modell mehrfarbig im Inneren - erleichtert die Teilesuche (unterschiedlich lange Teile in unterschiedlichen Farben) beim Bauen, sieht aber leider auch etwas bunt aus. Aus normalen Perspektiven von außen aber nicht zu erkennen.
0 Das fertige Modell ist mit 1,35m riesig und man braucht schon etwas Platz zum Aufstellen
– In der Decksansicht im Aufriss einige Elemente in „Fehlfarben“
– Der Bau des Mittelteils des Schiffs ist nicht ganz so spannend
– Blauer Technic Pin an prominenter Stelle – lässt sich aber leicht durch schwarzen Pin ersetzen

Vergleich Modell und Original:

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Alle Fotos:

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Viele Grüße
Dirk - Mail

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H4LL0
08.10.2021, 07:30

Als Antwort auf den Beitrag von Dirk1313

Re: Wirklich groß: Ein ausführlicher Baubericht des Sets 10294 Titanic

Ein richtig schönes Modell und ich wünsche allen viel Spaß damit!

Danke dein ausführliches Review. Ich fand es richtig interessant.



Naboo
08.10.2021, 08:13

Als Antwort auf den Beitrag von Dirk1313

+1Re: Wirklich groß: Ein ausführlicher Baubericht des Sets 10294 Titanic

Nein, die Titanic hatte nicht "nur" 20 Rettungsboote an Bord, weil die Betreiber überheblich waren.
Mehr war damals schlicht und einfach nicht vorgeschrieben. Tatsächlicht hatte die Titanic mehr als 1,5 Mal so viele Rettungsbootplätze wie vorgeschrieben.

Das Modell ist Ansich schon sehr beeindruckend und die Silouhette ist gut getroffen, auch viele Bautechniken gefallen mir z.B. die Lüfter. Bug und Heck stimmen aber nicht wirklich mit dem Original überein. Die Titanic war zwar ein ziemlich eckiges Schiff, aber so eckig dann doch nicht. Sowohl am Bug als auch am Heck waren die Rumpfwände abgeschrägt: Link.

Gruß Naboo


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IngoAlthoefer
08.10.2021, 08:33

Als Antwort auf den Beitrag von Dirk1313

Re: Wirklich groß: Ein ausführlicher Baubericht des Sets 10294 Titanic

Fragen eines Wenigwissenden:

* War die Titanic wirklich unten herum rot lackiert?

* Ist im Modell der vierte Schornstein, der ja nur Attrappe
und Lüftungsschacht war, anders gestaltet als die anderen
drei Schornsteine?

********************************************************

Eine Idee zur Regalisierung: Wem der Platz für 1,35 Meter
Länge fehlt, könnte sich darauf beschränken, die hintere
Hälfte des Modells aufzubauen und das Teil senkrecht ins Regal
zu stellen. Das wäre dann eine Momentaufnahme aus dem Untergang.

Ingo.



Dr_Senius
08.10.2021, 10:27
@Dirk1313

+1Re: Wirklich groß: Ein ausführlicher Baubericht des Sets 10294 Titanic

"Ausführlich" würde ich diesen "Baubericht" jetzt nicht gerade nennen. Viele Fotos (teilweise doppelt) sind nicht gleichzusetzen mit Ausführlichkeit. Für mich wirkt dieser Beitrag eher wie eine Werbekampagne! Dazu werden noch Fehlinformationen verbreitet: Natürlich hatte die Titanic nicht 20, sondern nur 16 Rettungsboote an Bord. Hinzu kamen noch vier bei Bedarf einsetzbare Faltboote. Und natürlich rührt diese Anzahl der Rettungsboote nicht etwa daher, dass die Titanic mit ihren Schotten so sicher gebaut war und angeblich als "unsinkbar" galt (auch ein Mythos), sondern daher, dass die damaligen internationalen Sicherheitsstandards bei Weitem nicht so weitreichend waren, wie sie es heute sind. Fakt ist, dass die Titanic mit ihren 16 Rettungsbooten die im Jahre 1912 gültigen Sicherheitsbestimmungen sogar übertraf. Noch mehr Rettungsboote an Bord hätten mehr Platz eingenommen und die Aussicht an Deck empfindlich eingeschränkt. Das wäre natürlich für einen in allen Belangen so luxuriös ausgestatteten Dampfer wie die Titanic nicht hinnehmbar gewesen.



