skubs_de
02.01.2013, 18:06

+1Gerücht oder Wahrheit ? AFOL Rabatt gestrichen ? Wer weiss mehr ?

Hallo zusammen,

ich habe einen Spatz pfeifen hören ..... will es aber nicht glauben.

Kann jemand das bestätigen oder weiss mehr darüber ?

Angeblich sollen AFOL´s beim AFOL-Day keinen Rabatt mehr bekommen ?

Wir haben doch nicht den 1. April !

Danke für Eure Infos.

Grüsse ein nachdenklicher

Bernd



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LegoConnex
03.01.2013, 11:51

Als Antwort auf den Beitrag von Dirk1313

Re: Preispolitik als Teil der Marktwirtschaft

Zuersteinmal: Guter Beitrag zum Thema, erinnert mich zu 100% an gewisse Studenabschnitte: vor allem Volkswirtschaftslehre

1.Ich bin sicher dass es beim nächsten AFOL Shopping Rabatte geben wird. Ob auf alle nicht reduzierten Sets weis ich nicht. Ich gehe immernoch davon aus dass das geschrieben Wort (hier bei 1000steine und auch beim mbfr) gilt:
"Als AFOL erhältst bei dieser Sonderöffnung exklusiv einen Rabatt von 15% (ausgenommen sind reduzierte Artikel, Gutscheine und Bücher); Abgabe nur an Endverbraucher und in handelsüblichen Mengen." Vielleicht gab es da am Telefon auch ein Kommunikationsproblem: "exklusiv" und "reduziert" oder so...
Spätestens am 2.2. werden wir wissen wie es am Ende aussieht.


Wir werden sehen was passiert. Aber dennoch könnte man ja mal in die Runde fragen: Wenn ihr zum Shopping fahrt, was landet dann größenteils bei euch im Auto? Ich würde schätzen: 1. Exklusivsets 2. PaB-Becher und 3. "normale Sets". Der Anreiz für ersteres ist dann wohl weg. Wenn dann Leute weit zum nächsten Shopping fahren, dann werden auch diese anfangen zu rechnen: Fahrtkosten vs. "Erlös" und vielleicht auf das Ergebniss kommen: "Nee, das ist es mir nicht mehr wert. Wenns bei S@H wieder doppelte VIP-Punkte gibt, dann bestell ich da." Damit hat LEGO am Ende zwar dem Absatz gehalten und dem Umsatz gesteigert (10% mit VIP statt 15% im Store), aber das Event wird drunter leiden.
Meine Meinung dazu: LEGO werden die 15% im Store an den paar Eventen im Jahr nicht deutlich schmerzen. Aber das Gewinnstreben macht eine enge Kunden-Unternehmens-Beziehung kaputt.

2. Lego ist ein marktwirtschaftliches, gewinnorientiertes Unternehmen und wird daher, wie alle Unternehmen (im Gegensatz zu gemeinnützigen Organisationen), auf Gewinnmaximierung aus sein. Man wird dort den Markt analysiert haben und vermutlich zu den folgenden Feststellungen gekommen sein (meine persönliche Einschätzung mit Fakten gemischt):
2.1 Der Absatz in 2012 war besonders hoch. Teilweise waren Lego Sets komplett ausverkauft. Das läßt auf eine maximale Auslastung der Lego-Fabriken schließen
2.2 Lego wird als Unternehmen bereits mit Apple verglichen - der Markenwert ist sehr hoch
2.3 Die Kaufkraft ist in Europa in Deutschland besonders hoch
2.4 In der (Vor-)Weihnachtszeit waren auf viele Lego Sets besonders hohe Rabatte im Onlinehandel zu beobachten (teils bis zu 50%).


Jap. 100% Zustimmung.

