Zypper
25.03.2019, 23:20

Editiert von
Zypper
25.03.2019, 23:25

+10Team Zypper unterwegs: Moin Moin aus Hamburg!

Guten Abend zusammen,

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Vorspiel: Wie diese Dinger heil in den hohen Norden kriegen?

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Weil mein Fahrer leider absagen musste, war ich genötigt, mein Programm umzustellen und schweren Herzens auf die Präsentation des Großen Weißen Murmelturms zu verzichten. Mary Poppins war voll wie nie ... von der Schwere ganz zu schweigen.

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Am Vortag war mir als kleine Wiedergutmachung für die Umstände, die ich wegen meiner Sonderwünsche mal wieder gemacht hatte, dies hier eingefallen - und nach Rücksprache mit den Veranstaltern, die das ok fanden, nahm das Geschehen seinen Lauf. Übrigens an dieser Stelle schon mal ein dickes Danklob an Pia, Jan, Peter und ihr tolles Team. Sehr bemüht und rastlos haben sie das Ihre zum Erfolg der "Floating Bricks" beigetragen. Da ist es ein Vergnügen, Aussteller zu sein!

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Und so ging es denn im Zug nach Hamburg an die Arbeit, die Zettelchen in die 210 Stimm-Sterne zu friemeln. Bis kurz vor Frankfurt waren wir damit jedoch schon fertig ...

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... und "wir" meint neben den üblichen Verdächtigen an dieser Stelle tatsächlich ...

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... UNS!

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Das Ambiente konnte sich sehen lassen: Der Ballsaal des Heimatstadions eines der schillernsten Fußballvereine der Sportszene, gelegen in einem der buntesten und tolerantesten Viertel einer durch und durch phantastischen Stadt! Auf diese Location muss man auch erst mal kommen. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen!

Umgehend machte sich das Team Zypper auf eine erste sehr persönliche Entdeckungsreise:

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Die "Chinesische Mauer" war übrigens ein Gemeinschaftsprojekt: Nebeneinandergestellt, kam man auf eine stattliche Länge von mehreren Metern.

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Überhaupt ergaben sich oftmals überraschende Perspektiven ...

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Bei der Unterbringung hatten sich die Gastgeber des gemeinnützigen Vereins "Steinhanse" übrigens nicht lumpen lassen :-) Im Bild das Modell eines der markantesten Gebäude der Hamburger Skyline.

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Und hier das Stadion als tolles Modell!

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Was meinen Stand betrifft, gleichen sich die Bilder inzwischen ein wenig, das gebe ich zu.

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Dennoch gab es natürlich Neues zu entdecken: Das graue Memory zum Beispiel und der Artikel aus der Mensa-Zeitschrift.

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Und die immer noch unfassbar erfolgreichen "Falschen Freunde" haben endlich einen Rahmen bekommen, der gleiche Abstände der Karten voneinander und damit ein ordentliches Aussehen garantiert.

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Sensationell fand ich, dass ich erstmals eines meiner MOCs im Rahmen einer Publikumsausstellung unter! freiem! Himmel! präsentieren konnte ...

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Entsprechend verdreckt war das Mosaik am Sonntag abend natürlich. Im Rahmen von kleinen Happenings habe ich es - begleitet von Yolanda, die währenddessen auf der Flöte das Rondeau aus Purcells Abdelazer-Suite zu Gehör brachte - mehrmals öffentlich enthüllt.

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Prominenz aus Billund hatte sich beim gelungenen und schönen AFOL-Abend in der Bauernstube auf dem weltberühmten Hamburger Dom auch blicken lassen: Hi, Kim!

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Aber ein ganz dickes Lob gebührt meinem Baby! Ohne Yolanda wären die "Floating Bricks" beileibe nicht so geworden, wie sie denn wurden. Ihr unermüdlicher Einsatz an meinem Stand, ihr geduldiges Erklären der Spielregeln, ihre Präsenz, ihr Text, ihr Flötenspiel ... es war ein Vergnügen, mit ihr so harmonisch zusammenzuarbeiten.

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Denn eigentlich für den Transport im Auto vorgesehen, wollte ich auf den Einsatz dieser seit Jahren bekannten Tonne nicht verzichten. Da das Auto ja nun leider ausfallen musste, blieb nur, das Ding in den Hackenroller zu stopfen und diesen ... Yolanda in die Hand zu drücken. Ist Kinderarbeit nicht verboten?

