Schwabenstein2x4
10.10.2018, 20:19

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10.10.2018, 20:20

+7Kunst-Stein trifft Stein-Kunst im Musuem Klosterhof in Lauffen am Neckar

Liebe Leute,

es ist nun zwar schon wieder eine kleine Weile her, dennoch möchten wir auch in diesem Forum die Gelegenheit nutzen und den erfolgreichen Abschluss unserer bisher größten, längsten und - finanziell - bedeutendsten Ausstellung vermelden: "Kunst-Stein trifft Stein-Kunst" im Museum Klosterhof in Lauffen am Neckar. Die erheblich erweiterte Wanderausstellung, die seit dem Sommer 2017 durch die Bibliotheken der Stadt Stuttgart tourt, konnten wir im Beisein der Honoratioren der Stadt am 7. Juli feierlich eröffnen. Bis zum Abbau am 22. September zählte das Museumspersonal deutlich über 2.000 Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern, wobei die weiteste Anreise sicher zwei junge Schotten gehabt haben dürften, die mit ihrem Opa aus Lauffen an gleich zwei Wochenenden im Museum Klosterhof erschienen. Das mag sich auf den ersten Blick nach "nicht viel" anhören, doch man bedenke dabei, dass es sich mit Lauffen am Neckar um alles andere als eine Metropole handelt. Sie ist bestenfalls Literaturfreunden ein Begriff, denn in diesem beschaulichen Städtchen erblickte der bedeutende Dichter Friedrich Hölderlin das Licht der Welt. Grund genug für uns, eine Zeile aus seinem Gedicht "Der Ister" zum Motto unserer Bauecke zu erheben: "Hier aber wollen wir bauen" - und das taten die vielen kleinen und großen Besucher denn auch ausgiebig, hatten wir ihnen doch nicht weniger als 18.000 weiße 2x4-Steine auf den Bautisch geschüttet.

Wir freuen uns über ein wohlwollendes Echo in der Lokalpresse, der noch manches Detail zu entnehmen ist:
Besucherrekord im Lauffener Museum - "Lauffener Bote" am 29.09.2018
Es gibt so viel zu erleben - "Lauffener Bote" 10.07.2018
Eintauchen in die Welt der Kunststoff-Steine - "Lauffener Bote" am 28.06.2018

Präsentieren wollen wir zudem zum Abschluss noch ein paar Bilder aus dieser Ausstellung, die es in dieser Form und in dieser Zusammenstellung nicht wieder geben wird:

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Kern- und Herzstück war ein MoRaSt-Modul mit dem Titel "Manche glauben noch, sie kommen durch, wenn sie ganz still sind".

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Im historischen Ambiente kam das Kathedrale-Spiel natürlich besonders schön zur Geltung.

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Junge Patrioten trugen vorübergehend mit ihren Werken zur Ausstellung bei. Im Hintergrund die Vitrine der Familie Rautenberg, die eine authentische Sammlung mit CE-Steinen aus den 60er-Jahren beigetragen hatte. Ganz rechts eine Vitrine mit bekannten Werken unseres Mitglieds moctown. In der Vitrine, die als Podest für den Schriftzug dient, sie Renés Bauernhof untergebracht.

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Einen Fremdteil-Alarm der besonderen Art löste das Erscheinen dieser Eidechse aus ... Sie wurde eingefangen und fachgerecht vor die Tür gesetzt, da sie mit den Besonderheiten des Monorail-Betriebes offenbar überfordert war.

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Auch das Kleingedruckte fand großes Interesse, insbesondere bei der älteren Generation. An der Wand das Banner mit dem erwähnten Hölderlin-Motto.

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An den insgesamt 14 (!!) Aktionsnachmittagen war naturgemäß jede Menge los. Besonders attraktiv: Selberbauen von Minifigs, anschließend Abschuss derselben, schließlich Spende an die Vereinskasse durch die Erziehungsberechtigten (rechts im Bild). Knapp 1.000 Euro kamen auf diese Weise zusammen!

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Wie dafür gebaut, stand der Schwarze Lichtturm vor einer Art Kirchenfenster ...

Und um ein weiteres Hölderlin-Zitat zu bemühen: "Vieles wäre zu sagen davon", daher schließen wir an dieser Stelle unsere unvollständige Dokumentation. Wir sind sehr dankbar für den großen Erfolg dieser Ausstellung, und wir werden unseren einmal eingeschlagenen Weg als der erste gemeinnützige LEGO-Verein in Deutschland konsequent weitergehen!

Mit frohem Gruß!



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