3. Welche Schlüsse kann man als Unternehmen aus den oben genannten Indizien schließen:

3.0 Es ist ein guter Zeitpunkt den Gewinn noch weiter zu steigern...

3.1 Es könnten vermutlich größere Mengen abgesetzt werden.
Das würde aber Kapazitätsausbau und damit hohe Investitionen erfordern. Dazu bedarf es einer hohen Vorlaufzeit und es birgt ein hohes Risiko wenn der Markt einbricht.
Da sowohl in den USA als auch in Europa nicht mit einer schnellen wirtschaftlichen Erhohlung - möglicherweise sogar mit weiteren Rückgängen zu rechnen ist, ist das Risiko eines Kapazitätsausbaus besonders hoch - nochdazu wo Lego fast alles selbst herstellt und somit - im Gegensatz z.B. zu Apple - die Produktionsrisiken komplett selbst trägt. Man wird sich also fragen wie lange der Boom wohl anhalten wird.



Ist leider der Schluss aus Angebot und Nachfrage unter Berücksichtigung das eine Angebotserhöhung zu Sprungkosten führt und sicht nicht so einfach wieder zurückfahren lässt.

3.2 Es können die Listenpreise erhöht werden.
Wegen der bereits unter 3.2 genannten wirtschaftlichen Lage wird sich das sicher nicht auf breiter Front realisieren lassen. Wenn man hier zu weit geht, wird es zu einem Gewinnrückgang und weniger Verkäufen kommen. Dabei ist auch zu bedenken dass der Listenpreis im EU-Raum überall gleich ist, obwohl die Kaufkraft unterschiedlich ist. Man wird die Preise der Lizenzsets vermutlich weiter erhöhen da hier Käufer vermutlich am wenigsten auf den Preis achten. Bei anderen Sets siehts anders aus. Lego hat sogar angekündigt in Asien Minisets zu Minipreisen anbieten zu wollen (dazu mehr unter 3.4 Neue Märkte erschließen)
Ich habe mal den Preis vom Emerald Night (2009 - 1024 Teile) mit dem vom neuen Horizon Express (2013 - 1351 Teile) verglichen. Beide werden in Deutschland zum gleichen Listenpreis angeboten. In den USA hingegen wurde der Emerald fur 100USD und der Horizon für 130 USD angeboten. So wurden die Fans in Deutschland scheinbar erhört die Sets sind jetzt in den USA nicht billiger als in DE. Allerdings ist damit die Frage nicht beantwortet wo die Kaufkraft höher ist. Das Thema Listenpreis kann man an dieser Stelle noch lange diskutieren und ich komme im Resume darauf zurück.


Kleiner Fehler unterlaufen: soweit ich mich erinnere kostete der EN 89,99€ und der HE 99,99€. Ein kleiner Unterschied besteht damit also auch. Jedoch ist er kleiner als in den USA. Zusätzlich kommen die Preise im Vergleich D vs. USA schonmal einem realen Wechselkurs näher (auch wenn man so eigentlich nicht denken darf, sondern aufgrund der Entfernung und den damit verbundenen Transportkosten USA -> D nur die Kaufkraft zur Preisbildung ansetzen sollte)

3.3 Rabatte
Rabatte sind für den Endkunden eine tolle Sache geben sie doch das Gefühl ein Schnäppchen gemacht zu haben. Wir alle wissen aber auch wie leicht man uns damit aufs Glatteis führen kann. Für Lego ist das eine ganz heikle Sache. Man stellt schließlich ein Markenprodukt her und möchte nicht, dass die Marke verwässert wird und man plötzlich als Billigheimer angesehen wird. Manche Hersteller scheinen das gut im Griff zu haben. Da Lego dieses Jahr mit Apple verglichen wurde: habt ihr schonmal ein aktuelles Apple-Produkt mit 45% Rabatt bekommen?


Schwierig schwierig. Alledings stände dann ach noch die Frage wie LEGO eingreift und auslaufende Produkte zum verramschen freigibt. Da hatte beispielsweise amazon vorallem in 2010 größere Ausverkäufe laufen.

