muah
02.01.2015, 22:24

+10Projekt 2020: meine Lego Stadt :)

Ich möchte hier gerne mein aktuelles Großprojekt vorstellen. Ich will auch regelmäßig Aktualisierungen bereitstellen, dann jeweils bezogen auf einen Teil des gesamten. Bis dato gibt es sogar einen Versuch eines MOC, den stelle ich dann separat vor

Vor ca. 3 Jahren kam die Zeit und ich konnte im Keller mit dem Wahnsinn beginnen, meine eigene kleine Lego Stadt zu bauen. Da mir der aktuelle Kellerraum damals nicht zur Verfügung stand bzw. nicht in Betracht gezogen wurde, habe ich die beiden Wände (je ca. 4 m lang) mit einer ca. 1 m tiefen Platte versehen und dort meine ersten Bauversuche unternommen.

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Was mich damals so gestört hat, ich hatte einfach viel zu wenig Platz Und so eine richtige Stadt braucht mehr Platz. Weiterhin waren die Bahnhöfe viel zu klein für meine Züge, damit hatte sich das Thema erledigt und habe alles vorletztes Jahr wieder abgebaut.

Bevor ich mich beim 2. Versuch wieder ohne Planung ans Werk mache, habe ich nach entsprechender Software gesucht, mit der man halbwegs planen kann. Bluebrick ist solch eine Software und nach etlichen Versuchen dann der erste gute Entwurf.

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Die grünen Platten am Rand dienen als Maß für die Raumgröße. Der dunkelblaue Bereich ist der von der Eingangstür, da wollte ich mich nur auf Brücken o.ä. begrenzen, um den Schienenkreis zu schließen. An der rechten äußeren Kreuzweiche sollten die beiden Gleise in den Schattenbahnhof gehen, damit ich dort meine ganzen Züge parken kann. Beim Test auf nur 10 Gleisstücken einen Zug ganze 15 cm in die Höhe fahren zu lassen musste ich feststellen, klappt nicht. Nach etwas Recherche und vorgeschlagenen 33 Schienenstücken für diese Höhe, habe ich angefangen die Planung zu überarbeiten. Auch weil mir das Schienennetz und der Straßenplan nicht so zusagten wie ich es mir vorstellte.

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Die grünen Randplatten habe ich abgeschnitten, irritierten nur Dafür habe ich braune Platten mit eingesetzt für mich als Planungshilfe, bis hier hin muss ich die Platten bauen. Ansonsten immer so weit, die die Straßenplatten. Der Bereich innen (hellblau) ist frei, das sind ca. 51 cm, da kommt man gerade noch mit dem Bauch dran vorbei, nachdem im Eingangsbereich (unten links) unter den Schienen durchgeklettert ist, um sich den Rest der Stadt anzusehen. Das ist nicht der letzte Entwurf, ich habe noch einen mit kleinen Änderungen (Kreuzweiche oben links durch einfache Weiche ersetzt, weitere Straßenplatte links oben angesetzt). Den muss ich dann in Ruhe ausprobieren, sobald die Grundlage tatsächlich steht. Ich werde auch für den Krabbeleingang was auf den Boden machen (was kuscheliges oder so und auf jeden Fall was unter die Konstruktion, damit die nicht kaputt geht, wenn man mit dem Kopf dagegen stößt).

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Das ist der Schattenbahnhof (Entwurf-Stadium, wurde dann beim Umsetzen so lange umgebaut, bis es gepasst hat), dessen Grundgerüst teilweise kleiner ist als der Aufbau. Braun wieder als Hilfsplatten. Ziel: 2 x 3 Abstellgleise und je 1 Gleis zum Vorbeifahren. Die Stadtplatte hat zwei Gleiskreise. Z.b. der innen fährt links herum, der außen rechts. Wenn Zug von innen in den Schattenbahnhof will, dann über beide Kreuzweichen (rechts und rechts oben) auf das Gleis nach unten und kommt dann im Schattenbahnhof links zum Stehen. Von dort kann ein neuer Zug dann an den Abstellgleisen für den äußeren Kreis (Stadtplatte) vorbei fahren wieder nach oben, über die Kreuzweiche rechts oben und dann oben wieder auf seinen inneren Kreis. Soweit die Theorie Gleiches dann in entgegengesetzter Richtung für den äußeren Kreis.

Anbei das Ergebnis des aktuellen Schattenbahnhofs.

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Inzwischen habe ich einen Teil der Stadtplatten fertig und lange genug positioniert und dann begonnen, rechts die Auf-/Abfahrt herzustellen und mit der Kreuzweiche auf der Stadtplatte zu verbinden. Sobald ich Morgen Mittag aus dem Bett gefallen bin versuche ich mal hier fortzusetzen.

In diesem Sinne, eine gute Nacht.

Dennis



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muah
03.01.2015, 16:16

Als Antwort auf den Beitrag von muah

+2Re: Projekt 2020: meine Lego Stadt :)

Die Auf-/Abfahrt habe ich die Tage auch fertiggestellt.

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Wenn man die Lok alleine fahren lässt, ist alles super.



Mit zwei Waggons geht es auch noch, allerdings beginnen die Antriebsräder durchzudrehen.



Mit vier Waggons schafft die Lok es alleine nur noch mit durchdrehenden Rädern und brauch sehr lange für das letzte Stück. Mit einer zweiten Lok dahinter klappt es besser.



