MTM
21.11.2019, 20:21

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21.11.2019, 21:46

+25Modulkästen aus Holz

Hallo ihr,

nun will ich auch hier mal unsere neuen Modulkästen vorstellen, auch, wenn sie noch gar nicht vollständig fertig sind. Auf Dr. Brick hat "uns" (ich war gar nicht richtig da) in Magdeburg im City Carree gesehen und hat damit das Thema unbeabsichtigt angestoßen.

Seit etwa 4 Jahren fahren wir nun als Fünfer-Team regelmäßig auf Ausstellungen und Messen und stellen unsere stetig wachsende modulare LEGO® Eisenbahnanlage aus. Dieses Jahr waren es nur vier - zuzüglich unserer ersten eigenorganisierten Veranstaltung, aber im letzten Jahr waren es beispielsweise acht.

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(unsere letzte Ausstellung in Magdeburg - Tische waren für so eine große Anlage leider nicht verfügbar. Die Anlage war nicht optimal, weil viel zu eckig, aber sei's drum. Mehr gab der Platz mitten im Lichtschacht nicht her.)

Immer öfter allerdings wird, schon allein wegen der Größe der Anlage, es schwierig, geeigneten Ausstellungsuntergrund, sprich: Tische, zu finden bzw. vom Veranstalter zu bekommen.
Gerade bei kleineren Ausstellungen haben die Aussteller einfach keine Möglichkeit, eben mal 20m Tische zu stellen.
Außerdem hatten unsere Module immer unterschiedliche Größen, die dazugehörigen Kartons und Transportvorrichtungen ebenfalls, was sich vor allem auf das Verpacken und Transportieren negativ auswirkt, weil eben jede Kiste ein anderes Format hat.
Deswegen träumen wir seit Jahren von unseren eigenen Modultischen. Also Flächen, auf denen unsere Landschaftsmodule stehen und auf denen sie einfach transportiert werden können.
Und weil das alles viel Arbeit ist, haben wir es lange vor uns hergeschoben.

Mitte Oktober aber war es soweit, zusammen mit meinem Vater haben wir in seiner Werkstatt die ersten 20 Modultische gebaut. Das war ein Samstag voller handwerklicher Arbeit und das, obwohl beruflich nur einer handwerklich begabt ist.
Die Idee dahinter bewegt uns seitdem wir dieses Eisenbahn-Projekt laufen haben:

[image]


(hier noch der Prototyp 1 mit einer zu dicken Holzplatte und den falschen Schrauben. Außerdem sind wir uns über die Art und Weise der Beine noch nicht einig)

Anstatt, wie auf vielen Ausstellungen üblich die Lego-Eisenbahn um eine in der Mitte aufgebaute Stadt rundherum fährt, wollten wir, dass die Bahn Teil der Landschaft ist / durch sie hindurch fährt. Das bedeutet, dass es bei unseren Landschaften eigentlich keine Vorder- und keine Rückseite gibt - es sollte drehbar und damit in beliebiger Kombination aufbau-bar sein. Deswegen bauen wir unsere Modelle eigentlich schon immer in Modulen (bzw. ergeben mehrere Segmente ein Modul, was wiederum komplett drehbar ist).

[image]


Neu ist, dass wir unsere eigenen Tische nun einfach selbst mitbringen werden. Ein erster Test zeigte, dass wir damit (noch) nicht unbedingt schneller im Aufbau sind, aber um einiges geordneter.

So ein Modul ist im Grunde genommen eine Holzplatte in der Größe 2x4 32er Grundplatten von LEGO, also 128 Noppen (1024 mm) lang und die Hälfte davon breit (64 Noppen / 512 mm). Somit passen auf einen Modultisch in der Regel 3 Gleise nebeneinander (weil wir sie in unserem eigenen Modulstandard immer mittig auf eine 32er Platte legen - plus Bahndamm - bzw. mit einem Abstand von 16 Noppen genau dazwischen. Aber dazu an anderer Stelle mehr. Ein Modultisch nimmt also acht 32er Grundplatten auf.

Die Holzplatte sitzt auf einem Rahmen, den wir aus vier CNC-gefrästen Teilen / Brettern zusammengesetzt haben. Die Ecken sind mit Labellos verklebt und zusätzlich verschraubt.