4. Resume (für uns)
In Deutschland ist die Kaufkraft besonders hoch. Auch die Marke Lego ist sehr stark. Als Unternehmen muß man das "abschöpfen". Da die Mengen nicht beliebig zu erhöhen sind, wird man also an der Preisschraube vorsichtig drehen. Die Listenpreise werden leicht angepasst - bei Lizenzsets mehr, bei anderen Sets vielleicht weniger. Dazu gehört auch Rabatte weitgehend einzuschränken da diese beim Verbraucher auch die Erwartung schüren dass da preislich nochwas geht. Lego wird möglicherweise auch vermeiden dem Großhandel "Restware" zu besonders niedrigen Preisen abzugeben.
Um die geringere Kaufkraft in Südeuropa zu berücksichtigen, wird man hier vielleicht auch weiterhin größere Rabatte erlauben - aber den "grenzüberschreitenden" Onlinehandel versuchen einzuschränken (siehe Amazon Italien). Denn die stärkeren Rabatte sollen ja den kraufkraftschwächeren Italienern zu Gute kommen.


Die Ergebnisse und Reaktionen auf die Marktforschung sind schon logisch. Nur der Gedachte, das ein UNternehmen sich dermaßen auf den Absatz an den Endkunden einmischt lässt mich irgendwie schaudern. Irgendwie kommt mir auch wieder die "Mearsk-TRU-Affäre" wieder in den Sinn.....

So, wenn mir nochwas dazu einfällt melde ich mich. Wenn ihr das jetzt zerpfücken mögt, bitte sehr. Es sind einfach nur ein paar Gedanken zum Thema aufgeschrieben.


Warum zerpflücken? Der Beitrag ist doch richtig gut. Leider offenbart er etwas was mir immer mehr sorgen macht: Um fast jedes Unternehmen gibt es einen "boesonders exklusiven Kundenkreis", zudem ich uns AFOLs (und auch TFOLs) zählen würde. Wir kaufen nicht nur besonders viel, sondern Knobeln auch an Bautechniken, präsentieren das Produkt des Unternehmens (jedoch ist es unser Eigentum) auf Ausstellungen und regen damit auch den Kauf des Produktes an den Allgemeinkonsumenten an. Wer weiß welche Bautechniken LEGO von AFOLS abgeschaut hat? Welche Teileideen es schlussendlich zu Kassenschlagern geschafft haben? Wieviele Kinden und vllt auch Erwachsene nach dem Besuch einer Lego-Ausstellung "heiß" auf LEGO waren?
Das ganze kostet LEGO - bis auch das Beobachten - nichts. Man kann von LEGO nicht verlangen das man auf diese "kostenlose Ideengeber und Werbung" besonders eingeht. Aber ich bin auch der Meinung das man hier nicht immer nur auf den Gewinn schauen sollte und diesen Leuten über bestimmte Angebote ein kleines Dankeschön zukommen lässt.
Dazu gehört LB, hier kommt kein Allgemeinkonsument so einfach ran.
Dazu gehören auch irgendwo Exklusivsets, bei denen - so schätze ich - der Absatzanteil durch AFOLs besonders hoch ist. Jedoch kann auch jeder Allgemeinkonsument zuschlagen (relativ günstiges Element-Preis-Verhältnis)
Dazu gehören auch die Store-Rabatte bei den Events. Auch hier kommt man als Allgemeinkonsument nicht ohne weiteres heran.

Viele Grüße,

Dirk (LC)



Dirk1313
03.01.2013, 11:57

Als Antwort auf den Beitrag von Steindrucker

Editiert von
Dirk1313
03.01.2013, 12:00

Re: Preispolitik als Teil der Marktwirtschaft

Wie kann man denn Lego mit Apple vergleichen?

Der Vergleich stammt selbstverständlich nicht von mir.
Nachzulesen hier
oder bei der Financial Times Deutschland - "Lego ist das Apple der Spiel-Branche"
.

FTD:
Als entscheidende Wende durch Unternehmenschef Knudstorp gilt dessen Rückbesinnung auf die Bauklötze. An Selbstbewusstsein fehlt es dem heute 44-jährigen Lego-Chef ebensowenig wie an Härte. Bei der Vorstellung der Jahresbilanz für 2011 sagte er der Nachrichtenagentur Ritzau: "Lego ist einzigartig. In der eigenen Branche kann man unsere Position mit der von Apple in deren vergleichen."

Sehr schade dass die FTD nun Geschichte ist. Hoffentlich bleibt das Archiv noch lange online.


