Grimmona
05.11.2018, 12:50

+1Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Hi ich hab mal an die Fotospezialisten unter Euch eine paar Fragen.

1.Zu aller erst: gibt es vielleicht ein paar schöne Internetseiten oder Forenbeiträge die das Fotografieren von Lego thematisieren was optimale Belichtung und Kamera Einstellung angeht so wie Belichtung für besondere Settings wie nachts oder die eine oder andere Stimmung.?

2. wie sehr bearbeitet Ihr eure Bilder?
Eine kurze Kontrast und Belichtungsanpassung oder sogar mit Effekten wie Weichzeichner um eine Tiefenschärfe zu simulieren, oder belastet ihr eure Bilder wie sie aus der Kamera kommen?

3. Ich habe das Problem das meine Lumix(schon fast 10 Jahre alt, vielleicht etwas altersschwach) in der Bildvorschau mir die Bilder immer zu hell abzeigt, wenn ich sie mir dann am Computer anschaue sind sie immer ein Ticken zu dunkel, wenn ich sie dagegen einfach heller einstelle sind sie sehr schnell überbelichtet.
Sollte ich also mir also RAW Dateien ausgeben lassen oder gibt es noch andere Möglichkeiten für mein Problem?

4. Das folgende Bild zeigt meine Fotosituation.

[image]


Links und rechts habe ich jeweils eine Softbox aufgestellt und oben mittig klebt noch eine dimmbare LED-Leiste die aus dem Miniatur Fotostudio setzt stammt aus dessen Sortiment auch die Moosgummi weiße Platte, die ich in den Hintergrund mit Lego befestigt habe, stammt.

Wenn jemanden gleich einen großer Anfänger Fehler auffällt der melde sich gleich ich bin für konstruktive Kritik und Ratschläge immer sehr Dankbar.
Ansonsten bleibt mir nur alles Mögliche auszuprobieren : die Verdeckung von den Softboxen abzumachen und es mehr als eine Art Strahler zu verwenden, mit verschiedenen Lichtquellen wie eine Weihnachtslichterkette, Tischlampen und Taschenlampe zu experimentieren.

[image]



Vielen Dank für jeden Tipp und Kommentar.

Liebe Grüße

Grimmona


Schaut doch mal in meine Lego stop motion Videos auf YouTube(Name: Grimmona) rein - alles Mocs ... bis auf ein paar Fahrzeuge...

Grimmona Chronicles


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IngoAlthoefer
05.11.2018, 13:06

Als Antwort auf den Beitrag von Grimmona

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Hallo Grimmona,

das Thema ist spannend - und immer wieder aktuell.

Grimmona hat geschrieben:

gibt es vielleicht ein paar schöne Internetseiten
oder Forenbeiträge die das Fotografieren von Lego
thematisieren ...

Hier ist der Link zu einem Thread, an dem
ich beteiligt war:
https://www.1000steine.de...amp;id=367327#id367327

wie sehr bearbeitet Ihr eure Bilder?

Ich praktisch gar nicht, vom Beschneiden abgesehen.
Meine Kamera ist eine alte Digital-Sony von 2003
(mit 1,3 MegaPixel). Technisch dritte Wahl, aber zum
Einfangen der Stimmungen reicht es.


Das folgende Bild zeigt meine Fotosituation.

Das sieht ja fast so aus wie bei mir
Improvisation kann vieles kaschieren!

Ingo.


Mein MoC ist fertig, wenn ich
nichts mehr wegnehmen mag.


Grimmona
05.11.2018, 13:29

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

Editiert von
Navigation
05.11.2018, 14:33

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Hi Ingo,

IngoAlthoefer hat geschrieben:



Grimmona hat geschrieben:
gibt es vielleicht ein paar schöne Internetseiten
oder Forenbeiträge die das Fotografieren von Lego
thematisieren ...

