Technix
26.01.2020, 19:26

+9Kleines Unendlickeitsgetriebe

Moin.
Für den 9. Steinewahn habe ich ein kleines Unendlichkeitsgetriebe gebaut,
welches sich natürlich nicht bis in alle Unendlichkeit dreht.
Vermute ich, ausgerechnet habe ich es nicht.
Schwarmintelligenz oder Mathematiker aufgehorcht.
Ein rotes Zahnrad hat neun Zähne,
das Erste benötigt für eine Umdrehung eine Minute.
Ein gelbes Zahnrad hat 21 Zähne,
das Letzte ist gesperrt.

[image]


[image]



Evtl. hat ja jemand Lust, Zeit und das Können, auszurechnen, wann das Getriebe blockiert.

Dyskalkulie'sche
Grüße
Technix


"Jedes Set ist ein MINDSTORMS®-Ergänzungsset."
carpe noctem!
Denn Nachts ist das Grün dunkel.
Dunkelgrün ist die Farbe der pessimistischen Hoffer.


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Seeteddy
26.01.2020, 19:41

Als Antwort auf den Beitrag von Technix

Re: Kleines Unendlickeitsgetriebe

Hi!
Technix hat geschrieben:


Ein rotes Zahnrad hat neun Zähne,
das Erste benötigt für eine Umdrehung eine Minute.
Ein gelbes Zahnrad hat 21 Zähne,
das Letzte ist gesperrt.
vtl. hat ja jemand Lust, Zeit und das Können, auszurechnen, wann das Getriebe blockiert.

Das Übersetzungsverhältnis ist (21/9) hoch 11 = ca. 11162.
Das sind die Minuten, welche das letzte Rad für eine volle Umdrehung braucht.
Für das Blockieren nehme ich jetzt mal 1/2 Zahn, also 1/42 Umdrehung.
Dann haben wir etwa 266 Minuten bis es knackst, also knapp 4 1/2 Stunden.

kreative Grüße
Klaus


In Internetforen wimmelt es nur so von fehlerhaften Zitaten.

Johann Wolfgang von Goethe


Technix
26.01.2020, 19:45

Als Antwort auf den Beitrag von Technix

Re: Kleines Unendlickeitsgetriebe

Hallo Klaus.
Vielen Dank!
Das ist eine gute Länge für einen Ausstellungstag von 8 Stunden.

Grüße
Technix


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Dunkelgrün ist die Farbe der pessimistischen Hoffer.


Seeteddy
26.01.2020, 20:13

Als Antwort auf den Beitrag von Technix

Re: Kleines Unendlickeitsgetriebe

Hi Technix!
Technix hat geschrieben:


Das ist eine gute Länge für einen Ausstellungstag von 8 Stunden.

Das ganze Problem ist natürlich kein rein mathematisches, sondern auch mit viel Physik verbunden, wie Materialeigenschaften oder die Drehmomentkurve des Antriebs ...
Ich möchte behaupten, dass die viereinhalb Stunden das Minimum sein werden, welche deine Maschine läuft.
Auch innerhalb der vorhergehenden Zahnräder summiert sich eine ordentliche Portion Biegespannung auf - am Ende ist es bestimmt interessant zu sehen, an welcher Stelle es knacksen wird. Rutscht tatsächlich ein Zahn am letzten Rad durch, oder zerlegt sich die Achshalterung? Vielleicht musst du sie dann länger als zwei Tage laufen lassen, bevor sie sich zerlegt?

Warst du auch mal vor dem Unendlichkeitsgetriebe im Phaeno in Wolfsburg gestanden? Da braucht das letzte Rad rechnerisch etwa 500 Milliarden Jahre für eine Umdrehung; dreht sich also langsamer als unsere Galaxie!

kreative Grüße
Klaus


In Internetforen wimmelt es nur so von fehlerhaften Zitaten.

Johann Wolfgang von Goethe


MTM
26.01.2020, 21:08

Als Antwort auf den Beitrag von Technix

Ich möchte nicht neben dir stehen...