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Sinn und Zweck der Übung: Mit dem Ding Kontakt zum kindlichen Publikum aufzunehmen - begleitet von Yolanda, diesmal mit einem Ausschnitt aus "Lord of the Dance". Der Erfolg ist nicht zu beschreiben, er war einfach durchschlagend.

Auch eine andere Aktion, die spontan entstandene "Schlangenbeschwörung", hatte ihre Premiere - und sofort einen Fan: Auf Pias besonderen Wunsch haben wir die Nummer mehrmals am Sonntag wiederholt. Sie hat das Zeug dazu, künftig fest in mein Unterhaltungsprogramm rund um LEGO aufgenommen zu werden. Hier ist es:



Mit herzlichen Dank nochmal an die Veranstalter, meine Mitaussteller und die über 8.000 Leute, die den Weg in den Ballsaal gefunden hatten. Gerne komme ich wieder in meine alte Heimatstadt. Es tat rundum gut, mal wieder im Norden zu sein!

Frohen Gruß
Andreas


Mit Gruß und Dank
Zypper

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Über das Projekt 366 bei FlixBrix
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Zypper im SWR-Treffpunkt "Sammelleidenschaft" ab Minute 8.
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Zyppers Werke in einer Diashow 1989-2020


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IngoAlthoefer
26.03.2019, 08:39

Als Antwort auf den Beitrag von Zypper

Re: Team Zypper unterwegs: Moin Moin aus Hamburg!

Hallo Andreas,

danke für den ausführlichen Bericht und die tollen Fotos.


Eine kritische Anmerkung - nicht gegen Dich gerichtet - kann
ich mir aber nicht verkneifen.

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Bei der Unterbringung hatten sich die Gastgeber des gemeinnützigen Vereins "Steinhanse" übrigens nicht lumpen lassen :-) Im Bild das Modell eines der markantesten Gebäude der Hamburger Skyline.

Dieses hohe Hotel hat kein einziges
rollstuhl-taugliches Übernachtungszimmer!
Solange sich das nicht ändert, werde ich dort nicht
einkehren, sondern immer wieder auf den Mißstand hinweisen.

Ingo.


Mein MoC ist fertig, wenn ich nichts mehr wegnehmen mag.


Janultra
26.03.2019, 12:04

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

+1Re: Team Zypper unterwegs: Moin Moin aus Hamburg!

Hi Ingo,

Ingmar, einer der Aussteller der Floating Bricks hatte ein Zimmer im Radisson Blu Hotel. Ingmar hat ALS.
Das Zimmer war Rolli-gerecht, dabei war das Bett aber etwas kleiner, damit man mit dem Rolli im Zimmer umherfahren kann. Durch das kleinere Bett ist es kein richtiges Doppelzimmer. Ingmar war mit seiner Frau dort.

Was vermisst du bei den Zimmern als Ausstattung?

Gruß,
Jan



IngoAlthoefer gefällt das


Janultra
26.03.2019, 12:14

Als Antwort auf den Beitrag von Zypper

Re: Team Zypper unterwegs: Moin Moin aus Hamburg!

Hallo Yolanda und Andreas,

vielen Dank für Euren schönen Bericht und toll, dass ich dabei gewesen seid.
So hat Pia auch ihr Mosaik MOC mit "St. Pauli" Thema bekommen!

Auch folgendes kleines Gespräch wurde vernommen:
"Guck ma, der trägt ja Frauenschuhe!"
"Lass ihn doch, wir sind hier auf St. Pauli!"
- Auf St. Pauli wird Toleranz also wirklich groß geschrieben! ;)

Lieben Gruß,
Jan



IngoAlthoefer
26.03.2019, 12:15

Als Antwort auf den Beitrag von Janultra

Editiert von
IngoAlthoefer
26.03.2019, 12:19

Re: Team Zypper unterwegs: Moin Moin aus Hamburg!

Hallo Jan,

danke für die Rückmeldung.

Janultra hat geschrieben:

Ingmar, einer der Aussteller der Floating Bricks
hatte ein Zimmer im Radisson Blu Hotel. Ingmar hat ALS.
Das Zimmer war Rolli-gerecht, ...
Was vermisst du bei den Zimmern als Ausstattung?

vor einigen Wochen hatte ich ein Rolli-geeignetes Zimmer
in Hamburg zu organisieren. Die telefonische Anfrage beim
Radisson Blu ergab:
"Bei uns haben alle Zimmer nur 56 cm Türbreite zu Bad/Toilette."
Das war für mich/uns ein Ausschluss-Kriterium.

