mijasper
16.10.2019, 13:00

+52Neben der SpuЯ

Hallo!


Mitunter scheint es geraten, Dinge auf sich beruhen zu lassen.

[image]




Lieben Gruß,
Michael


Gedanken sind nicht stets parat,
Man schreibt auch, wenn man keine hat.
(Wilhelm Busch)


¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Μὴ κινεῖν τὰ ἀκίνητα! ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯


IngoAlthoefer
16.10.2019, 13:56

Als Antwort auf den Beitrag von mijasper

Re: Neben der SpuЯ

Hallo Micha,

sehr schöne Pointe (das Problem ist
wirklich nicht lösbar :-).

Ingo.


Mein MoC ist fertig, wenn ich
nichts mehr wegnehmen mag.


Seeteddy
16.10.2019, 18:45

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

Re: Neben der SpuЯ

LLF,
IngoAlthoefer hat geschrieben:


sehr schöne Pointe (das Problem ist
wirklich nicht lösbar :-).

hach Ingo, wirf doch die Flinte nicht so voreilig ins Korn!
1. Selbstverständlich wäre das Problem für den MOC-Erbauer ganz leicht lösbar. Hat der Michael aber nicht gemacht, aus gutem Grund: Wäre ja sonst nicht so verflixt spannend geworden!
2. Ich hatte mal einen Schulkollegen, der hat diese Plastikdinger, die dunnemals so stark verbreitet waren, alle ganz einfach lösen können: Da hat es geknarzt, geknispelt und geklappert - und - er hatte alle Teile lose in der Hand - und nur wenige Sekunden später - et voila - da war das Teil korrekt gelöst wieder zusammengebaut.
3. Der Opel-Fahrer aus meiner Generation kriegt das auch hin! Das korrekte Lösungswort in der ersten Zeile lautet nämlich: GTE
4. Der Laborant hat dafür auch eine Lösung (chemisch natürlich) 90% H2SO4 - rein mit dem Ding - und das Problem löst sich von selbst (auf).
5. Wer sagt uns denn, dass die unteren drei Zeilen korrekt gelöst sind? Finde einen komplett anderen Text.

@Michael: Faszinierend, so viel Ausdruckskraft in eine völlig abstrakte Figur zu packen!

kreative Grüße
Klaus

P.S.: Ich hab' mir das Busch-Zitat ein wenig zu Herzen genommen; aber wenn so Reizworte wie "Problem nicht lösbar" in meine Hirnrinde dringen, aktiviert das Kleinhirn sofort den Rebellenmodus.


In Internetforen wimmelt es nur so von fehlerhaften Zitaten.

Johann Wolfgang von Goethe


Tenderlok
16.10.2019, 19:38

Als Antwort auf den Beitrag von mijasper

Editiert von
Tenderlok
16.10.2019, 19:40

Re: Neben der SpuЯ

Schöne Skulptur!

Ingo, darf ich als unbedarfter Halblaie fragen, warum es nicht lösbar ist, bzw. woran du das so schnell erkennst?



Buttermaker
17.10.2019, 12:16

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

Re: Neben der SpuЯ

IngoAlthoefer hat geschrieben:

Hallo Micha,

sehr schöne Pointe (das Problem ist
wirklich nicht lösbar :-).

Ingo.


Ich habe die Plastik-"Puzzle" damals geliebt und bin der Überzeugung, dass man das hier (wenn man lang genug probiert) lösen kann und wieder

GET
YOUR
MIND
BACK

(wieder auf Spur kommen) rausbekommt.

Viele Grüsse
Thomas



IngoAlthoefer
17.10.2019, 19:36

Als Antwort auf den Beitrag von Tenderlok

Re: Neben der SpuЯ

Hallo Sven,

Tenderlok hat geschrieben:

Ingo, darf ich als unbedarfter Halblaie fragen,
warum es nicht lösbar ist, bzw. woran du das so schnell erkennst?

die Antwort ist leider für Nichtmathematiker nicht
direkt nachvollziehbar: es liegt an den alternierenden
Multilinear-Formen. Ein Spezialfall davon sind die
Determinanten (für das Puzzle in 16 Dimensionen).