Hier ist der Link zu einem Thread, an dem
ich beteiligt war:
https://www.1000steine.de...amp;id=367327#id367327


Hab ich mir angeschaut, nicht exakt wonach ich suche aber auf jedenfall ein Anfang und ein paar schöne Ideen,
danke dafür


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Grimmona Chronicles


Lutti
05.11.2018, 13:36

Als Antwort auf den Beitrag von Grimmona

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Hallo Grimmona,
Ich habe zwar richtiges Fotoequitment benutze für meine Legomodelle ein weißen Roll
( Billigmöbelhaus ) und 3 LED Aussenlampen aus dem Baumarkt. Deine Kamera ist ausreichend. Nicht zu nah an das Objekt rangehen damit du genug Schärfentiefe hast. Bei Unterbelichtung kannst du in 1/3 Schritten ausprobieren bis die Belichtung passt. Ich habe auf meinem iPad die kostenlose Version von Adobe Lightroom, damit kann man sehr viel aus den Bildern herausholen. RAW Dateien brauchst du dabei nicht, Lightroom arbeitet auch mit JPEG. Es gibt auch noch andere Programme für den PC teils kostenlos oder auch billige Vorversionen.
Viel spass beim ausprobieren
Lutti



Seeteddy
05.11.2018, 13:51

Als Antwort auf den Beitrag von Grimmona

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Hallo Grimmona,

ich fotografiere leidenschaftlich seit ewigen Zeiten. LEGO ist für mich ein äußerst dankbares Motiv, das macht keine unpassend komischen Grimassen, zappelt nicht herum, hält schön still ...

Worum du dir die wenigsten Sorgen machen musst, ist deine gute alte Lumix. Nur Werbeleute glauben, dass die neuen Kameras wirklich besser sind als die älteren! Ausgenommen vielleicht der High-End-Bereich in der Profi-Schiene, wo man versucht das Maximum herauszuholen.

Für Stilleben, also Standbilder von MOCs, ist ein großer, einfarbiger Karton als Hintergrund eine saubere Lösung. Wenn man's perfekt inszenieren will, biegt man den Karton zwischen Tisch und Wand zu einer Hohlkehle. Bei reinen MOC-Fotos ist Tageslicht durch ein Fenster (Nordfenster = kein direkter Lichteinfall) nahezu ideal. Keine Lampe ist so hell wie Tageslicht!

Anders sieht es bei Bildsequenzen, bzw. beim Brickfilm aus. Da muss das Licht konstant bleiben! Also kommt man um geeignete Lampen nicht herum. Wichtig ist, dass die alle die gleiche Farbtemperatur haben, es sei denn man strebt gezielte Lichteffekte durch Farbspots an. Die Aufstellung der Lampen will geübt sein, wenn man eine Szene möglichst schattenfrei ausleuchten möchte.

In allen Fällen empfiehlt sich ein Stativ. Ohne ist man spätestens beim Brickfilm aufgeschmissen. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass ein Brickfilm durch Kamerafahrten und Zoom-Effekte an Dramatik dazu gewinnen kann. Es wird natürlich ein aufwendiges Herumprobieren, bis man die nötigen kleinen Schritte, von Bild zu Bild, findet, um alles flüssig erscheinen zu lassen.

Ohne Bildbearbeitung ist es auch schwer, konstante, professionell wirkende Bilder, Sequenzen und Filme hinzukriegen. Das frisst beim Brickfilm sicher auch eine Menge Zeit, welche man sich aber, wenn man aufs eindrucksvolle Ergebnis aus ist, nicht sparen sollte. Dass sämtliche Kameras, Bildschirme, Drucker, etc. unterschiedliche Wiedergabeparameter haben, wie Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur, ist eine unumstößliche Gewissheit. Wenn ich gezwungen bin dort korrigierend einzugreifen, mache ich eine einzige Kalibrierung über die gesamte Kette hinweg (wurschtegal was zwischendrin abweicht), da hält sich der Aufwand noch einigermaßen in Grenzen.

Ich bin kein Brickfilmer, deswegen kann ich speziell für den Bereich nicht allzuviel Erfahrung beisteuern; aber auf unserer Seite geistern etliche Brickfilmer herum, welche auch auf Veranstaltungen, wie z.B. Steinerei teilnehmen, die da hoffentlich noch gute Tricks verraten können.

kreative Grüße
Klaus


In Internetforen wimmelt es nur so von fehlerhaften Zitaten.