Vielleicht sollte das Hotel seine Mitarbeiter besser schulen.
Jedenfalls werde ich bei meinem nächsten Hamburg-Besuch (Anfang Mai)
mal das "Rolli-Zimmer" im Radisson zeigen lassen.

Nochmals Dank für Deine Information.
Ingo.


Mein MoC ist fertig, wenn ich nichts mehr wegnehmen mag.


Trojaner10179
10.04.2019, 15:49

Als Antwort auf den Beitrag von Zypper

Re: Team Zypper unterwegs: Moin Moin aus Hamburg!

Hallo Andreas,
ich danke dir für die sehr schönen und erwärmenden Eindrücke, die ich während meines Hamburg-Kurz-Trips zur Floating Bricks an deinem Stand sammeln durfte.
An dem verschlüsselten Brailleschrift-Text hab ich selbst sehr intensiv eine gute Zeit lang angestrengt und hoch konzentriert gebrütet, um am Ende die lyrischen Zeilen entziffern zu können. Eine wirklich sehr gelungene Idee mit echten Gehirn-Jogging-Qualitäten.
Sowieso finde ich deine Idee, die großen und besonders natürlich die kleinen Lego-Fans nicht nur als stille Beobachter sondern vielmehr als Teilnehmer am Spielgeschehen interaktiv mit einzubinden, phänomenal und sehr originell.
Solch ein Vorhaben lebt immer davon, dem Besucher gegenüber stets freundlich, aufgeschlossen und unvoreingenommen zu begegnen, welches du zusammen mit deiner sehr netten Assistentin großartig gemacht habt.
An deinem Schieß-Turm wurden während meiner selbst verordneten "Denksportzeit" einige Kinderaugen zum Leuchten und Strahlen gebracht.
Viel zu oft habe ich schon verbissen und grummelig dreinschauende "ältere Herren" hinter ihrer Anlage sitzen sehen mit dem einzigen Blick darauf gerichtet, dass alle interessiert schauenden Kinder und deren Eltern bloß ihre Finger vor der Absperrung lassen.
Auch deine Idee den ganzen Raum der Ausstellungsfläche als Spielfläche mit deiner Magic-Glitzer-Tonne zu nutzen, ist eine sehr schöne Art auf die Besucher zuzugehen und deren Interesse zu wecken. Wenn ich mal irgendwann ne Lego-Ausstellung organisiere, würde ich dich immer mit dabei haben wollen!
Schöne Grüße
Stephan


Lieber einen Stein in der Hand als den UCS Millennium Falcon auf dem Dach!


Zypper
11.04.2019, 08:16

Als Antwort auf den Beitrag von Trojaner10179

Danke

Hi, Stephan,

vielen Dank für die ermunternden Worte! Kriegst als erstes das Gruppenfoto zu sehen, das mich erst dieser Tage erreicht hat: AFOL mit viel Stadion drumherum sozusagen ...

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"An dem verschlüsselten Brailleschrift-Text hab ich selbst sehr intensiv eine gute Zeit lang angestrengt und hoch konzentriert gebrütet, um am Ende die lyrischen Zeilen entziffern zu können. Eine wirklich sehr gelungene Idee mit echten Gehirn-Jogging-Qualitäten."


Freut mich zu hören. Für mein damit verbundenes Kunst-Projekt habe ich schon zahlreiche Filmchen glücklicher Entzifferer gesammelt, vielleicht habe ich einmal Gelegenheit, eine Art Video-Installation davon zu zeigen. Manchmal wünsche ich mir - wenn eine Gruppe Jugendlicher mit Nicht-deutscher Muttersprache erscheinen und sich daran versuchen - dass ihre Lehrer das erleben könnten: mit welcher Hingabe sie zum Teil bei der Sache sind. Bleibt spannend - und das Spiel(chen) weiterhin im Programm.

Sowieso finde ich deine Idee, die großen und besonders natürlich die kleinen Lego-Fans nicht nur als stille Beobachter sondern vielmehr als Teilnehmer am Spielgeschehen interaktiv mit einzubinden, phänomenal und sehr originell.
Solch ein Vorhaben lebt immer davon, dem Besucher gegenüber stets freundlich, aufgeschlossen und unvoreingenommen zu begegnen, welches du zusammen mit deiner sehr netten Assistentin großartig gemacht habt.