Der Rahmen hat einige kleine und große Löcher. Die kleinen dienen zur Verschraubung der Module mit den Beinen und untereinander, die großen sind für die Verkabelung und bessere Sicht beim Aufbau gedacht. Es passt auch ein Stecker zB. eines Trafos oder einer Verlängerungsschnur durch, sodass die Stromkabel nicht mehr auf dem Boden liegen müssen.
Die Löcher sind so angeordnet, dass sich die Modultische entweder bündig oder mit 16 - 32 - 48 - 64 Noppen versetzt aneinanderschrauben lassen. Das ist zB. notwendig, wenn auf einem Modul das Gleis mittig liegt, auf dem benachbarten allerdings nicht.
Das Ganze wird mit Sechskantschrauben M6 und Flügelmuttern verschraubt.

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Zum Transport werden an die Kopfenden Transportstücke (siehe oben) geschraubt, auf denen dann die Module gestapelt werden können. Die haben eine Trapezähnliche Form, damit die damit ausgestatteten Modulkästen einfach gestapelt werden können. Außerdem haben sie eine eckige Aussparung für die überstehende Lego-Schienen. Jedes Transportstück wird mit vier Schrauben am Modul befestigt. Dann werden die Module gestapel gelagert und können aufrecht und teilweise aufgebaut transportiert werden. Hochbauten wie Häuser und Bäume muss man allerdings immer wieder abnehmen. Andernfalls transportiert man zu viel Luft. Sollte man mal ein Modul haben, auf dem die Landschaft oä höher gebaut ist, kann man dieses Kopfstück ja etwas höher bauen.

[image]


(gestapelte Modulkästen mit Landschaft)

Links und rechts können man noch eine Platte befestigen, die den ganzen Stapel vor Staub schützt. Außerdem könnte man noch einen Deckel für oben bauen.

Diese ganze Modulkontruktion soll uns in Zukunft einerseits den Aufbau unserer doch recht großen Anlagen erleichtern, vor allem aber den Transport. Jetzt müssen sich alle Landschaftsteile genau so groß sein, dass sie auf einen oder mehrere Modultische passen. Ausnahmen bestätigen die Regel, vor allem bei Kurvenmodulen - für die es ein paar Prototypen aber noch nichts offizielles gibt.
Außerdem ist jetzt klar definiert, was alles zu einem Modul dazugehört und es kann in seiner exakten Größe gut detailliert gebaut werden. Das ist, wenn man es auf dem Schreibtisch baut und eigentlich gar nicht weiß, wie groß es letztlich wird, etwas schwieriger.

Dass die meisten LEGO-Bahner weder Module noch Modultische bauen, ist mit Hinblick auf gemeinschaftliche Ausstellungen wie dem Bauspielbahn-Treffen (BSBT20) im August in Schkeuditz kein Problem (siehe auch: Rückblick auf das BSBT19). Die Bahnstrecke kann auch gut auf einem benachbarten Tisch weitergeführt werden, auf dem das Landschaftsstück eines anderen Eisenbahners steht. Außerdem könnte fast jedes unserer Module auch seinen Modultisch verlassen und "normal" auf dem Tisch aufgebaut werden. Das einzige, was bedacht werden muss, dass die Module vermutlich immer eine andere Höhe haben werden, wie Tische, die bei einer Ausstellung vor Ort vorhanden sind. Aber dafür könnte man die Beine höhenverstellbar gestalten oder eine Rampe bauen.

Und den Rest, den die CNC-Fräse übrig lässt, kann man übrigens prima noch also Fotorahmen für Gruppenfotos nutzen.

[image]


(LEN - Eisenbahner Kevin, Micha, Ken, Florian, Pelle (v.l.n.r.)


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stephanderheld
21.11.2019, 21:01

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: Modulkästen aus Holz

Hallo MTM,

danke für den schönen Baubericht. Da ich selber ja auch Module und Modulkästen baue, bin ich immer sehr an solchen "Entstehungsgeschichten" interessiert.

Was ich jetzt noch gerne wissen wüerde:

- Was wiegt einer eurer Modulkästen?

- Wie geht das vonstatten wenn ihr zwei Module und die Tischbeine beim Aufbau zusammenschraubt? auf dem Prototypbild stehen die Schrauben und
Muttern nach aussen vor, das verwirrt mich gerade. Braucht es nicht viele Hände bis das steht?

- Sind die Baseplates irgendwie auf den Tischplatten befestigt? Z.B. Doppelseitiges Klebeband? Meine haben sich als sehr rutschwillig
herausgestellt und ich denke über seitliche Begrenzungen aus Plexiglasstreifen nach.

- Wie ist eure Höhe O.T. (Oberkante Tischplatte) und warum? Die Tischhöhe finde ich für Eisenbahnausstellungen generell immer wichtig zu wissen,
z.B. wenn Spezialmodule oder Brücken dazukommen sollen.

