tmctiger
16.02.2016, 13:41

+2Lego in der Forschung

Hallo Leute,

bin gerade über folgenden Beitrag gestolpert: http://ooe.orf.at/news/stories/2757926/

Also nicht nur Fischertechnik sonder auch Lego wird offensichtlich in der Forschung verwendet. Was mich dabei begeistert ist, dass das Lego-Messgerät ofensichtlich genau so genau funktioniert wie das 50000€ Teil. Schön dass sie es auch open source gestellt haben.

Gruß,
Günther


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Clark Taylor
19.02.2016, 21:00

Als Antwort auf den Beitrag von tmctiger

Re: Lego in der Forschung

Hallihallo,

durch den Magazinbeitrag bin ich auch auf deinen Beitrag gestoßen und hab mir auch mal die Veröffentlich dazu angesehen http://onlinelibrary.wiley.com.

Für Puristen ist das ganze natürlich nichts. Und natürlich hat das ganze nicht nur 300€ gekostet.
Dazugekauft werden mussten
ein Kraftnehmer
ein Wegnehmer
und ein Datenerfassungs Board, was dann insgesamt schonmal 700€ ergibt.

Ich habe selber viel mit Prüftechnik zu tun und muss sagen, dass das Vergleichsgerät vom herangezogenen Hersteller völlig überdimensioniert wäre für den Zweck. Fertige Universalprüfmaschinen die frei-programmierbar sind, gibs es schon ab 5000€. Diese würden genau denselben Zweck erfüllen können (bei höherer Genauigkeit). Das ist zwar noch immer Faktor 7, aber eben nicht Faktor 70. Man kann sich natürlich auch aus dem Rexroth-Sortiment selber etwas zusammen bauen und über SPS selbst programmieren, dann ist man vielleicht noch beim Faktor 3.
Ich möchte hier die Leistung des Autors nicht in Frage stellen und ich finde es auch eine ideale Lösung für diesen einen Anwendungsfalls (das Ganze funktioniert eben nur bei sehr hohen Dehnungen) aber bei einer solch populistischen Darstellung muss ich mich doch mal zu Wort melden.

Ich hoffe ich hab keinen verärgert

Viele Grüße,


* Clark Taylor *


leximatic
21.02.2016, 12:20

Als Antwort auf den Beitrag von Clark Taylor

Editiert von
leximatic
21.02.2016, 12:23

+1Re: Lego in der Forschung

Wahrscheinlich wirst du schon noch jemand verärgert haben. Menschen, die Dinge besser oder genauer wissen und damit nicht zurückhaltend sind, meinen es gut, aber sie sind oft nicht beliebt.
Eigentlich schade, Wissenszuwachs und gute Informationen sind ja an sich begrüßenswert und sinnvoll, aber die verderben zu oft die Freude an Dingen, die schöner sind, wenn man es nicht zu genau weiß
Alles hat zwei Seiten.
So hat deine, im Grunde total schöne, Anmerkung die Freude von so manchen über einen weiteren Triumph von LEGO(R), dem besten Produkt aller Zeiten, sicher getrübt. Aber was solls. Je länger ich mich mit unseren Lieblingsbausteinen beschäftige, je mehr ich dazu im Netz rumsurfe, je länger Menschen die Gelegenheit haben damit herumzutüfteln, desto häufiger bestätigt sich meine These:
Aus LEGO kann man ALLES bauen!
Der Artikel mag vielleicht ein bißchen übertreiben, meine These sehe ich dennoch total bestätigt.


Beste Grüße, Lexi

Situs vilate, invadet ab ernetis.


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