HoMa
12.07.2020, 16:26

+6840 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

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Hallo!

die näherrückende Frist für Beiträge zu den Brick Train Awards habe ich nicht ungenutzt lassen und habe endlich mal meinen 12 Volt Ringlokschuppen fertig gestellt und ein wenig in Szene gesetzt. Die Idee war es, für alle sieben offiziellen Dampfloks der Grauen Ära (7710, 7715, 7722, 7727, 7730, 7750 und 7810) einen "Unterschlupf" zu bauen. Und es sollte eine funktionierende Drehscheibe geben. Die Drehscheibe wird von einem 12 Volt Technic Motor angetrieben. Dieser wird über die "rechts-rum/links-rum" Taster aus dem LEGO Dacta Set 1039 gesteuert. Die Kabelführung am Drehpunkt der Drehscheibe vorbei ist nicht ideal, aber klappt auch so ganz gut.

Die Anfänge dieses MOCs gehen bis ins Jahr 2016/2017 zurück, wurde also mal Zeit, das gute Stück fertig zu stellen. Das Mauerwerk besteht hauptsächlich aus roten und dunkelroten 1x2 und 1x1 Platten, aber es hat sich gelohnt, diesen Aufwand zu betreiben.

Jetzt lasse ich aber die Bilder sprechen … viel Spaß damit!

1000grüße
HoMa

P.S. Das ein oder andere 12 V Eisenbahn MOC hatte ich ja schon hier vorgestellt.





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Legomichel
12.07.2020, 19:03

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

HoMa hat geschrieben:

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Hallo!

die näherrückende Frist für Beiträge zu den Brick Train Awards habe ich nicht ungenutzt lassen und habe endlich mal meinen 12 Volt Ringlokschuppen fertig gestellt und ein wenig in Szene gesetzt. Die Idee war es, für alle sieben offiziellen Dampfloks der Grauen Ära (7710, 7715, 7722, 7727, 7730, 7750 und 7810) einen "Unterschlupf" zu bauen. Und es sollte eine funktionierende Drehscheibe geben. Die Drehscheibe wird von einem 12 Volt Technic Motor angetrieben. Dieser wird über die "rechts-rum/links-rum" Taster aus dem LEGO Dacta Set 1039 gesteuert. Die Kabelführung am Drehpunkt der Drehscheibe vorbei ist nicht ideal, aber klappt auch so ganz gut.

Die Anfänge dieses MOCs gehen bis ins Jahr 2016/2017 zurück, wurde also mal Zeit, das gute Stück fertig zu stellen. Das Mauerwerk besteht hauptsächlich aus roten und dunkelroten 1x2 und 1x1 Platten, aber es hat sich gelohnt, diesen Aufwand zu betreiben.

Jetzt lasse ich aber die Bilder sprechen … viel Spaß damit!

1000grüße
HoMa

Leider ist das Originalgebäude nur noch Ruine. Es stehen nur noch die Mauern.


Wenn ich meine restlichen Steine nicht mehr finde,dann ziehe ich meine Schuhe aus.
Befreit die Minifiguren aus Tüten und Schachteln,sie danken es euch.
:-)
Gruß Michael - Legomichel


HoMa
12.07.2020, 21:50

Als Antwort auf den Beitrag von Legomichel

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

Legomichel hat geschrieben:

Leider ist das Originalgebäude nur noch Ruine. Es stehen nur noch die Mauern.


Ich hatte nicht wirklich den ehemaligen Bamberger Ringlokschuppen zum Vorbild genommen, der Name steht eher stellvertretend für einen Ringlokschuppen, so wie die 7750 für eine mittelgroße Dampflok steht.

Die Ruine ist hier nicht weit weg, aber leider unzugänglich und wirklich in sehr schlechtem Zustand.

1000grüße aus Bamberg
HoMa


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brickstedt13
13.07.2020, 05:38

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

Hallo HoMa,
bei deinem Werk hatte ich sofort die LEGO Kataloge und Baubücher aus den 80er Jahren vor Augen...
Großes Lob dafür! Hammerrespekt! Hast du das Modell transportierbar gebaut? Das ist ein Hingucker für jede Ausstellung. Und wie meine Vorschreiber schon anmerkten: Bewegung tut unseren Modellen gut.
LG
Andi


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Jojo
13.07.2020, 11:45

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

Hallo!


Das ist sehr schön, sehr atmosphärisch. Die Kombination aus detailliertem MOC und dazwischengestreuten Originalsets ist gut gelungen. Und natürlich ist die Drehscheibe die perfekte Verwendungsmöglichkeit für die Dacta-Taster.