Viele Grüße
Dirk - Mail

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LegoConnex
03.01.2013, 11:58

Als Antwort auf den Beitrag von Tan

+1Re: S K A N D A A A A A A A L - vlt nicht, aber:

jetzt wird wieder entrüstet und entsetzt getan,
jeder will nun die LEGO-Läden als Strafmaßnahme meiden,
und was wird am jüngsten Tag geschehen?

NICHTS!

Ihr werdet wieder bis auf die Straße stehen und gierig nach den kostenlos-Bechern schnappen...

So ist das in Deutschland: Großes Maul und dann abteilungsweise streiken um den Betriebsablauf nicht unnötig zu stören.


Och, soviele haben sich hier doch nicht garnicht zum Boykott ausgesprochen
Wer einen kurzen Weg zum Store hat, für den ist der Spaß an der Veranstaltung, der eine kostenlose PaB-Becher und der Rabatt auf weitere Becher wohl immernoch völlig positiv einzustufen.
Für Leute welche aber einen weiten Anreiseweg haben und auch gerade auf den Rabatt auf Exklusivsets aus waren, werden sich dann wohl überlegen ob die Fahrt dann noch lohnt. Schließlich ist die PaB-Wand nun auch immer eine Überraschung...

Viele Grüße,

Dirk (LC)



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Nadana86
03.01.2013, 12:09

Als Antwort auf den Beitrag von Kia78

+1Re: S K A N D A A A A A A A L

Ich glaube, was man nicht ausser acht lassen darf ist, dass - wie oben bereits einmal erwähnt - AFOLs extreme Markenträger sind.

Auch wenn es im Vergleich zu Kindern sicher wenige AFOLs gibt, sind wir es doch, die dort sehr viel Geld lassen. Unter Umständen ja nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Verwandten. Ich bin mir sicher, dass ein AFOL-Elternteil sehr viel mehr Verständnis für ein 100€-Set als ein "normaler" Elternteil.

Zudem kommen noch die ganzen Ausstellungen, die natürlich auch von vielen vielen Kindern besucht werden. Die AFOLs zu verärgern ist wie massig Plakatwände schwarz anzustreichen. Und 15% vier Mal im Jahr ist ein ziemlich billiger Weg diese Gruppe glücklich zu machen.

Dazu muss man ja auch sehen, dass die Marge in einem LEGO Store sehr, sehr viel größer ist, als beim Spielwarenladen um die Ecke, da einfach die Zwischenhändler wegfallen, die alle einen Teil vom Kuchen wollen. 15% sind da kein Beinbruch!


Die Welt wird außerdem immer kleiner. Warum sollte es für mich also ein Problem sein meine Sets aus Holland, Belgien, UK oder sogar USA zu kaufen?


Ich glaube es geht nicht darum, dass wir alle kein LEGO mehr kaufen werden, sondern darum, diese halt über andere Händler zu kaufen. Und da macht LEGO weniger Geld mit als im Brand Store.



legodesinger gefällt das


Legolars67
03.01.2013, 12:21

Als Antwort auf den Beitrag von skubs_de

+2Super Thread

Hallo alle,

wer von der Firma LEGO hat denn jetzt etwas verbindliches gesagt. Ich möchte jetzt keine Vermutungen oder Spatzenpfeifen hören, sondern eine verlässliche Quelle zitiert haben.

Danke und bis bald
Lars



tomo , Cabrio gefällt das


Andi
03.01.2013, 13:21

Als Antwort auf den Beitrag von Legolars67

Re: Super Thread

Hallo alle,

wer von der Firma LEGO hat denn jetzt etwas verbindliches gesagt. Ich möchte jetzt keine Vermutungen oder Spatzenpfeifen hören, sondern eine verlässliche Quelle zitiert haben.

Danke und bis bald
Lars


Hallo Lars,
bisher noch keiner. Selbst die Stores (war in der Mittagspause im Frankfurter) wissen noch nichts Verbindliches, Festes, Endgültiges.

gruß
Andi



Thomas52xxx
03.01.2013, 13:31

Als Antwort auf den Beitrag von Dirk1313

Re: Preispolitik als Teil der Marktwirtschaft

Wieso keine PAB Wand beim Spielwarenhändler um die Ecke?