Aus diesem Grund werde ich wohl einige Loks mit zwei Antrieben ausstatten müssen. Da ich den Motor mit dem Kabelschwanz jeweils nach innen einsetzen muss (zu mindestens bei den beiden hier gezeigten Loks) muss ich bei der Kabelzuführung die inneren Adern tauschen, damit der hintere Antrieb auch in die richtige Richtung fährt Dafür werde ich die kurzen Verlängerungskabel 8886 verwenden, damit ich die Zuleitung zum Motor nicht "beschädigen" muss. Erfreulicher Weise setze ich schon den aktuellen PF Motor 88882 ein, der laut hier philohome wohl deutlich bessere Leistung hat als sein Vorgänger.



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FETT
03.01.2015, 16:26

Als Antwort auf den Beitrag von muah

+2Re: Projekt 2020: meine Lego Stadt :)

Wie viel Steigung ist das denn? Also wie viele Platten auf welche Länge? Die Erfahrung zeigt 1 Platte pro Gleisstück Steigung ist optimal. Ich denke nicht das zwei Motoren in einer Lok besser ist, da ist vorne und hinten im jedenfall besser...



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bernd-das-brot
03.01.2015, 16:39

Als Antwort auf den Beitrag von muah

+2Re: Projekt 2020: meine Lego Stadt :)

Mehr Gewicht in der Lok hilft auch beim Verbessern der Traktion.



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Kirk
03.01.2015, 16:44

Als Antwort auf den Beitrag von muah

+2Re: Projekt 2020: meine Lego Stadt :)

bei der Kabelzuführung die inneren Adern tauschen [...] Dafür werde ich die kurzen Verlängerungskabel 8886 verwenden


Hallo muah,

sofern ausreichend Platz ist, solltest Du die puristische Lösung mit dem Schalter 8869 bevorzugen.

Gruß

Thomas

8869


\\//_ Build long and ℘rosper!


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muah
03.01.2015, 17:13

Als Antwort auf den Beitrag von FETT

+2Re: Projekt 2020: meine Lego Stadt :)

Pro Schiene hebe ich um 2 Platten an. Es sind gut 280cm an Länge für die Steigung. Die Empfehlung 1 Platte pro Schiene habe ich auch gefunden, allerdings finde ich keine Lösung bei mir auf der Länge ohne das ich auf zu viel Baubereich verzichten muss. Und daher der Kompromiss wie aktuell gebaut.



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muah
03.01.2015, 17:14

Als Antwort auf den Beitrag von bernd-das-brot

+1Re: Projekt 2020: meine Lego Stadt :)

Wenn dann noch die Kraft für das Gewicht reicht Ich werde auf jeden Fall mal damit experimentieren.



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muah
03.01.2015, 17:15

Als Antwort auf den Beitrag von Kirk

+1Re: Projekt 2020: meine Lego Stadt :)

Top, die Idee ist mir gar nicht gekommen. Danke. Das werde ich auf jeden Fall zuerst ausprobieren, bevor ich Kabel trennen und umlöten werde. Danke noch mal.



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Bauzi
03.01.2015, 18:49

Als Antwort auf den Beitrag von muah

+2Re: Projekt 2020: meine Lego Stadt :)

Eine andere Möglichkeit zur Verbesserung der Traktion ist statt der PF-Schienen die alten Schienen aus der 12V- bzw. 4,5V-Ära zu benutzen, natürlich ohne stromführende Mittelschiene. Diese Schienen sind geriffelt und die Lok dreht auf diesem Untergrund nicht so leicht durch wie auf den glatten PF-Schienen. Der Unterschied ist enorm. Diese Schienen sind relativ billig gebraucht zu bekommen und lassen sich mit geringem Aufwand mit PF-Schienen kombinieren. Nachteil ist, dass diese alten Schienen besonders in Kombination mit den PF-Schienen optisch nicht so ansprechend sind.


Ich bau ihn nicht, Baudouin!


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stephanderheld
03.01.2015, 19:10

Als Antwort auf den Beitrag von muah

+2Traktion

Hallo Muah,

ich kann auf den Videos leider nicht genau erkennen wo der Motor in der Lok sitzt, aber ich vermute der ist vorne eingebaut?

Erster Tip: Motor immer nach hinten, dann hast Du gerade in der Bergauffahrt mehr Gewicht auf dem Antrieb.

Zweiter Tip: Gewichtsteine. Bei den alten 12V Loks waren davon immer zwei verbaut. Wenn irgend möglich, besorg Dir welche und bau die möglichst nah am Motor ein.

Zwei Platten pro Schiene Steigung sollten dann eigentlich kein Thema mehr sein. Dass die Räder durchdrehen zeigt ja, dass der Motor noch ein wenig Reserve hat
Für sanftere Übergänge baue ich inzwischen die ersten und letzten drei Schienen mit einer Platte Unterschied und gehe dann erst in die zwei-platten-Steigung. Also falls der Platz noch reicht...



Auf Deinen Bericht zum Arduino und seiner Anwendung bin ich übrigens schon sehr gespannt.

Gruß

Stephan


Gruß
Stephan

Evolution ist gnadenlos. Wenn wir unser Gehirn nicht gebrauchen, nimmt es uns die Natur wieder weg


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MTM
03.01.2015, 19:13

Als Antwort auf den Beitrag von muah

+1Re: Ideen und Gedanken dazu


Ja, der Teil der Stadtplatte steht teilweise einige Zentimeter über, im Zentrum gibt es sogar gar keinen Unterbau. Bei der unteren Ebene brauche ich nicht so viel Platz, deswegen habe


Es ging mir in dem Punkt auch nicht so sehr um die Stabilität, sondern darum, dass du deswegen noch schlechter an die untere Platte herankommst.

Gruß MTM



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