- Tischbeine aus einzelnen Brettern/Latten wären mir zu gefährlich. Ich glaube, zwei Latten inkelig verbunden gäben ein deutlich stabileres Tischbein ab. Habt ihr zur Standsicherheit schon Erfahrungen im Ausstellungsbetrieb machen können?


Anmerkungen:

Die Kopfstücke für den Transport finde ich super, das würde ich gerne für mein System adaptieren.

Die Wandstärken sehen sehr üppig dimensioniert aus. Habt ihr da vorher verschiedene Materialstärken ausprobiert? Ich selber verwende 6mm Sperrholz und baue Versteifungen ein damit es stabiler wird. Und das bei (geplanten) 3x4 Baseplates Grundfläche.

Die Verschraubungsabstände an den Stirnflächen solltet ihr veröffentlichen (sofern ihr nicht immer alleine ausstellen wollt), und so einen eigenen Standard schaffen den andere übernehmen können!

Für Kurven habe ich mich für abweichende Modulkästen entschieden. 4x4 Baseplates in Winkelform ┘
So kann ich auch große Kurven bis R120 verwenden. Außerdem lassen sich zwei Module so nebeneinander legen, daß eine 4x6 Baseplategroße Fläche entsteht, also genauso groß wie zwei Standardmodule mit 3x4 Bp. Das war für mich wichtig für den Transport.



Insgesamt ein sehr interessantes System. Ich würde mich freuen wenn ihr in Zukunft dann auch Erfahrungswerte aus dem Betrieb der Module publik machen würdet.
Bis hierhin jedenfalls vielen Dank für´s zeigen


Gruß
Stephan

Evolution ist gnadenlos. Wenn wir unser Gehirn nicht gebrauchen, nimmt es uns die Natur wieder weg


MTM
21.11.2019, 21:03

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

+1Bild von der Gesamtanlage (großes Bild!!!)

Jetzt ist mir beim Herumeditieren die Antwort von Stephanderheld in die Quere gekommen und das Bild der Gesamtanlage vom City Carree ist abhanden gekommen. Deswegen hier nocheinmal:

[image]



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stephanderheld
21.11.2019, 21:07

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: Bild von der Gesamtanlage (großes Bild!!!)

Jetzt ist mir beim Herumeditieren die Antwort von Stephanderheld in die Quere gekommen


Sorry?


Gruß
Stephan

Evolution ist gnadenlos. Wenn wir unser Gehirn nicht gebrauchen, nimmt es uns die Natur wieder weg


MTM
21.11.2019, 21:10

Als Antwort auf den Beitrag von stephanderheld

Re: Bild von der Gesamtanlage (großes Bild!!!)

Passiert! Kein Ding. Ich hab Cheffe angefragt, ob er es ändern kann.

MTM


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MTM
21.11.2019, 21:53

Als Antwort auf den Beitrag von stephanderheld

+3Re: Modulkästen aus Holz

stephanderheld hat geschrieben:

Hallo MTM,

danke für den schönen Baubericht. Da ich selber ja auch Module und Modulkästen baue, bin ich immer sehr an solchen "Entstehungsgeschichten" interessiert.

Sehr schön zu wissen. Ich bin auch sehr an deinen Erfahrungen interessiert.


Was ich jetzt noch gerne wissen wüerde:

a) Was wiegt einer eurer Modulkästen?

b) Wie geht das vonstatten wenn ihr zwei Module und die Tischbeine beim Aufbau zusammenschraubt? auf dem Prototypbild stehen die Schrauben und
Muttern nach aussen vor, das verwirrt mich gerade. Braucht es nicht viele Hände bis das steht?

c) Sind die Baseplates irgendwie auf den Tischplatten befestigt? Z.B. Doppelseitiges Klebeband? Meine haben sich als sehr rutschwillig
herausgestellt und ich denke über seitliche Begrenzungen aus Plexiglasstreifen nach.

d) Wie ist eure Höhe O.T. (Oberkante Tischplatte) und warum? Die Tischhöhe finde ich für Eisenbahnausstellungen generell immer wichtig zu wissen,
z.B. wenn Spezialmodule oder Brücken dazukommen sollen.

e) Tischbeine aus einzelnen Brettern/Latten wären mir zu gefährlich. Ich glaube, zwei Latten inkelig verbunden gäben ein deutlich stabileres Tischbein ab. Habt ihr zur Standsicherheit schon Erfahrungen im Ausstellungsbetrieb machen können?


a) Das weiß ich um ehrlich zu sein, nicht. Siehe dazu auch die Antwort zu f) !

b) Das ist ganz einfach: Zuerst werden die Schrauben, die beim Transport die Kopfenden halten, abgeschraubt. Unsere erste Erfahrung zeigt: Ein Billigakkuschrauber ist ermüdend langsam! Dann stellst du die beiden Tische nebeneinander und steckst die Schraube durch alles durch (Tischbein, Modulkasten 1, Modulkasten 2, Tischbein) und schraubst hintendrauf deine Flügelmutter.