Tschüß
Jojo


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ReplicaOfLife
13.07.2020, 16:01

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

Absolut gelungen. Großen Respekt für diese tolle Arbeit.
Auch die ganzen Details im Umfeld sind super getroffen.


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brummer
13.07.2020, 16:06

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

Wie immer Stilsicher getroffen !

Super.

Nur ein fataler Unfalle !

Die 7750 ist auf dem fünfeten Bild entgleist !!!!

Holt sofort den Kan.


Torsten


Narrow


martin8721
13.07.2020, 17:09

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

Editiert von
martin8721
13.07.2020, 17:11

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

HoMa hat geschrieben:

Die Idee war es, für alle sieben offiziellen Dampfloks der Grauen Ära (7710, 7715, 7722, 7727, 7730, 7750 und 7810) einen "Unterschlupf" zu bauen. Und es sollte eine funktionierende Drehscheibe geben. Die Drehscheibe wird von einem 12 Volt Technic Motor angetrieben. Dieser wird über die "rechts-rum/links-rum" Taster aus dem LEGO Dacta Set 1039 gesteuert. Die Kabelführung am Drehpunkt der Drehscheibe vorbei ist nicht ideal, aber klappt auch so ganz gut.
Die Anfänge dieses MOCs gehen bis ins Jahr 2016/2017 zurück, wurde also mal Zeit, das gute Stück fertig zu stellen. Das Mauerwerk besteht hauptsächlich aus roten und dunkelroten 1x2 und 1x1 Platten, aber es hat sich gelohnt, diesen Aufwand zu betreiben.


Herrlich!
Dieser Ringlokschuppen ist wirklich ein Kunstwerk und ein wunderschöner Beitrag zum 40-jährigen Jubiläum der grauen 12V-Ära!
Die Wahl der Teile, sowie der Farben und der Bautechniken führt diese Ära würdig und behutsam ins Jahr 2020.
Besonders gefallen mir der Portalkran mit den alten Gittermasten und Seilwinde, der Schlot mit den klassischen Macaroni-Steinen und die kleinen Nebengebäude mit den typischen 80er-Jahre-Fenstern. Und natürlich der Lokschuppen an sich mit seinem Baustil - sehr stimmungsvoll finde ich hier das letzte Bild mit der Beleuchtung durch die originalen 2x2-Light-Bricks, das mich ein wenig an die Kataloge aus jener Zeit erinnert.
Lieb auch der Schweißer im offenen Gleistrog, ganz rechts im Video bei Minute 03:11.

Vielleicht hast du es beim Entwurf aus dem Jahr 2016 eh schon angesprochen und beim Video erkennt man es im Ansatz bei Minute 03:35, aber sehe ich das richtig: die Drehscheibe wird quasi 2x versorgt: 1x das Zahnradwerk, das über den 12V-Technic-Motor und den DACTA-Taster angesteuert wird und 1x die Stromschienen, damit die Züge von der Drehscheibe wieder runterfahren können? Beim Verlassen der Drehscheibe müssen die Motoren dann eine kleine Lücke überwinden. Macht das den Motoren etwas aus? Ich nehme an, hier muss man tunlichst darauf achten, dass der Trafo für die Drehscheibe und der Trafo für den Bereich nach dem Verlassen der Drehscheibe in der selben Stellung sind bzw. die gleiche Spannung anliegt, richtig?
Die Drehscheibe ist jedenfalls wirklich ein technisches Meisterstück!

LG

Martin



jopiek
13.07.2020, 18:04

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

HoMa, sehr, sehr, sehr, sehr schön! Es atmet 12V, aber auch wie ein Eisenbahn Museum (Bochum-Dahlhausen z.B.).


Aufkleber für deine LEGO: MiniStickers.nl


HoMa
13.07.2020, 19:30

Als Antwort auf den Beitrag von martin8721

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

martin8721 hat geschrieben:

Herrlich!
Dieser Ringlokschuppen ist wirklich ein Kunstwerk und ein wunderschöner Beitrag zum 40-jährigen Jubiläum der grauen 12V-Ära!
Die Wahl der Teile, sowie der Farben und der Bautechniken führt diese Ära würdig und behutsam ins Jahr 2020.


Danke Martin und allen anderen für die vielen positiven Kommentare! Genau das war die Idee, "Steampunk für 12 Volt" ... was wäre, wenn es die 12 Volt Sachen heute noch gäbe? Ein paar neue Farben, nicht zu viele neue Spezialteile ... "behutsam" trifft es ganz gut.

martin8721 hat geschrieben:
Lieb auch der Schweißer im offenen Gleistrog, ganz rechts im Video bei Minute 03:11.