Spielwaren Förster in Aachen hat das. Leider nur kleine Tütchen für 3,99 €. Habe eben die 2x3 45°-Dachsteine geplündert. Leider nur rot.

Ansunsten leider auch mäßige Auswahl. Überwiegend 2x2 Basics. Aber für eien Tüte reicht es eigentlich jedes mal. Kürzlich gab es unbedruckte Köpfe in schwarz.

Früher gab es das wohl auch bei TRU. Aber die fallen nicht unter die Kategorie "Spielwarenhändler um die Ecke".

Und ganz früher gab es die Lego Service-Boxen bei jedem Spielwarenhändler. Keine Schnäppchen, aber damals eine gute Möglichkeit an begehrte Einzelteile zu kommen.


Gruß
Thomas

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Dirk1313
03.01.2013, 13:40

Als Antwort auf den Beitrag von Thomas52xxx

Re: Preispolitik als Teil der Marktwirtschaft

Wieso keine PAB Wand beim Spielwarenhändler um die Ecke?
Spielwaren Förster in Aachen hat das.

Hi, schön zu wissen. Mir hat ein lokaler Händler (Spielwarengeschäft) erzählt, dass er nicht mehr beliefert wird (über den Großhandel) wenn er sowas einrichtet.


Viele Grüße
Dirk - Mail

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Thomas52xxx
03.01.2013, 13:41

Als Antwort auf den Beitrag von LegoConnex

Re: Preispolitik als Teil der Marktwirtschaft

Zusätzlich kommen die Preise im Vergleich D vs. USA schonmal einem realen Wechselkurs näher (auch wenn man so eigentlich nicht denken darf, sondern aufgrund der Entfernung und den damit verbundenen Transportkosten USA -> D nur die Kaufkraft zur Preisbildung ansetzen sollte)

Lego produziert noch viel in der EU. Da fällt nach Deutschland kein Zollan. In die USA hingegen schon.

Wieviele Kinden und vllt auch Erwachsene nach dem Besuch einer Lego-Ausstellung "heiß" auf LEGO waren?

Kann ich bestätigen. Der Freund meines Sohns (5) war einen Tag mit meiner Familie mit auf der Fanwelt. Der ist jetzt toal angefixt. Vor allem die Omas haben ihn bisher quasi mit demgesamten Sortiment aus Zirndorf eingedeckt. Da bin ich guter Dinge, dass viel jetzt nach Billund fließen wird.

Und der Vater möchte ihr Wohnhaus nachbauen. Der bekommt von mir ein Einführungsseminar in Bautechniken, Teilebschaffung usw. Das könnte auch noch etwas geben.


Gruß
Thomas

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Dirk1313
03.01.2013, 13:59

Als Antwort auf den Beitrag von Thomas52xxx

Re: Preispolitik als Teil der Marktwirtschaft

Zusätzlich kommen die Preise im Vergleich D vs. USA schonmal einem realen Wechselkurs näher (auch wenn man so eigentlich nicht denken darf, sondern aufgrund der Entfernung und den damit verbundenen Transportkosten USA -> D nur die Kaufkraft zur Preisbildung ansetzen sollte)
Lego produziert noch viel in der EU. Da fällt nach Deutschland kein Zoll an. In die USA hingegen schon.


Lego produziert für den US Markt fast ausschließlich in Mexiko. Da besteht ein Freihandelsabkommen. Ohnehin dürfte das Thema Zoll für Lego keine große Rolle spielen, da auf viele Produkte garkein Zoll erhoben wird. Und die Einfuhrumsatzsteuer zahlt am Ende immer der Endverbraucher als sog. Mehrwertsteuer. Das ist übrigens für die US Preise ein wichtiger Punkt: in den USA werden die Preise immer vor Steuern angegeben, da es dort eine sehr große Steuervielfalt gibt. Da kann der Endpreis in jeder Stadt variieren.

Grüße
Dirk


Viele Grüße
Dirk - Mail

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