Das sieht dann schematisch so aus:

[image]



Es würde aber auch reichen, wenn alle außer der erste Tisch nur 2 Beine haben:

[image]



Die Flügelmutter hab ich jeweils weggelassen.

c) Die Baseplattes sind gar nicht befestigt. Auf der Holzplatte rutscht da nix von alleine. Deswegen haben wir auch keine beschichtetet Platte genommen.
Aber die Idee mit dem Plexiglasplatten hatten wir auch schon. Das erschwert zudem den Zugriff. Aber Plexiglas zu bohren ist nicht so einfach, das wird schnell blind.

d) Über die Höhe der Tischkante haben wir uns noch nicht entschieden. Da wären Infos von anderen hilfreich. Ein Brückenspezialmodul hab ich auch schon, da brauch ich aber auch noch ne Idee, wie ich das eingliedern kann. Der Punkt ist noch offen und einer der Gründe, warum die Beine noch fehlen (außer beim Prototypen)

e) Das ist der andere Grund, wieso wir noch keine Beine haben. So, wie beim Prototypen ist es zu wackelig und der Tisch verwindet sich.
Erstaunlich stabil wird die Konstruktion, wenn mehrere Modultische über Eck miteinander verbunden sind. In Magdeburg stand alles noch auf wackeligen Flohmarkt-Klapptischen.



Anmerkungen:

f) Die Kopfstücke für den Transport finde ich super, das würde ich gerne für mein System adaptieren.

g) Die Wandstärken sehen sehr üppig dimensioniert aus. Habt ihr da vorher verschiedene Materialstärken ausprobiert? Ich selber verwende 6mm Sperrholz und baue Versteifungen ein damit es stabiler wird. Und das bei (geplanten) 3x4 Baseplates Grundfläche.

h) Die Verschraubungsabstände an den Stirnflächen solltet ihr veröffentlichen (sofern ihr nicht immer alleine ausstellen wollt), und so einen eigenen Standard schaffen den andere übernehmen können!

i) Für Kurven habe ich mich für abweichende Modulkästen entschieden. 4x4 Baseplates in Winkelform ┘
So kann ich auch große Kurven bis R120 verwenden. Außerdem lassen sich zwei Module so nebeneinander legen, daß eine 4x6 Baseplategroße Fläche entsteht, also genauso groß wie zwei Standardmodule mit 3x4 Bp. Das war für mich wichtig für den Transport.


f) das darfst du gern. Ist auch nicht unsere Erfindung, sondern haben wir mal irgendwo bei einem Modellbahner abgeguckt.

g) Ähm... Nein, wir haben nichts probiert. Wir hatten das Holz bei uns im Lager liegen, es tauchte zum Bauspielbahn-Treffen "von alleine" auf. Daher war klar, dass wir das dafür verwenden wollten. Sicher wäre dünneres Holz plus Versteifungen besser. Und für die CNC-Vorlage wäre es auch besser, wenn wir die Bretter auf Gehrung zusammengebaut hätten, dann wäre es egal, welche Holzdicke man verwendet. Allerdings geht es ohne Gehrung viel besser zu verleimen, man braucht nur 2 Schraubzwingen dafür.
Dass wir das so gebaut haben, ist letztlich dem bereits vorhandenen Material und einer Entscheidung des Tischlers zu verdanken.

h) Ja, das machen wir. Allerdings war es wie eingangs erwähnt gar nicht geplant, die Modulkästen jetzt schon zu veröffentlichen. Ich werds nachreichen. Und dass andere die Ideen übernehmen / weiterentwickeln öä - das wäre eine schöne Idee. Vielleicht ergibt es sich ja irgendwann, dass man eine wahre Gemeinschaftsanlage irgendwo aufbauen kann. Mal sehen.

i) tja, Kurven sind so eine Sache.
Wenn man von einer 90°-Kurve spricht, gibt es da naheliegende Lösungen. Allerdings ist es nicht möglich - ohne Versatz und ohne 9V-Gleise zu zersägen - in unserem LEN-Stil eine 90° Kurve zu bauen. Grund: Wenn man mittig auf einer 32er-Platte startet, liegt die Schiene hinter der Kurve am Rand der angrenzenden Platte und es fehlt ein Stück zur Plattenkante.