UncleTom gefällt das


Dr_Senius
08.10.2021, 10:28
@IngoAlthoefer

Re: Wirklich groß: Ein ausführlicher Baubericht des Sets 10294 Titanic

IngoAlthoefer hat geschrieben:

Fragen eines Wenigwissenden:

* War die Titanic wirklich unten herum rot lackiert?

* Ist im Modell der vierte Schornstein, der ja nur Attrappe
und Lüftungsschacht war, anders gestaltet als die anderen
drei Schornsteine?

********************************************************

Eine Idee zur Regalisierung: Wem der Platz für 1,35 Meter
Länge fehlt, könnte sich darauf beschränken, die hintere
Hälfte des Modells aufzubauen und das Teil senkrecht ins Regal
zu stellen. Das wäre dann eine Momentaufnahme aus dem Untergang.

Ingo.


Ja, der Unterwasseranstrich war tatsächlich rot. Im Original etwas heller als beim Lego-Modell.



Micha2
08.10.2021, 10:35

Als Antwort auf den Beitrag von Matze2903

Re: Und wo ist der Eisberg?

Hallo Matze,

ich bin da wirklich bei Monteur... war doch nur ein Späßle :-)

Abgesehen davon war es auch mir schon durch den Kopf gegangen bevor ich den Setreview von Dirk las, dass da doch bestimmt auch ein Eisberg dabei sein müsste.
Oder dass die Titanic tatsächlich in der Mitte schräg teilbar sein müsste, um sie auch untergehend darzustellen (was aber wohl etwas zu makaber wäre und daher seitens Lego wohl niemals in Frage gekommen wäre).



Dr_Senius
08.10.2021, 10:41
@Micha2

Re: Und wo ist der Eisberg?

Micha2 hat geschrieben:

Hallo Matze,

ich bin da wirklich bei Monteur... war doch nur ein Späßle :-)

Abgesehen davon war es auch mir schon durch den Kopf gegangen bevor ich den Setreview von Dirk las, dass da doch bestimmt auch ein Eisberg dabei sein müsste.
Oder dass die Titanic tatsächlich in der Mitte schräg teilbar sein müsste, um sie auch untergehend darzustellen (was aber wohl etwas zu makaber wäre und daher seitens Lego wohl niemals in Frage gekommen wäre).


Bei den ganzen Nerds und Spießern hier, wundert es mich nicht, dass hier so manches "Späßle" nach hinten losgeht...

Spaß natürlich, oder...?!



Matze2903
08.10.2021, 10:41

Als Antwort auf den Beitrag von Monteur

Re: Und wo ist der Eisberg?

Schade. ich habe es nichtr böse gemeint und den Spaß sogar verstanden. Das versteckte Lob darinnen an einen tollen LEGO® Bauer, wurde nicht verstanden. Sorry. Angepisst und eingeschnappt? Bin ich doch gar nicht. Wieder mal nicht verstanden worden. Ich schreib nix mehr.


Wenn der Vorhang fällt, sieh hinter die Kulissen - Die Bösen sind oft gut und die Guten sind gerissen
Geblendet vom Szenario erkennt man nicht - Die wahren Dramen spielen nicht im Rampenlicht


Matze2903
08.10.2021, 10:42

Als Antwort auf den Beitrag von Dr_Senius

Editiert von
Matze2903
08.10.2021, 10:42

Re: Und wo ist der Eisberg?

Und du willst, das ich dich im Chat entsperre?


Wenn der Vorhang fällt, sieh hinter die Kulissen - Die Bösen sind oft gut und die Guten sind gerissen
Geblendet vom Szenario erkennt man nicht - Die wahren Dramen spielen nicht im Rampenlicht


Dr_Senius
08.10.2021, 10:45
@Matze2903

+2Re: Und wo ist der Eisberg?

Matze2903 hat geschrieben:

Schade. ich habe es nichtr böse gemeint und den Spaß sogar verstanden. Das versteckte Lob darinnen an einen tollen LEGO® Bauer, wurde nicht verstanden. Sorry. Angepisst und eingeschnappt? Bin ich doch gar nicht. Wieder mal nicht verstanden worden. Ich schreib nix mehr.


Es kommt immer auf den den Ausdruck und Schreibstil an. Manche können sich schriftlich einfach nur derart schlecht ausdrücken, dass Missverständnisse unvermeidbar sind. Wenn man nicht verstanden wird, dann sollte man sich in erster Linie einmal selbst hinterfragen. Liebes Grüßchen!



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