Bastelwastel
13.09.2014, 10:10

Stopsteine, wer kann mir helfen

Hallo
Ich habe meinem Enkel eine Eisenbahn aus meinen Altbeständen (4,5v) gebaut und bei Ebay ein paar Stoppsteine aus den 60 bzw. 70igern ersteigert. Kann mir irgend jemand verraten, wie die funktionieren und angeschlossen werden? Oder wie man sonst eine Lok automatisch zum Stehen bringt?
Mein Dank würde Euch auf ewig nachschleichen.
LG aus Salzburg, Bastelwastel



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Lexa
13.09.2014, 14:32

Als Antwort auf den Beitrag von MTM

Re: wozu ist das gut?

Hab mal schnell geschaut... Stimmt, wenn der Kontakt nicht kaputt ist wie bei meinem Roten...deshalb habe ich das nie bemerkt..
Ich war gedanklich gleich bei den blauen oder roten Batteriekästen mit dem EinAus- Hebel vorne dran, nich so'n neumodischen Kram
Aber da ich erst vor kurzem ein Set 7722 gekauft habe, habe ich dort die Funktion entdecken können..
Da stellt sich die Frage dann nicht mehr nach den Stopsteinen mit ihrer teilweise etwas hinderlichen Kabelführung..
Danke für den Tip
Axel



Lok24
13.09.2014, 14:51

Als Antwort auf den Beitrag von Lexa

Re: wozu ist das gut?

Hallo Axel,

jetzt verstehe ich gar nichts mehr

Es sind doch zwei sehr unterschiedliche Dinge:

Der rote Wagen(Batteriekasten) mit dem Hebel seitlich dient zur automatischen Fahrtrichtungsumkehr (mit den dreieckigen Balken neben den Gleisen). Man kann den Zug auch von Hand anhalten, indem man ihn auf "Mitte" stellt.

Der im Bild gezeigte dient mit dem Signal zusammen der Fernbedieung des Zuges, das ist doch etwas völlig anderes.
Oder?

Grüße

Werner



Lexa
13.09.2014, 15:24

Als Antwort auf den Beitrag von Lok24

Editiert von
Lexa
13.09.2014, 15:27

Re: wozu ist das gut?

Hallo,
Der Stopstein im Bild hat unten einen roten beweglichen Pin, der mittels rotem oder blauem ganz alten Signal die Stromzufuhr an der Lok zum Motor unterbricht und damit den Zug anhält. Die alten Signale sind handbetrieben, wenn man den Zug also weiterfahren lassen will, muss man das Signal von Hand direkt am Signal wieder schalten, also eine Art Fernbedienung mit seeeehr kurzer Reichweite, da 5 cm daneben der Zug steht( also nicht zu vergleichen mit den wirklich fernbedienbaren Signalen der 12V grau Zeit).
MTM hat recht, diese alte Stopfunktion mittels rotem Pin gab es später auch an den Batteriekästen integriert , die wie Güterwagons aussahen und immer direkt hinter der Lok waren. Diese hatten die Funktion ohne den zusätzlichen Stopstein und haben den Strom also am Batteriewagen bereits unterbrochen.
Ganz zu Beginn der Legozeit musste man den im Bild gezeigten schwarzen alten Stopstein immer extra dazu kaufen und das blaue Signal ( z.B. zu dem Zugset 116 mit dem schwarzen Batteriekästen als Tender ), später gab es die neueren roten Signale zu den Zügen mit dem Güterwagen-als-Batteriewagen ( z.B. beim 7722 )
Edit..
Bei Bastelwastel sieht man die alten Schwarzen Batteriekästen als Tender...



Lok24
13.09.2014, 15:38

Als Antwort auf den Beitrag von Lexa

Re: wozu ist das gut?

Hallo Leute,

ich bin schon älter

Zu meiner Zeit, also damals, gab es den Umschalter und den Stoppstein.
Das war Ende der 1960er.