Johann Wolfgang von Goethe


Mylenium
05.11.2018, 16:08

Als Antwort auf den Beitrag von Grimmona

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Grimmona hat geschrieben:

3. Ich habe das Problem das meine Lumix(schon fast 10 Jahre alt, vielleicht etwas altersschwach) in der Bildvorschau mir die Bilder immer zu hell abzeigt, wenn ich sie mir dann am Computer anschaue sind sie immer ein Ticken zu dunkel, wenn ich sie dagegen einfach heller einstelle sind sie sehr schnell überbelichtet.
Sollte ich also mir also RAW Dateien ausgeben lassen oder gibt es noch andere Möglichkeiten für mein Problem?


Ist ja grundsätzlich richtig - solange die dunklen Stellen nicht komplett absaufen, sollte man eher unter- als überbelichten. Für alles andere - Monitorkalibrierung, Referenzkarten, feste Lichtsituation, alles, was nur geht, manuell an der Kamera einstellen. Raw hilft natürlich weiter, aber ohne das andere Drumrum bringt es nur bedingt was. Auch eine Raw-Datei kann man auf einem unkalibrierten Monitor komplett vergurken.

Grimmona hat geschrieben:
2. wie sehr bearbeitet Ihr eure Bilder?
Eine kurze Kontrast und Belichtungsanpassung oder sogar mit Effekten wie Weichzeichner um eine Tiefenschärfe zu simulieren, oder belastet ihr eure Bilder wie sie aus der Kamera kommen?


Weichzeichner ist keine Tiefenunschärfe! Sofern man sich also nicht die Mühe macht, die individuelle Tiefenstaffelung mittels Depthmap oder Freistellen einzelner Ebenen/ Objekte zu separieren sowie spezielle "Lensblur"- oder "Bokeh"-Filter zu verwenden, sollte man es weglassen, sonst wird's eher so ein Fall, von "Kann man so lassen, sieht aber Kacke aus."

Insbesondere bei Animationen wird dir das sonst schnell auf die Füße fallen, weil diese Werte von Dingen wie Blendenöffnung, Linsengröße und -krümmung, Brennweite usw. beeinflusst werden und sich nicht linear verhalten. Außerdem neigen die Leute dazu, diesen "Shallow DOF" maßlos zu übetreiben. Manchmal ist der Effekt so künstlich hochgedreht, das würde man nichtmal mit einem 18mm Festbrennweitenobjektiv an einer IMAX-Kamera hinkriegen. Also klassischer Fall von "Weniger ist mehr."

Und natürlich ganz allgemein: Sofern du dir nicht 100% sicher bist und Photoshop im Schlaf bedienen kannst, alles weglassen, was über die Anpassung der Tonwerte oder im Falle von Raw-Dateien das "Entwickeln" hinausgeht. Ein unbearbeitetes, nicht optimal aufgenommenes Bild sieht allemal besser aus, als eins, das schon auf 5 Meter Entfernung völlig fake, also "wie gewollt und nicht gekonnt", aussieht.

Mylenium


https://myleniumsbrickcorner.wordpress.com


ensignx
05.11.2018, 19:12

Als Antwort auf den Beitrag von Mylenium

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Mal ne zu Frage zu deinem Equipment. 2 Softboxen und ne LED Leiste als Beleuchtung? Was stecken denn für Leuchtmittel darin? Die Günstigen Sets, die man so kaufen kann (so auch ich) sind in aller Regel viel zu schwach um wirklich was zu bewirken. Und Licht kann man eigentlich fast nicht genug haben.

Da ist ein Aufsteckblitz mit Joghurtbecher (aka Diffusor) wahrscheinleich die bessere Wahl. Indirekt blitzen ergibt meist eine bessere Ausleuchtung. Aus diesem Grund hab ich auch immer noch meinen alten Metz Stabblitz. Zum entfesselt blitzen ist der allemal noch brauchbar. Da kann man auch die Softboxen nutzen aber vorsicht, Blitze können sehr heiss werden!



Grimmona
05.11.2018, 19:12

Als Antwort auf den Beitrag von Mylenium

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Also ersteinmal danke Lutti, Klaus und Mylenium.

ich sehe schon, im endeffekt bleibt mir nix anderes übrig als alles mögliche auszuprobieren(mache ich Morgen und zeige hier ein paar Ergebnisse)
Eure Ratschläge nehme ich mir dabei z Herzen.