Ich musste mich daran gewöhnen - und gewöhne mich immer noch daran - mit diesem Ansatz so gut wie isoliert in der Szene dazustehen. Selten, ganz selten findet man einmal Gesinnungsgenossen, die das Potenzial erkannt haben, das im Mitmachenlassen steckt. Jetzt in Zagreb war es einer, der ein Wimmelbild zum Sachensuchen gebaut hatte; neulich bei der "Schwabenstein 2018" war es einer an einem Stand mit Zügen, wo man was machen durfte. Und ansonsten fällt mir da noch Kirk ein, der die Besucher "an die Regler" lässt - und bestenfalls noch eine kleine Handvoll Leute, die im weitesten Sinne "anfassen lassen." (Die Graßmanns aus München machen zum Beispiel mit ihrer Mini-Moonbase einen großartigen Job, auch Cran gehört mit seiner Puzzle-Burg unbedingt in diese Reihe. Wenn ich jemanden vergessen haben sollte: Sorry und bitte melden!)

An deinem Schieß-Turm wurden während meiner selbst verordneten "Denksportzeit" einige Kinderaugen zum Leuchten und Strahlen gebracht.


Da spielen sich Dramen ab, kann ich dir sagen. Und wenn ich den einen Jungen in - ich glaube, es war in Györ - nicht zum Klo geschickt hätte, hätte der sich am Stand eingenässt, so aufgeregt hüpfte der von einem Bein aufs andere und knetete sein Gemächt ... :-)

Viel zu oft habe ich schon verbissen und grummelig dreinschauende "ältere Herren" hinter ihrer Anlage sitzen sehen mit dem einzigen Blick darauf gerichtet, dass alle interessiert schauenden Kinder und deren Eltern bloß ihre Finger vor der Absperrung lassen.


Das kann dir auch mit älteren Damen passieren :-) Ich sag ja immer: Jeder so, wie er kann und wie er meint, und wie mein alter Chef vom Bahnhof Altona immer zu sagen pflegte: "Man kann aus einem Schweineohr keine Seidentasche machen". Ich sehe mich weder als Vorbild, geschweige denn als Maßstab.

Auch deine Idee den ganzen Raum der Ausstellungsfläche als Spielfläche mit deiner Magic-Glitzer-Tonne zu nutzen, ist eine sehr schöne Art auf die Besucher zuzugehen und deren Interesse zu wecken.


Das hab ich in dieser Form in der Tat erstmals so ausprobiert, und ich bin dankbar, dass ich in Hamburg bei den Veranstaltern auf Verständnis und Toleranz und überhaupt auf eine überwältigende Kooperationsbereitschaft gestoßen bin. Jede noch so gute Idee braucht einen gewissen Rahmen, um zur Entfaltung zu kommen, und da waren die Floating Bricks der geeignete Humus, den ich gern einmal wieder beackere. Zusammen mit dem Flötenspiel meiner Tochter war der Erfolg mit der Tonne in der Tat sehr ermutigend. Drauf gekommen bin ich bereits in Basel im Mai 2017, weil ich die Tonne, die ich für ein Foto genutzt hatte, versehentlich auf dem Teppich an meinem Stand vergessen hatte. Als ich kam, um sie zu holen, sah ich, wie zwei Jungs in einem Alter, in dem man bereits cool zu werden pflegt, diese Tonne mit einer unbeschreiblichen Selbstvergessenheit einander zukullerten und dabei ganz vom Farbenspiel vereinnahmt waren ...

Wenn ich mal irgendwann ne Lego-Ausstellung organisiere, würde ich dich immer mit dabei haben wollen!


Hör ich gern! Sag es bitte so bald wie möglich, denn in meinem Terminkalender sind neben zahlreichen Ausstellungen auch noch Wochenend-Nachmittage mit Kindergeburtstagen zu berücksichtigen, für die man mich mit einem bunten Programm rund um die Steine, die die Welt bedeuten, buchen kann.

Vielen Dank nochmal für die Ermutigung!

Zum Schluß spielt Yolanda noch mal was aus den "Lord of the Dance" ...

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Frohen Gruß
A


Mit Gruß und Dank
Zypper

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