Euer neumodischer Wagen - mit beiden Funktionen - ist von Mitte der 1980er, den kannte ich nicht, deswegen habe ich die Frage so gar nicht verstanden.

Zu Deiner Bemerkung über die "Rechweite": räumlich gesehen hast Du recht. Aber zeitlich konnte man eben das Signal vorrausschauend auf "Stop" stellen, also für einen Zeitpunkt in der "Ferne".

Grüße

Werner



Lexa
13.09.2014, 15:44

Als Antwort auf den Beitrag von Lok24

Re: wozu ist das gut?

Super, deshalb bin ich MTM ja auch dankbar für den Hinweis mit den Batteriewagen...
Ich bin auch mit der 116 groß geworden, also Anfang der Siebziger...und jetzt wieder rückfällig mit eigentlich allem an Eisenbahn von Lego...
Da war in der Tat die zeitliche Reichweite ein Aspekt, räumlich waren wir als lütte Burschen ja noch deutlich flexibler
Man lernt nie aus im Leben..

Danke dir MTM..



66er
13.09.2014, 18:01

Als Antwort auf den Beitrag von Lok24

Re: wozu ist das gut?

Hallo Werner,

der Batteriewagon 161 mit dem seitlichen Umschalter und der Stopfunktion gab es ab 1972 und war dann in den Sets ab 180.

Die Sets bis 1971 z.B. 122 hatten entweder einen einfachen blauen oder schwarzen Batteriekasten ohne Stopfunktion.

Gruß

Dirk


12V auf blau


Lok24
13.09.2014, 18:32

Als Antwort auf den Beitrag von 66er

Editiert von
Lok24
13.09.2014, 18:39

Re: wozu ist das gut?

Hallo Dirk,

Interessant.

Ich war da der Set-Angabe 7722 auf den Leim gegangen, das war viel später.

Ich hatte von Anfang an den x877 und diverse bb97, deswegen habe ich diesen Batteriewagen wohl nicht wahrgenommen.

Da hat es ja offenbar 4,5V und 12V parallel gegeben....

Grüße

Werner



Ben®
13.09.2014, 20:04

Als Antwort auf den Beitrag von Bastelwastel

+2Re: Stopsteine, wer kann mir helfen

Kann mir irgend jemand verraten, wie die funktionieren und angeschlossen werden? Oder wie man sonst eine Lok automatisch zum Stehen bringt?


Moin-Moin!

Die Herkunft und Anwendung des Steins sind ja inzwischen gut erläutert.
Trotzdem hilft ansehen manchmal mehr als Text.



Leg Godt!


[image]



mehr Bilder gibt's hier:

[image]


"blay s....!" - Aber China Klone (puke!) sind noch viel schlimmer...


sachsi , JuL gefällt das


Lok24
14.09.2014, 09:07

Als Antwort auf den Beitrag von Ben®

Re: Stopsteine, wer kann mir helfen

Hallo Ben,

ach ja, wie schön.

Genau so hatte ich das auch, nur auf dem Fußboden
Die Existenz dieses neumodischen Batteriewagens ging an mir vorbei.

Danke für's Teilen.

Grüße

Werner



MTM
14.09.2014, 14:06

Als Antwort auf den Beitrag von Lexa

Keine Ursache....

...wenn ich an 4,5V-Züge denke, denke ich immer an Sets á la 7722, also jene der grauen Ära.
Die blaue Ära ist für mich (1982er Jahrgang) vollkommen uninteressant und unattraktiv.
Daher kannte ich die Funktion der alten Batteriewaggons / -kästen gar nicht.

Das heißt nicht, dass der Batteriewaggon der grauen Ära besonders attraktiv im Zugverband aussieht, da fahre ich dann doch lieber auf 9V und PF.

Aber: Es ist immer gut, wenn man jemanden kennt, der einen aufklären kann. Vielen Dank.

MTM



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