Eine Sache noch. es geht mir hier tatsächlich um einfache set präsentation nicht ums Brickfilmen, (da wurschtel ich mich danke der Bildbearbeitung immer ganz gut durch)
Ich bin ganz hin und weg von KevFett2011's Präsentationen oder das von Bricked1980 ist auch sehr schön geworden und palixa auch ... und möchte das meine sachen auch so toll aussehen...
naja man muss ja Ziele im Leben haben...


liebe Grüße
Grimmona


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Grimmona Chronicles


Grimmona
05.11.2018, 19:18

Als Antwort auf den Beitrag von ensignx

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

ensignx hat geschrieben:

Mal ne zu Frage zu deinem Equipment. 2 Softboxen und ne LED Leiste als Beleuchtung? Was stecken denn für Leuchtmittel darin? Die Günstigen Sets, die man so kaufen kann (so auch ich) sind in aller Regel viel zu schwach um wirklich was zu bewirken. Und Licht kann man eigentlich fast nicht genug haben.

Da ist ein Aufsteckblitz mit Joghurtbecher (aka Diffusor) wahrscheinleich die bessere Wahl. Indirekt blitzen ergibt meist eine bessere Ausleuchtung. Aus diesem Grund hab ich auch immer noch meinen alten Metz Stabblitz. Zum entfesselt blitzen ist der allemal noch brauchbar. Da kann man auch die Softboxen nutzen aber vorsicht, Blitze können sehr heiss werden!


Also meine soft Boxen sind je mit 28 Wat LED Birnen ausgestattet, wieviel lumen das am ende sind weis ich nicht, auch bei meiner LED Leiste weis ich leider die Maximalleistung nicht(ist dimmbar) aber man sieht den unterschied auf den Bildern, kann als sich gegen die softboxen behaupten


Schaut doch mal in meine Lego stop motion Videos auf YouTube(Name: Grimmona) rein - alles Mocs ... bis auf ein paar Fahrzeuge...

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HoMa
05.11.2018, 22:21

Als Antwort auf den Beitrag von Grimmona

+5Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Hallo,

ich habe mir neulich eine solche Beleuchtung gegönnt: https://www.amazon.de/Stu...nstativ/dp/B07D5VDKWX/

Viel Licht für relativ wenig Geld. Aber man merkt es an der Plastik-Verarbeitung der Schrauben usw. Aber für den Amateur-Einsatz sicherlich ausreichend.

Dazu die schon angesprochene Hohlkehle in weiß, grau, schwarz aus Fotokarton in 70 x 100 oder weißes Papier als Meterware in der Breite von 91 cm. Gibt's alles im guten Copyshop oder im guten Papierwarenbedarf bzw. bei einer Druckerei.

Aber damit macht man nicht zwingend automatisch gute Fotos, das Thema Beleuchtung hat es in sich und LEGO ist doch sehr glatt und glänzend und reflektiert alles. Da hilft nur üben, üben und noch mals üben.

Nachbearbeitung eher minimal, ich versuche die Bilder so zu schießen, dass möglichst wenig Arbeit am Rechner anfällt. Auch hier gilt: Wenn man nicht der Photoshop-Guru ist, dann verschlimmbessert man das Resultat aus der Kamera meist doch noch. Wobei ich mir doch angewöhne, im RAW/NEF-Format zu speichern, da kann man doch noch mehr am Rechner drehen und vor allem man kann auch alles wieder verlustfrei zurücksetzen ohne mit Kopien arbeiten zu müssen.

Hier mal ein Beispiel vom Glasplattentisch ohne Hohlkehle und bewusst etwas zu hell, war eher ein Test in Sachen Schärfentiefe. Hier mal ƒ/4.0.

[image]



Und hier mal ein Motiv mit dem grauen Fotokarton als Hohlkehle im Hintergrund und ausgewogener Beleuchtung, eher indirekt die Studioleuchte an die weiße Decke gerichtet. Mein Augenmerk geht hier auf die schwarzen Bauteile rund um die Bodenplatte und die Drehgestelle mit den Rädern. Hier sollte was erkennbar sein, ohne dass alles nur schwarz ist. (Wobei man am Rechner etwas nachhelfen kann und die Schatten aufhellen kann ohne alles andere auch heller machen zu müssen.)