Oh, sehr gut hingeschaut. Der Schweißer musste am Abend noch einen Schaden an einer Laterne beheben. Mit den Sicherheitsbestimmungen nahm man es nicht so genau, die Laterne blieb einfach an, als er die Reparatur verrichtete:

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martin8721 hat geschrieben:
Vielleicht hast du es beim Entwurf aus dem Jahr 2016 eh schon angesprochen und beim Video erkennt man es im Ansatz bei Minute 03:35, aber sehe ich das richtig: die Drehscheibe wird quasi 2x versorgt: 1x das Zahnradwerk, das über den 12V-Technic-Motor und den DACTA-Taster angesteuert wird und 1x die Stromschienen, damit die Züge von der Drehscheibe wieder runterfahren können? Beim Verlassen der Drehscheibe müssen die Motoren dann eine kleine Lücke überwinden. Macht das den Motoren etwas aus? Ich nehme an, hier muss man tunlichst darauf achten, dass der Trafo für die Drehscheibe und der Trafo für den Bereich nach dem Verlassen der Drehscheibe in der selben Stellung sind bzw. die gleiche Spannung anliegt, richtig?



Die Drehung erfolgt über den 12 Volt Technic Motor, der stark untersetzt die beiden Schnecken antreibt, die sich am fest installierten 40-Zähne-Zahnrad festbeißen. Das zweite Kabel ist für den Fahrstrom auf der Drehbrücke. Die Stromschiene berühren ja die anderen Stromschienen nicht, also muss irgendwie Strom auf die Drehbrücke.

Damit die Motoren gut über die Lücke kommen, habe ich nach verbogenen Stromschienen "gesucht" (ähm, ich habe Hand angelegt). Die Enden der Stromschienen fallen nach unten ab, da bleiben die Stromaufnehmer der Motoren jedenfalls nicht hängen. So die Theorie, in der Praxis haut das trotzdem nicht immer hin. Am Übergang zum Drehbereich verwende ich nur 2 1x3 Platten als Schwellen für die Schienen, die Stromschiene sitzt hier tiefer.

Die gleiche Spannung ist recht einfach zu realisieren, hier mal der "Schaltplan":

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Man muss nur auf die Polung der Drehscheibe zu den festen Gleisen achten. Eine Lok um 180° umdrehen und wieder auf das gleiche Gleis fahren lassen, geht nicht. Da müsste ich wohl noch einen Polumschalter für die Stromversorgung der Drehscheibe dazwischen schalten. (Kann das der Taster des Signals, der auch dafür sorgt, dass die Signal-Ampel mal rot und mal grün leuchtet?)


martin8721 hat geschrieben:
Die Drehscheibe ist jedenfalls wirklich ein technisches Meisterstück!


Naja, die Drehscheibe ist recht simpel gebaut. Die Kabel stören doch noch und man muss die Ausrichtung schon gut "hinfummeln", damit die Loks den Übergang ohne Entgleisen schaffen.

Ein technisches Meisterstück ist eher die Drehscheibe von ulimy, die er hier sehr ausführlich beschrieben hat: http://www.brickshelf.com.../gallery.cgi?i=6477771 Ich durfte die mal live sehen, wirklich super, auf engem Raum, was aber nicht ganz puristisch machbar ist. Auch der Rest seiner Bilder ist sehenswert: http://www.brickshelf.com...n/gallery.cgi?f=568999

1000grüße
HoMa


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Lok24
13.07.2020, 19:46

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

Re: 40 Jahre Graue Ära – 12 Volt Ringlokschuppen „Bamberg“

Hallo Holger,

Schön, schön, schön.

HoMa hat geschrieben:

Die Enden der Stromschienen fallen nach unten ab, da bleiben die Stromaufnehmer der Motoren jedenfalls nicht hängen. So die Theorie, in der Praxis haut das trotzdem nicht immer hin. Am Übergang zum Drehbereich verwende ich nur 2 1x3 Platten als Schwellen für die Schienen, die Stromschiene sitzt hier tiefer.!


Interessant. Ich hatte das seinerzeit mal für meine Schiebebühne gebaut, nämlich einfach einen Slope eingebaut

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Aber das wird hier vermutlich nicht hinhauen, da sich die Bühne stark in allen Achsen bewegen kann.

Jedenfalls ein tolles Modell, ich denke der Film hat viel Geduld gekostet bis die Bühne immer richtig stand.....

Grüße

Werner



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