Hallo Technix,

eines schönes Ding hast du da gebaut - das erinnert mich an irgendwas...
Achja, ich hatte im Dezember letzten Jahres diesselbe Idee - auch für ne Ausstellung so eine Unendlichkeitsmaschine zu bauen. Spannenderweise aus denselben Zahnrädern, allerdings hatte ich nicht so viele.
Die Idee hab ich wieder verworfen müssen, weil die anderen AFOLs aus unserer Whatsappgruppe dagegen waren: Diese Konstruktion macht nämlich einen Höllenlärm:



Gut, ich hab einen 4,5V-Motor verwendet, der selbst macht mehr Krach als ein PF-Motor, aber das "Rasseln" im Video sind eindeutig die Zahnräder.
Deswegen: Ich möchte nicht neben deinem Stand stehen, wenn das Ding 8 Stunden am Tag läuft

Im Übrigen ist Seeteddys Rechnung ziemlich ungenau: Diese alten Zahnräder haben unglaublich viel Spiel. Da kann man eines bestimmt einen halben Zahn weiterdrehen, ohne dass sich das direkt benachbarte bewegt.

Zersetzende Grüße

MTM


LEN Leipzig: Folgt uns bei Instagram: https://www.instagram.com...eisenbahn_modulanlage/


Ralf
26.01.2020, 21:42

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: Ich möchte nicht neben dir stehen...

MTM hat geschrieben:

...Diese Konstruktion macht nämlich einen Höllenlärm:


der Lärm dürfte sich in Grenzen halten, da das 1. gelbe Zahnrad nur 1 U/min macht

Gruß, Ralf



Navigation
26.01.2020, 22:57

Als Antwort auf den Beitrag von Technix

Re: Kleines Unendlickeitsgetriebe

Technix hat geschrieben:


[image]




Geiles Ding, im Phaeno steht sowas mit einbetoniertem letzten Zahnrad und die Kinder kurbeln sich am Anfang nen Wolf.

Meiner Schwester habe ich zur Heirat Geld geschenkt, das musste sie aus einem LEGO-Schubfach holen. Als ordentlicher LCP war natürlich alles verklebt, also nichts mit schummeln, denn geöffnet hat sich das Schubfach durch eine Konstruktion wie von Dir oben gezeigt erst nach etwa 5 Stunden. Das Problem war, dass ich noch so eine kleine Spieluhr mit angeschlossen habe, die permanent den Hochzeitsmarsch gedudelt hat und dass das ganze nach einer Weile auch echt anfängt zu quietschen (zumal sich oben auch noch Figuren gedreht haben)... Und weil aber jeder mal ran wollte um ordentlich zu kurbeln, wurde das ganze nach einer Weile sagen wir mal -omnipräsent- auf der Hochzeit...


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Thekla
26.01.2020, 22:59

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: Ich möchte nicht neben dir stehen...

Moin,

verstehe ich das richtig, dass Du Dir verbieten lässt, zu bauen, was Du gerne bauen würdest?

Gruß
Thekla


9. Berliner SteineWAHN!


Seeteddy
27.01.2020, 10:26

Als Antwort auf den Beitrag von Technix

Editiert von
Seeteddy
27.01.2020, 10:29

Re: Kleines Unendlichkeitsgetriebe - noch'n paar Überlegungen

Hi Technix,

ein paar Sachen sind mir zu dem Thema noch durch den Kopf gegangen.

Du kannst die Laufzeit des Getriebes beim Aufbau verlängern oder verkürzen, indem du den Zahnrädern eine gewisse Vorspannung gibst.
Also Beispielsweise nach drei Zahnrädern drehst du das ganze mit den Fingern erst mal auf einen Punkt, wo die Spannung schon in einer Richtung am Anschlag ist.
Nach weiteren drei Zahnrädern dito, aber etwas behutsamer von der Kraft, weil die Übersetzung ja schon größer ist; und so fort mit immer behutsameren Drehen.
Je nach Laufrichtung knackst es dann, nach weniger als 2 Stunden, oder deutlich über 9 Stunden ...

Zur Optik:
Auf einer Ausstellung ist es ein guter Eye-catcher, wenn das erste Rad recht groß ist, sich relativ schnell dreht, und die Drehung gut sichtbar ist; z.B. rotierender roter Punkt außen am schnellsten Rad.

kreative Grüße
Klaus


In Internetforen wimmelt es nur so von fehlerhaften Zitaten.

Johann Wolfgang von Goethe


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