Halbanschaulich:
Jeder Buchstabenanordnung im 4x4-Gitter ist ein Det-Wert
aus {-1, +1} zugeordnet. Durch ein einfaches Vertauschen
benachbarter Buchstaben springt dieser Wert um.
Die richtige Lösung hat Determinante +1. Weil die
Startkonstellation nur aus einer Vertauschung daraus
hervorgeht, hat sie Determinante -1.
Ein Verschieben eines Buchstabens ändert den Wert aber nicht.
Deshalb kann man aus einer -1-Position nicht durch Verschiebungen
zu einer +1-Position kommen.

Ingo.


Mein MoC ist fertig, wenn ich
nichts mehr wegnehmen mag.


IngoAlthoefer
17.10.2019, 19:47

Als Antwort auf den Beitrag von Seeteddy

Re: Neben der SpuЯ

Hallo Klaus,

Seeteddy hat geschrieben:

...
Wer sagt uns denn, dass die unteren drei Zeilen korrekt
gelöst sind? Finde einen komplett anderen Text.


Hier ist ein Adhoc-Versuch. Genau einer der beiden folgenden
Texte ist aus der Ausgangsstellung erreichbar.

INGO
BACK
DYE
TURM

oder

YNGO
BACK
DIE
TURM

Auf richtig Deutsch: Ich soll also einen Turm backen.
Ingo.


Mein MoC ist fertig, wenn ich
nichts mehr wegnehmen mag.


Saori
17.10.2019, 19:49

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

Re: Neben der SpuЯ

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Hallo Ingo,

hier nur eine laienhafte Vermutung einer Nicht-Mathematikerin: dann fehlt in dieser Theorie vermutlich eine Dimension des möglichen Schiebens.

Bei diesen Schieberätseln darf man nicht nur nach rechts und links schieben, sondern auch nach unten und oben schieben und so kann man diesen Verdreher relativ leicht mit wenigen Zügen korrigieren.

Das MOC finde ich einfach nur super! Inhaltlich, wie auch in der Umsetzung!

Viele Grüße
Stefanie



IngoAlthoefer
17.10.2019, 19:53

Als Antwort auf den Beitrag von Saori

Re: Neben der SpuЯ

Hallo Stefanie,

Saori hat geschrieben:

hier nur eine laienhafte Vermutung einer Nicht-Mathematikerin:
dann fehlt in dieser Theorie vermutlich eine Dimension des möglichen Schiebens.

Bei diesen Schieberätseln darf man nicht nur nach rechts und
links schieben, sondern auch nach unten und oben schieben ...

Auch Schieben nach oben oder unten ändert den Wert der Determinante
nicht.

... und so kann man diesen Verdreher relativ
leicht mit wenigen Zügen korrigieren.

Wenn Du meinst, zeig uns doch eine Verschiebefolge,
die das Gewünschte tut.

Aus meiner Sicht ist es aber leichter, die Nichtexistenz
von Bielefeld zu beweisen.

Ingo.


Mein MoC ist fertig, wenn ich
nichts mehr wegnehmen mag.


doktorjoerg
17.10.2019, 20:03

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

Re: Neben der SpuЯ

IngoAlthoefer hat geschrieben:

Aus meiner Sicht ist es aber leichter, die Nichtexistenz
von Bielefeld zu beweisen.

Ingo.



Hallo, Ingo!

Das hättest du etwas eher sagen sollen. Dann wärst du jetzt Millionär!

Liebe Grüße
Jörg



IngoAlthoefer
17.10.2019, 20:47

Als Antwort auf den Beitrag von doktorjoerg

Re: Neben der SpuЯ

Hallo Jörg,

doktorjoerg hat geschrieben:

IngoAlthoefer hat geschrieben:
Aus meiner Sicht ist es aber leichter,
die Nichtexistenz
von Bielefeld zu beweisen.

... Das hättest du etwas eher sagen sollen. Dann wärst du jetzt Millionär!

ich habe nicht gesagt "leicht", sondern nur "leichter"

Ingo.


Mein MoC ist fertig, wenn ich
nichts mehr wegnehmen mag.


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