[image]



Das ist nicht ideal, aber da Schienen von Drittherstellern mittlerweile salonfähig und das Schnippeln von 9V Schienen leider notwendig geworden ist, ist das ein Problem, was lösbar ist. Davon abgesehen: 90° Kurven werden seltenst gebraucht.

Wir haben ein Kurve im großen Radius (90° nur mit Geraden nach Homa), die wird zerlegt transportiert und dann auf eine Herde leerer Modultische aufgelegt. Das entspricht so gar nicht dem Modultisch-Gedanken, ist aber wohl ein längerfristiges Provisorium.

Für Nicht-90°-Kurven hat Ken vor einer Weile eine Idee gehabt, wie die zu bauen sind. Allerdings hat er es noch nirgendwo veröffentlicht. Aber das kommt sicher noch und dazu gilt es, eine Idee für die Tische zu entwickeln.

Insgesamt ein sehr interessantes System. Ich würde mich freuen wenn ihr in Zukunft dann auch Erfahrungswerte aus dem Betrieb der Module publik machen würdet.
Bis hierhin jedenfalls vielen Dank für´s zeigen


Vielen Dank für die Rückmeldung. Generell hab ich eh geplant, mal mehr zu zeigen, was wir das Jahr über eigentlich so tun. Da wird das mit reinfließen.

MTM


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Ralf
21.11.2019, 22:47

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: Modulkästen aus Holz

Moin,

eine gute Idee und saubere Arbeit, , besonders die Aussparungen für Kabel usw. in den Seitenteilen gefallen mir.

Frage: wie sind die Kästen beim Transport gegen Verrutschen gesichert? Seitlich ist klar, aber längs?

Ich würde die Kopfenden nicht ganz so hoch machen und dafür Zwischenstücke von 5 und/oder 10cm gleicher Form anfertigen.
Dann 2 Dübel in die Oberseite einleimen und 2 Löcher in die Unterseite jedes Kopfteil und Zwischenstück, dann kann man die Höhe anpassen.

Gruß, Ralf



MTM
21.11.2019, 23:26

Als Antwort auf den Beitrag von Ralf

+1Re: Modulkästen aus Holz

Hallo Ralf,

vielen Dank!
Die Kästen können nicht verrutschen, weil der jeweils obere Kasten zwischen den Kopfstücken des unteren Kastens steckt.
Die trapezförmige Aussparung des Kopfstückes unten geht über die Unterkante des Modulkastens hinaus.

[image]


Vielleicht kannst du es hier am rechten Stapel erkennen. Die trapezförmige etwas dunklere Stelle unten an der Stirnseite ist der untere Modulkasten.

Deine Idee in Ehren, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das stabil wird. In einem Stapel müssen die untersten Kopfstücke das Gewicht des gesamten Stapels aufnehmen. Würde man die Kopfstücke dann noch aus mehreren zusammengesteckten Teilen bauen, könnte ich mir vorstellen, dass das nicht mehr hält.
Wir würden daher auf verschieden hohe Kopfstücke zurückgreifen, denn normalerweise steht auf jedem Kasten immer diesselbe Landschaft. Daran kann man das Kopfstück anpassen und ggf. auch mal zwei höhere sägen.

MTM

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Xris
21.11.2019, 23:28

Als Antwort auf den Beitrag von Ralf

Re: Modulkästen aus Holz

Guten Abend!
Ralf hat geschrieben:

Moin,
Frage: wie sind die Kästen beim Transport gegen Verrutschen gesichert? Seitlich ist klar, aber längs?


Die trapezförmigen Auschnitte und passgleichen Überstände der Transport-Kopfstücken ergeben im Zusammenspiel mit den festen Kopfstücken der Module die gesuchte Sicherung gegen Längsverschiebungen.

Gruß

Christian



SirJoghurt
22.11.2019, 09:41

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: Modulkästen aus Holz

moin,

schick schick =)

Danke für den Einblick, unter die Kulissen ^^

lg


Divide Et Impera | Mensch Sein!


Thomas52xxx
22.11.2019, 11:20

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: Modulkästen aus Holz

Die Kisten finde ich sehr schick. Hat fast etwas von Fremo.

Ob des Werkstoffs bin ich mir da nicht so sicher. Für die Aufbewahrung von LEGO ist Holz wegen des Vergilbens ja eher ein weniger gut geeigneter Werkstoff. Bei den Füßen würde ich auf eine Höhenverstellung Wert legen, um Unebenheiten im Boden ausgleichen zu können.


Gruß
Thomas

mein Blog
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