[image]



Noch herausfordernder wird es, wenn das Motiv so gar nicht fotogen ist, z.B. ein sehr langer Zug. Da braucht man eine entsprechend breite und tiefe Hohlkehle wenn man einen neutralen Hintergrund haben will.

1000grüße
HoMa


HoMa's World of Bricks


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Grimmona
06.11.2018, 18:13

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

Hi HoMa,
HoMa hat geschrieben:
Hallo,

ich habe mir neulich eine solche Beleuchtung gegönnt: https://www.amazon.de/Stu...dp/B07D5VDKWX/


Ich habe bereits zwei gute Softboxen und keinen Platz für mehr, ich habe weniger als 16 m² zur verfügung und muss da auch noch schlafen .


die Sache mit der Glasplatte habe ich auch schon ausprobiert, aber es hat irgendwie gar nicht funktioniert, vielleicht war sie auch einfach zu klein ich habe noch eine größere.


Nachbearbeitung eher minimal, ich versuche die Bilder so zu schießen, dass möglichst wenig Arbeit am Rechner anfällt. Auch hier gilt: Wenn man nicht der Photoshop-Guru ist, dann verschlimmbessert man das Resultat aus der Kamera meist doch noch. Wobei ich mir doch angewöhne, im RAW/NEF-Format zu speichern, da kann man doch noch mehr am Rechner drehen und vor allem man kann auch alles wieder verlustfrei zurücksetzen ohne mit Kopien arbeiten zu müssen.



ich muss mir angewöhnen raw mit einzustellen(für brickfilme brauche ich sie ja nicht) heute habe ich es mal wieder vergessen... ich habe jetzt auch endlich wieder raus wie man einen recht vernünftigen weißabgleich macht(glaube ich...)

ich mag deine Bilder sehr gerne sehen sehr gut aus

Grüße Grimmona

---------------------------------------------------------
Allgemein:
So ich hab da mal ein bisschen rumprobiert
und festgestellt das die richtige Hintergrundfarbe eine entscheidende Rolle für den Kontrast spielt
und das Staub sich sofort auf weiße Flächen legt, egal ob sie erst vor 30 minuten aus der Tüte kamen,(habe heute das Glück gehabt noch einen Lego city Kalender von 2017 im Edeka zu bekommen).

[image]


ich mag das mit dem Schwarzen Hintergrund eigentlich sehr gerne, aber da muss ich aufpassen die Belichtung anzupassen, wie man sieht, überstrahlt das Weiß der Figur, während der weiße Hintergrund das Licht gefühlt schluckt und alles mit nem Grauschleier überzieht, so das es stumpf wirkt


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Grimmona Chronicles


ensignx
07.11.2018, 18:51

Als Antwort auf den Beitrag von HoMa

+1Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

HoMa hat geschrieben:

Hallo,

ich habe mir neulich eine solche Beleuchtung gegönnt: https://www.amazon.de/Stu...nstativ/dp/B07D5VDKWX/

Viel Licht für relativ wenig Geld. Aber man merkt es an der Plastik-Verarbeitung der Schrauben usw. Aber für den Amateur-Einsatz sicherlich ausreichend.


So ein ähnliches Set hab ich mir auch mal gekauft, allerdings nur eine Fassung je äh Lampenhalter.

Nunja, wenn man sich die Preise im "ernsthaften" Bereich anschaut, weiss man ja was man erwarten kann

Alternative, zb. für sehr grosse Projekte, wäre noch ein Mietstudio. 15-20€ pro Stunde und Profi Equipement, macht schon spass..


Zum Thema Glasplatte:

Einzige Lichtquelle

[image]



Ergebnis
Keine Nachbearbeitung, lediglich Raw Entwicklung

[image]



Grimmona gefällt das


Grimmona
09.11.2018, 18:36

Als Antwort auf den Beitrag von ensignx

Re: Wie stellt man sein Lego-Projekt ins beste Licht?

ensignx hat geschrieben:

HoMa hat geschrieben:


Ergebnis
Keine Nachbearbeitung, lediglich Raw Entwicklung

[image]



echt großartig, aber Legosteine sind keine Gummibärchen XD zum experimentieren auf jeden Fall ein schöner Vorschlag.

liebe Grüße
Grimmona


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